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Donnerstag, 15. Mai 2014

Typisch Frau? Ja, nein... ich meine jein!


Nun, viele Menschen, welche den schwarzen Kafka im sogenannten Reallife kennen, würden ihm wohl eine gewisse physische Stärke nachsagen. Da ist definitiv etwas Wahres dran. Nie wäre körperliche Arbeit etwas, dem er aus dem Wege gehen würde. Und spätestens seit er alleinerziehende Mutter mit Haus und Garten ist, wäre dies eher suboptimal, täte er es. Gartenplatten verlegen, schwere Dinge aufhängen, gedübelt versteht sich, oder ähnliche Schrammenarbeiten machen ihm sogar Spass. Das ist aber wahrlich nichts Aussergewöhnliches, schon klar.

Ebenfalls würden mir diese Menschen auch eine psychische Stärke nachsagen. Auch dies wird wohl zum Teil nicht unwahr sein. Man kommt mit einem schulpflichtigen, zunehmend frecher werdenen Mister, einem eigenen Geschäft und vielen ehrenamtlichen Pflichten nicht drumherum,  ein kleines Organisationstalent mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen zu sein. Sein zu müssen. Yep, Eigenlob stinkt. 

Dennoch; ich bin natürlich überglücklich, einen wundervollen Engel zu haben. Einen Engel, welcher die starke Schulter hinhält, seine warmen, schützenden Arme um mich legt und mich schwach sein lässt. Und immer und immer wieder stärkt. Mich mich sein lässt ohne scheinen zu müssen.

Alles hat jedoch seine Grenzen! Definitiv! Und deswegen gibt es Situationen, in welchen ich mich ganz typisch, schubladenhaft weibisch verhalte. Logisch. Wie zum Beispiel vorgestern Nachmittag, als der eine meiner beiden Kater ein kleines, piepsendes Mäuschen unter mein Sofa gejagt hat. Wegen meinem hysterischen Gekreische und Gefuchtel hat sich der Kater subito aus dem Staub gemacht. Die Maus nicht. Und tja, seitdem wohnt dieses kleine graue Ding unter meinem Sofa. Welches ich selbstverständlich nicht mehr benutze. Und heute hat es wieder gepiepst unter diesem meinem Sofa. HYSTERISCH KREISCH. Typisch Frau also.

Nun, lange Rede, kurzer Sinn: ich erwarte von meinen beiden Liebsten, dass sie dieses Problem heute Abend lösen. Aus meiner Welt schaffen. Wie auch immer. Während ich mit meinen Kumpels im Fussballstadion ein Bier trinke. Typisch Frau also!


Dienstag, 16. Oktober 2012

Traumzeiten - real geworden!

Die Beiden zusammen zu beobachten lässt mich durchatmen, aus- und aufschnaufen und zur Ruhe kommen. Zumindest für diese, eine Traumzeit lang. Mit erstaunlich selten ruhig gewordenem Puls greife ich zum Buch und lese weiter. Zwischendurch einen Blick zum Pool - schmunzelnd kündigen sich ein paar Freudentränchen an - natürlich sitzt das coole Sonnengebrill. Das ist es... yep, so fühlt sich wohl Glücklichsein an.

Viel zu kurz waren sie zwar, die ersten gemeinsamen Ferien zu dritt – voller Vorfreude plant der schwarze Kafka nun allerdings bereits die Nächsten, welche dann zum Glück um einige Tage länger sein werden. Dürfen.

Noch vor einem Jahr hätte er, der schwarze Kafka, solche Tage als einen wunderschönen Wunschtraum versucht aus seinen Gedanken zu verbannen, nun gehören sie bereits wieder der Vergangenheit an. Wissend jedoch, dass sie wiederkehrend sind. Tage der Wärme, des Glücks, der Freude, der tiefen Liebe und Zärtlichkeit. Wunderschön waren sie, die Tage in der Toscana mit meinen beiden Allerliebsten.

P.S. I: Stolz bin ich, ganz heimlich ;-) auf den Mister, dessen Herz so unendlich gross und offen ist... so gross und offen, dass zwei so grosse Männer Platz darin zu finden scheinen. 

