Freitag, 11. Juli 2014

Vor der Tür!

Da stehen sie endlich, die langersehnten Sommerferien. Oder die Ferien überhaupt. Wundervolle, davon bin ich überzeugt, drei Wochen liegen vor uns. Erneut fahren wir an die Adria (Campingplatz Pra delle Torri). Dieses Jahr nach Caorle, wo wir es uns in diesem Caravan mit Veranda gemütlich machen werden... Hach.

Da der Mister dieses Wochenende allerdings noch bei seinem Papi verbringen wollte, blieb meinem Engel und mir nichts anderes übrig, als einen kleinen Abstecher nach Locarno zu planen. Somit werde ich heute Abend das allererste Mal den Udo sehen. Am Moon & Stars.

Der Schlagzeugspieler der Titelmusik des "Tatort" ist so quasi einer der Begründer der deutschen Rockmusik. Er versteht es defintiv, mit seiner metapher-reichen Sprache, die Geschichten in seinen Liedern mit treffenden Worten zu erzählen.
Im Jahr 1973 (best Jahrgang ever!) gelang ihm mit seinem "Panikorchester" mit dem Album "Alles klar auf der Andrea Doria" den grossen Durchbruch. Darauf folgten zahlreiche weitere Platten und in all diesen Jahren seines Schaffenst erfand er diverse Kultfiguren wie Rudi Ratlos, Bodo Ballermann oder Elli Pyrelli. 

Mit dem Lied "Sonderzug nach Pankow" löste er eine scharfe Diskussion in der Regierung der DDR aus. Im Oktober 1983 wurden seine intensiven Bemühungen im Ost-West-Konflikt belohnt und er durfte sogar im Palast der Republik in Ost-Berlin auftreten.

Mit dem Album "Stark wie Zwei" meldete Lindenberg sich nach fast 20-jähriger Pause Ende März 2008 wieder zurück in der Musikszene. Ich freue mich wie ein kleines Kind, diesen interessanten und für mich definitiv auch kultigen Menschen heute Abend sehen zu dürfen. Bei schönem Wetter, wenn ich bitten darf! 



Mittwoch, 9. Juli 2014

Die Bibliothek für immer und überall. Oder: die eBook-Flatrate

Ja, dies ist ein Empfehlungspost. Und: nein, ich bekomme kein Geld dafür! Vielmehr mache ich dies aus Überzeugung und ganz freiwillig. Ich schwör!

Seit ca. 3 Monaten bereits nutzen mein Engel und ich, beides Vielleser, nun Skoobe und wir sind begeistert davon. Aber sowas von!

Bei Skoobe kann man so viele eBooks leihen und lesen, wie man möchte bzw. lesen mag; ohne Leihfristen oder Überziehungsgebühren. Der Katalog, welcher im Moment rund 30‘000 Bücher (Belletristik, Biografien, Sachbücher, Ratgeber, Kinder- und Jugendbücher) umfasst, wird wöchentlich um viele weitere Titel und Verlage erweitert.

Mit nur einer Mitgliedschaft können wir nun auf 2 Geräten parallel bis zu 5 Bücher gleichzeitig lesen. Das heisst, der Engel und ich können unabhängig voneinander Bücher ausleihen und lesen. Die Leseposition aller ausgeliehenen Bücher werden automatisch synchronisiert. Wenn ich also heute auf dem iPad lese, kann ich morgen auf dem iPhone an gleicher Stelle weiterlesen. Wenn ich dies dann wollen täte. Und der Engel "mein" Buch in Ruhe lässt.

Übrigens stehen zu allen Büchern umfangreiche Leseproben zur Verfügung. Dieses Anlesen der Bücher steht sogar Nicht-Mitgliedern offen. Ein weiterer interessanter und wichtiger Punkt ist, dass man die ausgeliehenen Bücher bis zu 30 Tage lang im Offline-Modus lesen kann. Jetzt zur Ferienzeit ein definitiv spannender Punkt, wenn man an die manchmal horrenden Wland-Gebühren im Ausland denkt.