P.S. II: Mein wundervoller, schöner Engel – dass ich den gestrigen, deinen Jahrestag mit dir verbringen durfte, ebenfalls zum ersten Mal und ganz alltäglich, erfüllt mein Herz mit einem Lächeln und meine Augen strahlen glücklich. Es ist so unbeschreiblich schön mit dir und der Gedanke an das nächste, verlängerte Wochenende auf „meiner“ Insel lässt meinen Puls gleich noch schneller schlagen. Auf den gemeinsamen Weg freue ich mich. Trotz und mit dem Salz. Oder den Steinen. Aber sowas von!

Montag, 30. Juli 2012

Ausgezogen!

Nun war er gekommen – nun ist er durch. Der Tag des Auszugs meines werten Nochundbaldgeschiedenen-Gemahls. Wir haben versagt! Haben wir das?

Gemeinsam hatten wir eine wirklich schöne, wilde und gute Zeit. Gemeinsam haben wir das Schönste, Grösste und Liebste erschaffen – den Mister. Gemeinsam haben wir uns für das Wagnis Ehe und Hauskauf entschieden. Nun ist es anders gekommen. Keine Rechtfertigungen, keine Anschuldigungen, keine Entschuldigungen an dieser Stelle. Es ist, wie es ist.

Beide haben wir noch das Recht auf Glücklichsein, so mein empfinden, und die Chance verdient, dieses Glück zu finden, zu leben, zu geniessen. Wir liegen beide noch nicht auf dem Sterbebett!

Wir waren und sind uns seit gut eineinhalb Jahren einig – verstehen muss das nicht jede und jeder. Ich freue mich auf eine schöne, sicherlich schwierige, aber dennoch glückliche Zukunft mit meinem Engel. Und genau das wünsche ich auch meinem werten nochundbaldgeschiedenen-Gemahl auch. Und ich bin mir sicher, nein, ich weiss es. Hat er bereits und wird er haben.

P.S. Notiz an diejenigen, welche es besser wissen und mich nun meiden: Es gehören immer zwei dazu! Immer!

Donnerstag, 14. Juni 2012

Annäherung

Als sie sich gestern während des ersten Spiels zwischendurch mal nach draussen wagte, um ihrer Sucht nachzugehen, konnte sie nicht widerstehen, ihre Ohren äusserst gut zu spitzen.

Was sie zu hören bekam, liess sie nicht nur im Herzen lächeln. Ein offenes, ehrliches und herzliches Lachen drang aus dem Wohnzimmer – innerlich sah sie die Augen und die ganze Mimik zu diesem Lachen. Zwischen dem Lachen die ihr mittlerweile so vertraute, tiefe und beruhigende Stimme. 

Ihre Augen geschlossen, tief durchatmend horchte sie einen Moment lang dieser Seelenmusik.

Eine leise, kritische und unsichere, dennoch stetige Annäherung ist am Beginnen. Die Möglichkeit eines weiteren Anfangs real. Wo Liebe ist, ist hoffnungsvolles Leben. Wundervoll. 

Donnerstag, 7. Juni 2012

Things get damaged - Things get broken

Das Leben ist ein unaufhörliches Lernen, schon klar. Manchmal stellt es einen allerdings vor weitreichende und zum Teil schwerwiegende Entscheidungen, welche Veränderungen, nicht nur für einen selbst, nach bzw. mit sich ziehen. So wird mir dieses jetztige Jahr wohl als jenes der Entscheidungen und Veränderungen in stetiger Erinnerung bleiben. Nicht nur mir.

Mein Umfeld ist davon mehr oder weniger betroffen. Komischerweise wenden sich aber eher jene Menschen von mir ab, welche eigentlich zu den weniger Betroffenen zählen… Nichts desto trotz bin ich überzeugt, dass wir uns richtig entschieden haben und aus diesem Grund werde ich den zukünftigen Weg mit Überzeugung, ganz viel Liebe, Vertrauen in mich und meine Liebsten weitergehen. Und mit einem warmen Lächeln im offenen Herzen. Zu meinem grossen Glück muss ich dies nicht alleine tun.