Es gibt bei Skoobe drei verschiedene Mitgliedschaften:

Skoobe Basic: Unbegrenzt viele Bücher ausleihen; 2 Geräte synchronisierbar; 24 Stunden am Stück Offline-Lesen: 9.99 Euro/Monat

Skoobe Plus: Unbegrenzt viele Bücher ausleiehn; 2 Geräte synchronisierbar; 30 Tage Offline-Lesen: 14.99 Euro/Monat

Skoobe Premium: Unbegrenzt viele Bücher ausleihen; 3 Gräte synchronisierbar; 30 Tage Offline-Lesen: 19.99 Euro/Monat.

Skoobe stellt seinen Service ausschliesslich über die Skoobe-App, welche kostenlos erhältlich ist, zur Verfügung. Nutzbar ist diese App auf jedem iPad, iPhone, iPod touch, Android-Geräten und dem Kindle Fire.

Falls ich euch nun gluschtig gemacht habe, könnt ihr mit dem untentstehenden Einladungscode Skoobe 30 Tage lang kostenlos testen. Einfach bei der Online Registrierung Code eingeben (ohne diesen könnt ihr Skoobe auch testen, allerdings nur drei Tage).

Einladungscode: MGMUCXTFY
Skoope im App-Store: hier
Skoope für Android: hier 
Skoobe für den Kindle Fire: hier

Dienstag, 8. Juli 2014

Gestohlenes Hirn!

Hmmm... surreal, psychedelisch, schräg? Wohl alles, aber sowas von alles trifft auf den Kurzfilm von Wayne Coyne, Miley Cyrus und Moby zu. Der Film "handelt" von einem machtbesessenen Okkultismus-Führer (Moby), welcher das Gehirn von John F. Kennedy aus Mileys Besitz klauen lassen möchte. Diese wiederum hetzt einen verbrannten Weihnachtsmann und einen lesbischen Bigfoot auf die Diebin. Nackte Diebin.

Nun... schafft ihr diesen Kurzfilm bis zum Ende? ;-)

Donnerstag, 15. Mai 2014

Typisch Frau? Ja, nein... ich meine jein!


Nun, viele Menschen, welche den schwarzen Kafka im sogenannten Reallife kennen, würden ihm wohl eine gewisse physische Stärke nachsagen. Da ist definitiv etwas Wahres dran. Nie wäre körperliche Arbeit etwas, dem er aus dem Wege gehen würde. Und spätestens seit er alleinerziehende Mutter mit Haus und Garten ist, wäre dies eher suboptimal, täte er es. Gartenplatten verlegen, schwere Dinge aufhängen, gedübelt versteht sich, oder ähnliche Schrammenarbeiten machen ihm sogar Spass. Das ist aber wahrlich nichts Aussergewöhnliches, schon klar.

Ebenfalls würden mir diese Menschen auch eine psychische Stärke nachsagen. Auch dies wird wohl zum Teil nicht unwahr sein. Man kommt mit einem schulpflichtigen, zunehmend frecher werdenen Mister, einem eigenen Geschäft und vielen ehrenamtlichen Pflichten nicht drumherum,  ein kleines Organisationstalent mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen zu sein. Sein zu müssen. Yep, Eigenlob stinkt. 

Dennoch; ich bin natürlich überglücklich, einen wundervollen Engel zu haben. Einen Engel, welcher die starke Schulter hinhält, seine warmen, schützenden Arme um mich legt und mich schwach sein lässt. Und immer und immer wieder stärkt. Mich mich sein lässt ohne scheinen zu müssen.

Alles hat jedoch seine Grenzen! Definitiv! Und deswegen gibt es Situationen, in welchen ich mich ganz typisch, schubladenhaft weibisch verhalte. Logisch. Wie zum Beispiel vorgestern Nachmittag, als der eine meiner beiden Kater ein kleines, piepsendes Mäuschen unter mein Sofa gejagt hat. Wegen meinem hysterischen Gekreische und Gefuchtel hat sich der Kater subito aus dem Staub gemacht. Die Maus nicht. Und tja, seitdem wohnt dieses kleine graue Ding unter meinem Sofa. Welches ich selbstverständlich nicht mehr benutze. Und heute hat es wieder gepiepst unter diesem meinem Sofa. HYSTERISCH KREISCH. Typisch Frau also.