Ein unbeschreiblich riesengrosses herzliches Dankeschön darum an dieser Stelle an diese, jene Menschen, welche nicht einfach pauschal (ver)urteilen aufgrund von äusserlichen, scheinbaren Gegebenheiten und ihre eigene Wert- und Lebensvorstellung als die einzig Wahre und Richtige ansehen. Eigentlich sollte es einen erstaunen, wenn die Wahrnehmung eines 7jährigen Sonnenscheins differenzierter ist und seine Reaktion auf Veränderungen ebenfalls. Und direkter, will heissen, ehrlicher.

Tut es aber eigentlich nicht wirklich.


Montag, 21. Mai 2012

Hallo Welt!

Ein wundervolles Wochenende liegt hinter mir – eine anstrengende und nervenaufreibende Woche vor mir.

Manchmal reichen zwei, drei Folgen des Mentalgurus und ein kaltes Plättli um einen durchaus gemütlichen und warmen Freitagabend zu verbringen. Zumindest beinahe. Oder eine optisch durchaus coole und schöne Garderobe lässt einem beim Gedanken an deren Aufbau ein zärtliches und verschmitztes Lächeln auf den Mund zaubern. Die Unworte sind vergessen.

Und wenn der metallige Hardrocker einen unerwartet an ein Bastian Baker Konzert nach La Chaux-de-Fonds entführt, dann... ja dann fühlt man die Wärme, die Nähe, die Liebe und das Vertrauen... man fühlt, wie es einen erfüllt und Kraft sammeln lässt... Kraft, Mut und ein gewisses, kleines Quäntchen an Zuversicht, welche man in Zukunft wohl en masse benötigen wird.

Sensationell, deswegen durchaus und unbedingt auch erwähnenswert, war der Auftritt meiner Lieblingself in Güllen.



Tja, und somit stehen die Nerven nun ziemlich flatternd frei und mit leichter Nervosität sehe ich dem Mittwochsspiel entgegen. Punktgleich und mit identischer Tordifferenz treten wir (:-)) gegen Bellenz den Kampf um den Barrageplatz an. Gegen Carouge. Wobei, Barrageplatz ja definitiv relativiert werden kann – tritt man bei einer Teilnahme derjenigen ja nicht wirklich gegen den Zweitletzten der sogenannten Super Leage an. An dieser Stelle noch einmal ein grosses *würg* sarkastisches Dankeschön dem Fussballverband!!!

Der wundervolle Engel hingegen lässt mich trotzdem Lächeln und mein Herz in Wallungen bringen. Obwohl er da am Mittwoch schon arg Konkurrenz bekommt. Immerhin läuft auch noch der Mister beim Spiel der Spiele Hand in Hand mit einem FC Aarauer-Spieler auf den Platz ein. Line-Up Kids sei Dank!

Mittwoch, 28. März 2012

Elitäre Scheisse oder: verärgere nie das Mutterherz...

...des schwarzen Kafka! Denn dies könnte äusserst unangenehm werden. Nicht könnte, es würde. Dass der Mister kein zweiter Lionel werden wird, scheint im Bereich des Möglichen zu sein. Er bewegt sich aber gerne und viel und hat Spass am Fussball spielen. So sehr, dass er den schwarzen Kafka regelrecht bestürmt hat, eine Woche Frühlingsferien im Juniorencamp in Aarau verbringen zu dürfen. Gut, so sehr musste er sich nicht wirklich anstrengen, mich von diesem seinem Vorhaben zu überzeugen. Zugegeben.

Dass er aber für das Teamfoto ins Dress der Jüngsten gesteckt wird, weil dort anscheinend zu wenig Kiddys spielen, ist bereits ein Grenzfall. Die Grenze droht überschritten zu werden, wenn die jüngeren Kleinen auf dem Teamfoto seiner eigentlichen Mannschaft posieren dürfen, weil der Papa halt Trainer ist. Mauscheleien olé.

Definitiv eskaliert wäre es heute ein erstes Mal, wenn der Mister ein Aufgebot für den Spielenachmittag (Jahrgang 2007 bis Jahrgang 2005) am Sonntag anstelle desjenigen für das F-Junioren Turnier am Samstag bekommen hätte (Anmerkung der Redaktion: er spielte die ganze letzte Saison bereits Turniere). Mauscheleien olé.

Unterschätzt ein Mutterherz nicht, wenn es mitansehen und spüren muss, wie man ihren kleinen, liebsten Schatz verletzt. Mitansehen muss, wie er mit den Tränen kämpft. Der schwarze Kafka behält euch schärfstens im Auge, werter FC Entfelden. Nicht nur er. Und ja, das ist eine Drohung!

Bildquelle1, Bildquelle2

Dienstag, 7. Februar 2012

Meine Sonne, mein Mond, mein Herz!


Und schon wieder ist ein Jahr vergangen und du feierst heute bereits deinen siebten (!!!) Geburtstag. Kaum zu glauben! Du bist so wahnsinnig gross und ein richtiger Bub geworden (was denn sonst, schon klar). Deine Selbstständigkeit und dein eigener Wille bereitet uns mittlerweilen doch schon so einige Diskussionen – und ich liebe und geniesse sie insgeheim. So muss es sein, mein kleiner Trotzkopf. Genau so.

Deine ungebremste Neugierde, deine Offenheit gegenüber Allem und Jedem… wundervoll zu beobachten, auch wenn es mir manchmal ein bisschen Sorge macht...

Es erfüllt mich mit so unbeschreiblich grossem Stolz, dass du deine Feinfühligkeit, deine sensible Art, und dein Einfühlungsvermögen behältst, ja weiterentwickelst und weitergibst. Trotz Power Ranger und Star Wars. Und deine Liebe zum geschriebenen Wort... dass du so gerne und viel liest freut mich so unbeschreiblich. *freufreufreu*

Der Start ins Schulleben ist dir auch aber sowas von geglückt. Und es geht dir gut – dein sorgloses, herzliches Lachen, welches beinahe dauernd und ansteckend aus deinem Gesicht strahlt, ist definitiv ein schöner Beweis dafür. Da verkrafte ich es knapp gut, dass ich dich vor deinen Kumpels nicht mehr abschätzelen darf… Zum Glück schmiegst du dich aber zu Hause (wenn es niemand sieht) noch immer so gerne an mich und wischt meine Küsse nicht gleich weg. Dafür danke ich dir.

Du bist auch noch immer ehrlich und erzählst mir, wenn du „einen Seich“ gemacht hast. Abgesehen davon sähe ich es ja eh in deinen Augen, wenn dich etwas bedrückt. Wundervoll, dass du lernst und wissen darfst, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wird und du mir so dein Vertrauen schenkst. Danke aus tiefstem Herzen auch dafür.

Unter Anderem; es gibt unzählige Dinge, wofür ich dir danken möchte. Du bist der wunderschönste Mensch und wann immer du meinen Schutz benötigst, werde ich ihn dir geben. Versprochen ist versprochen. Du bist meine Sonne, mein Mond und mein Herz.


Mister, alles, alles Liebe zu deinem Geburtstag. Ich wünsche dir ganz, ganz viele Geschenke und einen tollen Tag. In tiefster, innigster Liebe, dein Mami.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Wehmut!

Offener Brief an Misters Kindergärtnerinnen (selbstverständlich auch persönlich überreicht):

Ich möchte mich bei ihnen von ganzem Herzen bedanken. Der Mister durfte im Kindergarten eine unvergessliche, einmalige Zeit verbringen. Sie haben ihn äusserst liebevoll und individuell begleitet und unterstützt, ihm wichtige soziale Werte vermittelt (okay, er ist grundsätzlich schon fast zu sozial und emotional, wenn man dies denn sein kann, das haben aber nicht sie ihm vererbt), ihn vor allem in seinem Selbstvertrauen stets gestärkt und ihn somit ein sehr wichtiges Stück gelernt und begleitet, eine selbstständige, kleine Persönlichkeit zu werden.

Der Mister ist immer sooo gerne zu ihnen gekommen, hatte sie alle lieb und auch ich jederzeit ein gutes Gefühl und vollstes Vertrauen zu ihnen. Sie haben auch nie keinen Aufwand gescheut, mich regelmässig auf dem Laufenden zu halten, mich über ihre Ziele und Vorstellungen zu orientieren und Misters Kindergartenzeit so unglaublich abwechslungsreich, interessant und vor allem kindsgerecht zu gestalten.

Mit einem (... wirklich nur einem...?) weinenden Auge verabschiede ich mich nun von ihnen. Mehr als zu hoffen und wünschen, dass der Mister in der nun kommenden Schulzeit auch so wundervoll und toll begleitet wird, bleibt mir nicht... *jetztheulengeht*

Dienstag, 28. Juni 2011

Wehmut?