Nun, lange Rede, kurzer Sinn: ich erwarte von meinen beiden Liebsten, dass sie dieses Problem heute Abend lösen. Aus meiner Welt schaffen. Wie auch immer. Während ich mit meinen Kumpels im Fussballstadion ein Bier trinke. Typisch Frau also!


Freitag, 9. Mai 2014

"So geht das!"

Im Jahr 2014 jährt sich Philip Maloneys erster haarsträubender Fall zum 25 Mal. So lange schon sind die Geschichten am Radio zu hören – Woche für Woche, Whisky für Whisky. Und noch immer erfreuen sich die Geschichten des mürrischen Detektivs, welcher immer sonntags von 11 bis 12 Uhr auf Radio SRF 3 ermittelt, einer ungeheuer grossen Beliebtheit.

1989 wurde Roger Graf, welcher für die geschliffene Sprache der Hörspielreihe verantwortlich ist, beauftragt, für das Sonntagvormittagsprogramm von DRS 3 Sketche zu schreiben. Er erschuf mehrteilige Kurzhörspiele, welche gleich mehrere Genres parodierten. Eines davon lehnte sich an jenes des klassischen Detektivromans an, und so entstand als Parodie auf Philip Marlowe Philip Maloney. Bald darauf wurde Maloney zum Publikumsliebling und erlangte gar Kultstatus.

"Maloney ist keine Figur, er ist ein Zustand"
Philip Maloney (gesprochen von Michael Schacht, von welchem auch obige Aussage stammt) ist ein ständig von Geldsorgen geplagter Privatdetektiv, welcher dem Whisky zugetan ist und auch öfters unter seinem Schreibtisch schläft. Seine Fälle laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Sie werden ihm von seinen Klienten zugetragen und beginnen in der Regel harmlos, jedoch stösst Maloney im Laufe der Ermittlungen meistens auf eine Leiche. Widerwillig muss er dann mit der Polizei zusammenarbeiten. Der zuständige Beamte (in den Hörspielen namenlos, gesprochen von Jodoc Seidel) ist nicht der Hellste und löst eigentlich lieber Kreuzworträtsel als Kriminalfälle.

Bis März 2014 erschienen 363 reguläre Maloney-Fälle. Ausserdem gibt es einige Sonderfolgen, welche zu bestimmten Anlässen produziert wurden. Zudem schrieb Roger Graf mehrere Romane mit Maloney als Hauptfigur.

Vor 25 Jahren konnte wohl niemand ahnen, dass die beiden Schauspieler Michael Schacht und Jodoc Seidel dereinst regelmässig die Kleintheater füllen mit einer lebendigen Hörspiellesung. 

Nun sind die beiden mit ihrem neuen Programm zu Gast in Oberentfelden und es würde mich, klaro, sehr freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht an der BAR zu bedienen! Nüssli und Chips gibts gratis!

Gelesen werden zwei haarsträubende Fälle, welche noch nie am Radio zu hören waren, wie immer aktualisiert und voller schräger, skurrilen Figuren, welche Michael Schacht und Jodoc Seidel sicherlich gewohnt überzeugend darstellen werden. Ein Mann, der im Wald nach einer geheimen Formel Einsteins sucht und der mysteriöse Tod eines anderen Mannes in einem Tram. Gibt es die Formel tatsächlich und was hat es mit dem Projekt Tram-3000 auf sich? All diese Fragen beantwortet wie immer verlässlich Philip Maloney, während ihm der Polizist tatkräftig im Wege steht. Und am Ende wird Maloney wie immer den Fall lösen. "So geht das!".