Naja, tiefe Trauer wäre doch leicht übertrieben, aber Wehmut triffts. Der Mister wird morgen ausziehen. So kommt es mir zumindest vor. Letzter Chindsgi-Tag!!! Ojeeminee, bin ich eine Glucke? Eigentlich nicht, loslassen heisst wachsen, lieben heisst Flügel schenken und gönnen, jaja, ich weiss. Aber Schule? Schon jetzt? Mein Kleiner? Nee, nääh?

Aber du, mein Allerliebstes, wirst das packen. Meine helfende, unterstützende, schützende Hand ist dir versprochen (nicht Gluckenhaft schützend, dies sei dir auch versprochen). Du bist ein interessierter, fröhlicher, guttuender und schöner kleiner Mensch. Und auch um so viel selbstsicherer geworden.

Und genau dabei werde ich dich unterstützen, mit all meinen Kräften, meiner Seele und meinem Herzen; damit du genau diese, deine dich ausmachenden Charaktereigenschaften behältst und weiter entwickeln kannst... dich leben kannst. Versprochen und Ehrenwort. Ich schwörs!!!

Sensibelchen halten zusammen. Aber du wirst mir beim Rechnen helfen müssen...

Freitag, 27. Mai 2011

Sprachlos und traurig!

Beim Waldsofa der Waldspielgruppe und den Waldfüchsen in Entfelden wurde zum wiederholten Male randaliert, nur dieses Mal schlimmer als je zuvor.

Der schwarze Kafka erinnert sich gut an den Tag vor knapp einem Jahr, als mit Begeisterung und Tatendrang das Waldsofa mit Kindern und Eltern neu gebaut wurde... Und es wurde hammer, das neue Waldsofa. Nicht nur Misters Augen glänzten vor Stolz an diesem Abend.


Und nun? Ein Bild blinder Zerstörungswut, welches mir bittere Tränen in die Augen treibt. Auch das Klettergerüst mit aufwändig konstruiertem Seil-Spinnennetz, welches erst im letzten Herbst von der Jungschi extra für die Waldspielgruppe und Waldfüchse gebaut wurde, ist total beschädigt. Unbednutzbar gemacht worden. Eine Hütte, von Kinderhänden selber gebaut und an welcher immer wieder rege um- und angebaut wurde (Misters Lieblingsbeschäftigung bei den Waldfüchsen), wurde dem Erdboden gleichgemacht.


Wie erklärt man eine solche sinnlose, zerstörerische Tat kleinen Kindern (3 bis 6-jährig), wenn wir Erwachsenen es selbst nicht verstehen? Wer tut sowas?

Der schwarze Kafka ist fassungslos, sprachlos, betroffen und traurig. Er hat sich noch nicht einmal getraut, dem Mister das Bild zu zeigen und ihm zu erklären, dass seine letzten Waldfüchse-Samstage nicht mehr beim eigens aufgebauten Waldsofa stattfinden werden.

Dienstag, 24. Mai 2011

Schlechtes Vorbild?

Der Mister ist definitiv ein richtiger Wildfang. Hinweise ähhh... Gut gemeinte Ratschläge, ihn doch in Hinsicht auf Hyperaktivität abzuklären, wurden und werden mir gelegentlich gerne gemacht. Käme mir NEVER in den Sinn, er ist nun mal einfach keine Schlaftablette (dafür noch nicht richtig geerdet ;-) ) und hat einen unglaublichen Bewegungsdrang. Ein Bub halt. Obwohl Schlaftabletten wohl einfacher "zu halten" wären... *duckundweg*

Entsprechend seinem Wesen ist er quasi immer draussen, ob es nun regnet oder schneit - es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung (CHF 5.00 ins Phrasenschwein, noch so gerne).

Muss ich mir nun aber Sorgen machen, wenn er an einem Nachmittag wie heute, eben erst vom KiGa zurückgekehrt, lesen in seinem Zimmer dem Spielplatz vorzieht? Ist da was im Busch? Lese ich zuviel? Doch abklären? Fragen über Fragen...

Mittwoch, 16. Februar 2011

Survived!