PHILIP MALONEY: Samstag, 17. Mai 2014, 20.00 Uhr (Kassenöffnung: 19.00 Uhr) in der Aula im Oberstufenschulhaus Oberentfelden. Eintritt: CHF 22.00 (PRO ENDIVELD-Mitglieder: CHF 17.00). Reservationen via info@proendiveld.ch oder hier als Kommentar.

Freitag, 14. März 2014

Nicht mehr da!

So sehr ich mich auf das kommende Wochenende gefreut habe, so sehr belegt ein tiefschwarzer Schatten den heutigen, sonnigen Beginn ebendieses. "Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt" las ich heute morgen auf meinem kleinen i. 

Auch nach xmaligen Lesen dieser Nachricht verstehe ich den Lauf der Dinge noch immer nicht. Jemand hat den Sohn, den Bruder verloren. Ganz viele einen wunderbaren Menschen. Er den Kampf. Er ist einfach nicht mehr da. Unfassbar und definitiv nicht in Worte zu fassen sind die momentanen Gefühle. 

Meine Gedanken sind bei deiner Familie, ganz fest. Und auch ein bisschen beim 8. Juli 2013, als wir an einem Montagabend gemeinsam im kleinen Rahmen das Fässchen gekillt haben. Gute Reise, lieber Freund.

Der Tod ist nichts...

Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht keine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich,
damit mein Name ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.
Henry Scott
 
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Donnerstag, 13. März 2014

12 Bücher in 12 Monaten. Immer am 12.!

Ohhhh, nun bin ich doch auch einen Tag zu spät. Und das bereits im dritten Monat. Ich hoffe sehr, die Initiantin der BuchBlogParade Eva Maria Nielsen wird es mir nachsehen. Et voilà, mein Buchtipp im März:

Jäh wurde ich aus einer Welt gerissen, in welcher die Begebenheiten des täglichen Lebens noch geheimnisvoll und wundersam waren. Meine Augen waren, für gewisse Stunden zumindest, offen für die wunderbare Wirklichkeit des Alltags. Jenseits und Diesseits waren eng miteinander verwoben. Sogar der Tod war ein vertrauter Ort, den man eigentlich nie verlassen würde.

"Das Schönste,
was wir überhaupt besitzen,
ist unsere Sehnsucht."

Nein, ich phantasiere nicht und bin auch nicht einer suspekten Sekte beigetreten. Eigentlich ist es ganz einfach, owohl ein bisschen Wehmut ich nicht verleugnen kann. Ein Buch ist zu Ende gelesen. Wieder einmal. Aber dieses ist erwähnenswert! Anam Cara - Das Buch der keltischen Weisheit von John O'Donohue, welcher im Januar 2008 leider verstorben ist.

Anam ist gälisch und bedeutet Seele. Cara heisst auf deutsch Freund. Nach keltischem Verständnis bedeutet der Buchtitel also "Seelenfreund". Dass die Kelten eine tiefe Einsicht in das Wesen der Liebe und der Freundschaft besassen, war mir nicht fremd, aber gelesen habe ich es noch nie so wundervoll.
Das Buch hat mich auch beim xx-ten Mal lesen angerührt, so poetisch und voller Mystik. John O'Donohue enthüllt in seinem Buch keltische Geheimnisse und er verbindet philosophische Erkenntnisse und Inspirationen wunderschön mit dem geistigen Erbe der keltischen Welt.

Prädikat sehr empfehlenswert für alle, welche sich in dieser heutigen, hektischen Zeit etwas Gutes tun möchten - vor allem der Seele!


"Am Tag, an dem
die Last auf deinen Schultern
unerträglich wird
und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht
wiederzugeben."


Anam Cara: Das Buch der keltischen Weisheit von John O'Donohue, ISBN 978-3-423-34639-9
Bildquelle!

Alle Teilnehmer der spannenden Parade findest du hier

Freitag, 28. Februar 2014

Wär i bi!

Du fragsch mi, wär i bi,
du fragsch mi, was i cha;
möchtsch wüsse, gäll,
werum i di nid us den Ouge lah.

I weiss nid, wär i bi,
i weiss nid, was i cha;
weiss nume-n es zieht mi zue der hi,
i cha nid vo der lah.