Sie war, ohne mich selbst zu loben, würde ich nämlich niemals tun, wirklich ziemlich der Hammer, Misters Star Wars Geburtstagsparty. Allerdings bin ich erneut definitiv dankbar, dass nur ein Mister existiert. Die Vorbereitungen haben sich dieses Mal nämlich ins Unermessliche gesteigert, woran aber natürlich nur eine Person Schuld hat - genau, schwarzer Kafka himself!

Darth Vader und seine Gefährten bzw. Feinde bastelten gewissenhaft Lichtschwerte, malten die vorbereiteten Masken mehr oder weniger sorgfältig an und hatten nebenbei dabei auch noch Spass. Und sogar das Haus steht noch.



Der R2D2-Kuchen ist mir leider aber sowas von missraten, so dass ich um 13 Uhr noch rasch zwei Fertigkuchen (ein NoGo, ist mir bewusst) holen musste. Beim schwarzen Kafka gibts nun die nächsten vier Tage nur Kuchen und ich bewege mich zukünftig halt rollend durchs Leben.

Misters Dankeschön vorher war herzergreifend und hat mich subito für alles entlöhnt und ,doch, doch, auch ein bisschen stolz gemacht. Schlafen wird er allerdings noch lange nicht, denn er durfte sein Lichtschwert mit ins Bett nehmen - und diese Knicklichter machens doch ein paar Stunden. Aber es sei ihm gegönnt. May the Force be with him.

Yoda-Powerdrink. Citro mit grün ;)

So ein Mal"heft" (plus den kleinen Darth Vader-Kerzenhalter, die gebastelten Lichtschwerter und die Masken natürlich) durfte jeder kleine Yedi mit nach Hause nehmen.

Die komische Frau im Hintergrund möchte ausdrücklich anonym bleiben!!! Kann mir auch vorstellen warum, sie hat behauptet, eine Prinzessin zu sein...

Lichtschwerter im Einsatz! Und es gab auch nur einen Zusammenstoss mit dem Türrahmen. Ehrlich.

Unterentfelden wurde erfolgreich erobert! Noch mehr Fotonen der Geburtstagsparty tätet ihr hier finden tun.

Montag, 7. Februar 2011

Meine Sonne.

Mein Liebling, mein Sonnenschein, mein grösster und wertvollster Schatz; lieber Mister: Ich gratuliere dir zu deinem sechsten (SECHSTEN!!!) Geburtstag. Verzauberst du nun wirklich bereits sechs Jahre lang mein Herz? Die Zeit scheint in Schallgeschwindigkeit unterwegs zu sein. Gemeinsam mit dir sogar noch schneller.

Deine Fortschritte, deine Entwicklung, welche ich an dir tagtäglich beobachten kann, das Wahrnehmen, wie du zu einem kleinen Junge mit eigener Persönlichkeit heranwächst, erfüllt mich mit unbeschreiblicher Glückseligkeit und reiner Liebe.

Deine feinfühlige, sensible und herzliche Art ist unwiderstehlich. Noch immer kriechst du zum Glück ab und an in mein Bett und kuschelst dich an mich. Noch immer darf ich dich ganz fest an mich drücken und mit dir schmusen. Dafür danke ich dir.

Du bist ein so liebenswürdiger, kleiner Junge – dies fällt nicht wirklich nur mir auf. Du begegnest den Menschen mit einem Lachen und deiner so typischen, offenen, direkten Art und erwärmst damit auch ihr Herz. Dein Charme scheint wirklich nicht nur mich zu entzücken.

Mein Mutterherz hat sich beim Gespräch vor knapp zwei Wochen mit einer deiner Kindergärtnerinnen aber sowas von mit Stolz gefüllt, als sie mir erzählte, wie gern die anderen Kinder mit dir spielen. Ohne ein Anführer sein zu müssen, mit lauten Worten auf sich aufmerksam machend, nein, einfach wegen dir. Weil du du bist. Auch sie hat dein grosses Einfühlungsvermögen erkennen können. Auch ihr Herz lacht, wenn du morgens in den Kindergarten kommst. Wundervollere Worte kann eine Mutterseele kaum fühlen – sie sind eine Bestätigung dafür, nicht wirklich alles falsch zu machen.