Du zeigsch mir, wär i bi,
du zeigsch mir, was i cha;
drum zeig ou i dir immer nöi,
wi gärn dass i di ha.

Itz weiss i wär i bi,
itz weiss i was i cha.
I gib mi ganz so wie-n-i bi,
i hoff, du nimmsch mi a.

Drum frag nid, wär i bi,
drum frag nid, was i cha.
Bis zfride wenn du weisch,
dass i mis Härz itz gfunde ha.

Und was i gseh i dir,
das find i ou i mir;
drum lieb i di, drum lieb i mi,
damit i ganz cha sii.

Ha di vo Härze gärn,
du bisch mi guete Stärn.
Chönnt i di einisch nümme gseh,
wär's um mi Fride gscheh.

Komponist: Hansruedi Willisegger Textdichter: Hans Zulliger, Bildquelle

Donnerstag, 27. Februar 2014

Letzte freie Plätze!

Blogger bloggen sicherlich keinen Käse. Also nicht immer. Selten. Sie lieben ihn aber, den Käse. In flüssiger Form ist diese gemeinsam-eine-Käsesuppe-vernichten-Tradition quasi nicht mehr wegzudenken. Bereits zum 11. - ELFTEN - Mal findet am 11. März 2014 nun ein Bloggy Fondue statt. Und dieses Mal erneut auf hoher See!

Das Fondueschiffli fährt um 19:15 Uhr ab der Station Zürich Bürkliplatz (die Tore zur Käse-Cruise öffnen sich um 18.55 Uhr - daher denke ich, dass es wohl Sinn macht, wenn wir uns um 18.45 Uhr vor Ort treffen, damit auch ja keiner bereits vorher untergeht). Um ca. 21.45 Uhr werden wir dann wieder am Bürkliplatz anlegen, um dann auch gleich mit der Verdauung und Kalorienverbrennung loslegen zu können.

Einige wenige Plätze sind noch frei beziehungsweise warten noch darauf, besetzt zu werden. Immer wieder freuen sich die BFler auf neue Gesichter und Geschichten - nur keine Hemmungen also, einfach anmelden, teilnehmen und einen tollen, gemütlichen Käseabend verbringen. Eindrücke des vorletzten Bloggy Fondue auf dem Wasser findet ihr übrigens bei Madame Lila hier oder hier beim Falki. Ein Place to be, wie ihr sehen und lesen könnt, definitiv!

ACHTUNG: Beachtet bitte, dass die Anmeldung definitiv ist und dass ich hier leider keine vielleicht, eventuell und schaun ma mal zählen kann. Die gemeldete Anzahl Blogger wird verrechnet. Also, entscheidet euch schnell. Dafür! Die grosse Käseschmelze zum 11. kann beginnen - Schiff Ahoi!

Anmeldung via Facebook-Event oder als Kommentar hier im Blog.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Herzklopfen, Wärme und Glückseeligkeit.

Vielleicht hast du mich, als ich mich das erste Mal in deinen Augen verloren habe, auf eine wundervolle Art gefangen genommen. Noch heute erblicke ich unser gemeinsames Glück, wenn du mich anschaust und das Uns darin erstrahlt. Dein Lächeln das Uns bestätigt. 

Deine Berührungen wärmen noch immer so unbeschreiblich und lassen noch immer den ganzen Körper elektrisch aufladen und aufflammen. Die Lust auf dich ist riesengross. Immer und immer wieder. 


Wenn ich ab und an versuche, in mich hineinzuhören, dann stelle ich noch immer fest, manchmal auch seltsamerweise, dass tief in meinem Inneren vollkommene Ruhe herrscht. Eine Ruhe, welche sämtlichen Alltagsorkanen, schwarzen Gedanken und Unruhen in mir trotzt. Sie schlussendlich sogar besiegen vermag. Eine wohlwollende Stimme, welche mir sagt, ich bin bei dir zu Hause. Du bist mein Zuhause. 