Dein neues Jahr wird dir erneut viel Neues bringen. Spannendes, aber auch Unbekanntes wird auf dich zukommen. Du hast aber erkennen und erfahren dürfen, dass ich dir immer zur Seite stehe, deine Ängste jederzeit ernst nehme und auch deswegen darf und kann deine Vorfreude auf die Schule riesengross sein. Was sie ja auch ist. Dein grosser Wissensdurst und deine Neugierde wird dir beim Betreten dieses neuen Weges genau so hilfreich sein, wie deine wunderbare Phantasie und Herzlichkeit.

Du bist der wunderschönste Mensch auf dieser Welt und ich werde dich schützen, wann immer du Schutz brauchst, das verspreche ich dir, denn du bist meine Sonne, ohne welche ich nicht mehr leben könnte.

Mister, ich liebe dich über alles und freue mich auf jeden weiteren Tag mit dir. Alles, alles Liebe zum Geburtstag und ganz viel Spass am heutigen Tag.

Dienstag, 25. Januar 2011

SSS-Kompetenzen!

Bereits seit einiger Zeit liegt mir der morgige Mittwoch auf dem Herzen. Ein weiterer grosser Schritt in Misters Zukunft wird nämlich dann um Punkt 13.00 Uhr besprochen und seinen Anlauf nehmen. Vor ziemlich genau einem Jahr stand das sogenannte "Standortgespräch" statt, welches die Kindergärtnerin mit uns geführt hat. Ein definitiv kein negatives Gespräch, um Himmels Willen, nein, im Gegenteil. Auch befürchte ich nicht, dass es das Morgige werden wird. Negativ.

Einschulung! Ein so bedeutendes Wort irgendwie. Regel-, Einschulungs- oder Kleinklasse? Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz! Begriffe, welche mir seit Wochen durch den Kopf, die Seele und das Herz wirbeln. Natürlich bin ich mit Misters Stärken vertraut, kenne und sehe sie beinahe täglich, (der Beste, Schönste und überhaupt auf der ganzen Welt zum Beispiel) und natürlich bin ich mir auch über seine Schwächen bzw. was in der Gesellschaft als Schwäche gilt, im Klaren. Er ist verträumt, sensibel und verspielt. Noch nicht ganz geerdet könnte man sagen. Zum Glück, könnte man anfügen.

Geführte Gespräche mit guten Menschen haben mich in meiner Meinung gestärkt in den letzten Tagen. In der ersten (Regel-)Klasse wird ein durchaus wichtiges Fundament gesetzt, auf welches die folgenden Schuljahre stetig aufbaut. Ist dieses Fundament brüchig, wacklig, fragil oder einfach grundsätzlich instabil, kann es die darauf aufbauenden Mauern nicht wirklich stützen. Punkt! Mein Herzenswunsch ist es, dass sich der Mister ein stabiles Fundament erstellen soll und darf. Es spielt sowas von keine Rolle, in welcher Klasse er dies baut. Punkt!

Es ist mir definitiv bewusst, dass sich dies alles wie als eine vorgängige Rechtfertigung oder Entschuldigung liest, ist es aber zu 100% nicht. Die Kindergärtnerinnen haben mein vollstes Vertrauen, der Mister das Meinige und er darf es zu 200% in mich haben.

Bemerkt man es sehr, dass ich ziemlich nervoso bin wegen morgen? Nicht? Dann ists ja gut. Wird schon schiefgehen.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Paradies.

Seit dem 24. Dezember wähnt sich der Mister im Paradies. Wer ihn sucht, findet ihn in seinem Zimmer am Arbeiten. Ganz ehrlich? Ein bisschen traurig und enttäuscht bin ich ja schon, dass er keine Hilfe mehr braucht beim Zusammenbauen...

Sonntag, 26. Dezember 2010

Völlerei - die Dritte!

Tatort: Deitingen in Solothurn

Motiv: Reichhaltiges Salatbuffet mit Schüfeli oder so,
reichhaltiges Dessertbuffet

Zeugen: Drei Tanten avec, ein Onkel plus, meine Eltern, 7 Cousins mit, zum Teil sogar mit Coucousins/Coucousinen, 2 Cousinen ohne.