Zerspringen vor Glück und dennoch wie eine ruhige Vollmondnacht bei Schnee. Die Liebe vereint die Gegensätze und lässt alles gleichzeitig wahr werden. Die Liebe zu dir begleitet mich schützend und deine Liebe zu mir führt mich schwerelos durchs Leben. Zumindest dann, wenn ich in mich hineinhöre. Und wenn deine Hand die Meinige umschliesst, entschlossen, wärmend und fest, bin ich noch immer frisch verliebt. Herzklopfen und Glückseeligkeit. 

Meine Seele und mein Herz in Einklang und Zufriedenheit. Und ruhig. Die Zukunft beginnt mit jedem Erwachen neben dir. Immer und immer wieder. You & me = awesome! 


Bildquelle

Donnerstag, 13. Februar 2014

Der grosse Maestro!

"Spiel mir das Lied vom Tod", "Es war einmal in Amerika"  oder "Kill Bill" sind nur drei der über 500 Filme, welche der grosse Maestro musikalisch untermalt hat. Er gilt als einer der grössten Komponisten der Filmgeschichte und gibt heute Abend sein erstes Konzert in der Schweiz. Die Rede ist natürlich vom 85-jährige Komponisten und Dirigent Ennio Morricone. Er wird höchstpersönlich anwesend sein und ein 160-köpfiges Orchester- und Chorensemble dirigieren. "50 Years of Music" heisst die Tour, mit welcher er heute im Hallenstadion zu bewundern sein wird.

Ennio Morricone ist übrigens der einzige Komponist, der für seine grossartigen und vielfältigen Beiträge zur Kunst der Filmmusik einen Oscar für sein Lebenswerk erhielt. Ausserdem war er für fünf weitere Oscars nominiert und erhielt während seiner Karriere zwei Grammy Awards, zwei Golden Globes, fünf BAFTAs, sieben David di Donatello Awards, acht Nastro d’Argento Awards sowie den Polar Music Prize. 2009 verlieh ihm der französische Präsident den Verdienstorden Legion d’honneur.

Heute Abend werde ich fasziniert seinen Melodien lauschen und mich freuen, dies erleben zu dürfen. Hach! 

Mittwoch, 12. Februar 2014

12 Bücher in 12 Monaten! Immer am 12.!

Die Vorstellung bzw. meine Leseempfehlung für den Februar 2014 im Rahmen der BuchBlogParade von Eva Maria Nielsen steht an. Dieses Mal fällt meine Wahl auf einen Klassiker, welcher wohl schon von Vielen unter euch bereits gelesen worden ist. Nichts desto trotz habe ich ihn gewählt. Ich mag ihn doch sooo!


"Grün ist die Hoffnung" von T.C. Boyle
"Ich hab immer alles hingeschmissen. Ich bin bei den Pfadfindern wieder raus, genau wie aus dem Kinderchor und dem Schulorchester. Hab meine Morgenzeitungstour hingeschmissen, der Kirche den Rücken gekehrt, mit dem Basketballtraining aufgehört. Ich habe das College aufgegeben, bin hart am Militärdienst vorbei, Tauglichkeitsgrad 4-F wegen psychischer Labilität, ging danach zurück auf die Uni, um es noch einmal zu versuchen, nahm ein Doktorandenstudium in Englischer Literatur des neunzehnten Jahrhunderts auf [...] und schmiss das Ganze dann kurz vor dem Abschlussexamen hin. Ich heiratete, trennte mich und ließ mich scheiden [...] So ziemlich das einzige, was ich nicht hingeschmissen habe, war das Sommerlager. Und davon erzähl ich euch jetzt.“

So beginnt die Geschichte dreier Looser aus der Sicht des Einen der Dreien. Felix. Der Einunddreissigjährige schlägt sich in San Francisco mit Gelegenheitsarbeiten durch, bis sein älterer Freund Herbert Vogelsang mit einem wagemutigen zwar, aber äusserst lukrativen Vorschlag vorbeikommt. Vogelsang hat in den Hügeln des Mendocino County in Nordkalifornien 160 Hektar Land gekauft und will dort im Sommer zweitausend Marihuana-Pflanzen anbauen. Der Gewinn, schätzungsweise einenhalb Millionen Dollar, würde dann geteilt werden.