Tatzeit: ca. 15.30 Uhr

Tatort-Atmosphäre: lustig, heiter, nur zum kleinsten Teil lästernd. Geschenke gibts da nicht mehr so viele, was der Völlerei aber definitiv nichts anhaben kann. Der schwarze Kafka hat eine zweite Chance, sich als Brotbäckerin zu bewähren, bekommen.

Stressfaktor: Quasi nicht vorhanden. Der beste mir vorstellbare Grund, sich von Völlerei die Zweite zu verabschieden. Kuchen und Maissalat waren bereits vorbereitet.

Urteil: Inmitten meiner Verwandten mütterlicherseits fühle ich mich absolut wohl. Meine Tanten, mein Onkel und ihre Partner habe ich definitiv sehr fest in meinem Herzen und sehr lieb. Bei meinen Cousinen und Cousins inkl. Partnern siehts praktisch genau so aus. Und mit ganz allen, so finde ich zumindest, muss man sich nicht verstehen, auch wenn eine Blutsverwandtschaft besteht. Da ist dann auch kein vorgespieltes Nettsein mehr nötig. Und ein Lästern über meine Ankleide ertrage ich mit einem Lächeln.

Völlerei - die Zweite!

Tatort: Gränichen im Aargau

Motiv: Reichhaltiges Brunchbuffet.

Zeugen: Schwiegermutter, schwierige Schwägerin mit nicht ganz so schwierigem Schwager, zwei Balgen Cousine bzw. Cousin vom Mister (= Familie perfetto).

Tatzeit: ca. 09.30 Uhr (!!!)

Tatort-Atmosphäre: gezwungen, nicht sehr familiär, angespannt, gekünstelt. Geschenke, welche lieblos aufgerissen wurden.

Stressfaktor: Brutal hoch, zumal ich das Brot am morgen noch backen musste. Und ich kann kein Brot backen! Es wurde aber immerhin alles aufgegessen und bis jetzt hörte ich von keinen Bauchbeschwerden bei Beteiligten.

Urteil: Keine Kür, der Pflichtteil sozusagen. Dem Mister zuliebe mache ich da gute Miene zum bösen Spiel. Mit Alkohol gehts einigermassen. Und wenn man mit den Gedanken woanders ist.

Freitag, 24. Dezember 2010

Völlerei - die Erste!

Tatort: Bei uns zu Hause


Motiv: Spinatsalat mit Grapefruit, Feta und gebratenen Speckstreifchen
Schweinsfilet mit Morcheln an Curry-Rahmsauce, indischer Gemüseeintopf aus dem WOK, mit Ziegenkäse überbackene Ofenkartoffeln
Holunderblüten-Tiramisu mit Rahm, Schöggeli und Guetzli

Zeugen: Meine Eltern, Schwester plus inkl. Gottimeitli

Tatzeit: ca. 16 Uhr

Tatort-Atmosphäre: locker, ungezwungen, familiär, lieblich, schön. Viele Geschenke, obwohl wir uns noch immer seit Jahren nichts mehr schenken. Viele Kerzen. Viel Wärme und Liebe.

Stressfaktor: bis 16 Uhr relativ sehr hoch, danach faktisch bei Null!

Urteil: Weihnachten, wie es sein muss. Mit meinen Lieben. Ohne diese Völlerei wäre Weihnachten keine Weihnachten.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Gegangen!

"Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache"

Hermann Hesse

Liebes Omi, du bist gegangen. Gestern, ganz plötzlich und unerwartet, einfach so hat dein Herz aufgehört zu schlagen. Ich dachte, wir hätten noch so viel Zeit. Du hast das Leben geliebt. Stets ein Lächeln im Gesicht. Nun klopft das schlechte Gewissen an bei mir. Warum nur habe ich dich in diesem Jahr nur drei-, viermal besucht? Zu spät ists nun.

Der Mister ist auch ganz traurig und weint viel. Er fragte mich, was wir nun mit dem Fotokalender, welchen wir für dich gebastelt haben, machen. Wir werden ihn nun wohl einfach bei uns zu Hause aufhängen - so bist du irgendwie doch noch unter uns.

Dankbar bin ich für die vielen, schönen Erinnerungen, welche bleiben werden. Im Herzen. Grüss den Opa bitte ganz lieb von mir.