Felix nimmt dieses Angebot an und wechselt seinen Wohnort für neun Monate in das, wie er es nennt, "Sommerlager". Er nimmt zusätzlich noch zwei Freunde in die Pflicht, Phil und Gesh, welche ihm bei der Arbeit unter die Arme greifen sollen und dafür jeweils ein Drittel von Felix Anteil erhalten.
Das ganze Vorhaben steht natürlich von Anfang an unter einem eher unglücklichen Stern. Bösartige Highway-Polizisten, neugierige Nachbarn und allerlei weitere Widrigkeiten sorgen dafür, dass die drei Freunde immer paranoider, frustrierter und ungeduldiger werden. Immer deutlicher zeichnet sich dann auch der Misserfolg des Unternehmens ab.

Ehrlich, eine abgefahrene Männerstory, in der es um alle Arten von Drogen, geil sein, unerfüllte Hoffnungen und im Schlamm wühlen soll begeistern? Yep, aber sowas von. Mich hat sie fasziniert und vor allem zum Lachen gebracht. Boyles aussergewöhnliche Freude an ausgefallenen Details, welche mit sprachlicher Brillianz zu überzeugen weiss, lassen diesen Roman wahrlich nie langweilig werden. Mich zumindest nicht.

 "Vogelsang war nervös, wie ein Flakhelfer vor dem Feindanflug" oder "[...] Marlon [...], dessen massive Oberschenkel und Arschbacken sich um das Mopet legten, wie eine Amöbe um ein Nahrungspartikel  [...]" sind nur zwei Beispiele orgineller Vergleiche, auf welche man sich beinahe auf jeder zweiten Seite freuen darf.

T.C. Boyle ist für mich ein ganz grosser Erzähler der Verlierer. Irgendwie. Es sind schräge Verlierer, welche jeweils äusserst liebevoll und mitfühlend behandelt werden. Meine Empfehlung: ein geniales Buch voller Humor und Paranoia, guter Lesestoff für langweilige Tage und Nächte. Lesen!

T.C. Boyle: Grün ist die Hoffnung. (dtv Verlag, ISBN-10: 3-423-20774-4, Originaltitel: Budding Prospects, Erschienen: 1. Februar 1984)

Weitere Teilnehmer dieser tollen BuchBlogParade werde ich heute Abend untenstehend verlinken. Bereits jetzt nachlesen könnt ihr folgende Beiträge:

"Die Rosen von Montevideo" von Carla Federico bei: Eva Maria Nielsen
"Der Krieg und sein Bruder" von Irmela Wendt bei: Wortladen 
"Jacobs Zimmer" von Virgina Woolf bei: Susanne Gurschler 
"Viviane Élisabeth Fauville" von Julia Deck bei: Kölner Leselust 
"Ich weiß, dass du lügst" von Paul Ekman bei: Angela Gaede 
"Die Prinzen von Irland" von Edward Rutherford bei: Gudrun Plett 
"Deutschland vegetarisch – köstliche Speisen ohne Fleisch" von Stevan Paul bei: Werner Lampert Blog;
"1Q84" von Haruki Murakami beim:Reisepaar



Montag, 10. Februar 2014

Es war einmal... (ein ganz normales Zukunftsmärchen)!

Mein wirklich toller Freund, nennen wir ihn Joe Helmut, schaute unlängst wieder einmal auf Weisswein vorbei. Wir treffen uns sehr regelmässig und das seit über 20 Jahren. Ihn als beständigsten und treusten Freund zu bezeichnen, ist also durchaus angemessen. Sexuell war das Interesse übrigens während der ganzen Zeit inexistent – auf beiden Seiten notabene. Würde diese Geschichte allerdings nicht beeinflussen, wenn dies nicht so wäre. Andere wohl eher.

Also, wir sitzen wie üblich gemütlich beim Weinchen und erzählen uns die alltäglichen Wahnsinnigkeiten unserer Erlebnisse der letzten Tage. Ach ja, ich sollte noch anmerken, dass wir den 23. Mai 2015 schreiben. Auf einmal fällt mir an ihm eine ungewohnte Aufgebrachtheit auf. "Jetzt muss ich dir noch erzählen, was mir letzte Woche geschehen ist", begann er, "do verrecksch im Fall!". Okeee...?


Er, der so in etwa alle 6 Wochen im benachbarten Deutschland einkaufen geht, das Alltagsgedüngse, Dusch- und Waschmittel, Fleisch, Käse und so - "isch im Fall uuuhmega billiger als be üs, chasch extrem spare...!" - war wieder auf einer dieser Einkaufsausfahrt ins Deutsche unterwegs. Vor dem Laden ännet der Grenze musste er ungewohnterweise den schweizer Pass zeigen, welchen er zufälligerweise bei sich trug (es ist ein Märchen, Leute, er hatte ihn bei sich, Punkt). Es kam ihm zwar spanisch vor, dachte sich aber nichts weiter dazu und stürzte sich mit dem Einkaufswagen in die Regale voller Gewinn für die Geldbörse. An der Kasse stutzte er dann erneut gehörig, da er sich aufs Neue ausweisen musste. Vor dem Bezahlen. Der Kassierer erwiderte seinen Blick beim Anblick des roten Heftes mitleidig und erklärte ihm, dass das Einkaufskontingent für Schweizer heute leider bereits ausgeschöpft worden sei. Er traute seinen Ohren nicht wirklich - "de isch doch nöd normal gsii" - und verlangte selbstverständlich (SELBSTVERSTÄNDLICH) den Filialleiter.

Nun, dieser soll ihm höflich und geduldig erklärt haben, dass seit einem halben Jahr leider ein Tageskontingent an bei ihnen einkaufenden Schweizern bestehe; so sehr er dies bedauere, er könne dies leider nicht ändern. Er bot ihm an, den gesamten Einkauf gegen eine Gebühr einzulagern und wenn er am nächsten Tag sehr früh vorbeikäme, würde er sicherlich noch im TagesDARF an CH-Einkäufe sein.

Mein Freund, der Joe Helmut, ist eher pragmatisch veranlagt und entscheidet spontan, dass er im Hotel gleich nebenan übernachten, sich einen gemütlichen Nachmittag gönnen und am nächsten Morgen rechtzeitig seine Einkäufe abholen würde. Im Hotel, ihr ahnt es, die gleiche Scheisse. Das Übernachtungskontingent für CH-Gäste wurde vor 30 Minuten vergeben. Äusserst aufgebracht setzt er sich an die Hotelbar. Trinken! Weisswein! Und über das soeben Geschehene sinnieren.

Der mitleidige Blick des Baarkeepers verriet ihm, dass er wohl nicht der einzige frustrierte Schweizer am Thresen war (der Barkeeper ging übrigens seiner Pflicht zur Überprüfung des Ausweises auf Nationalität der Gäste nicht nach. Ein wirklich mitfühlender Barkeeper also). Und wirklich, erzählt mir Joe Helmut weiter, der linke Mann neben ihm sprach ihn sogleich an und verriet ihm, dass er soeben erfahren habe, er dürfe seine Einkäufe schon heute auslösen und er somit keine Übernachtung mehr benötigen würde.

Glück im Unglück, freute Joe Helmut sich und bekam auch prompt das Zimmer. Am nächsten Tag klappte es auch mit dem Einkauf (erst 40% des Einkaufskontingent für Schweizer war aufgebraucht) und die Heimreise verlief, dank des knapp noch nicht ausgeschöpften Einführungskontingent für Lebensmittel und andere Waren an der Greinze, ebenfalls reibungslos.

Meine Frage, wie er denn damals am 9. Februar 2014 abgestimmt hätte, beantwortete er mit "wasch denn gsii?"...

Keine Moral von der Geschicht!