Posts mit dem Label sehnsucht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label sehnsucht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Oktober 2014

Wenn das Herz einzieht.

Mag der Alltag momentan noch so nervenaufreibend sein und ich des öfteren nicht einmal den Anfang, geschweige denn das Ende zu sehen vermag, so bestärkt mich der Gedanke an das einziehende Herz doch so unbeschreiblich ungemein. 

Die Baustellen der Seele haben das Richtfest gut überstanden. Auch diejenigen meines Engels. Endlich können auch dort die Arbeiter ihre Werkstelle verlassen, nur noch das Reinigungspersonal ist vor Ort. Aber auch dieses wird in Kürze auf Nimmerwiedersehen von dannen ziehen. Gut so.
Unbedingt. Denn die zukünftige, auf mich zukommende Baustelle ist eine Richtige und wird Nerven wie Stahlseile verlangen. So denke ich. Mit Männern in Latzhosen und stählernen Oberkörpern. So hoffe ich doch.

Der schwarze Kafka ist noch nie bei jemandem eingezogen. Der Engel auch nicht. Wir beide sind schon mit einigen jemandem zusammengezogen. Sich bei jemandem niederlassen ist irgendwie etwas Anderes. Der Einziehende fürchtet leise, sich womöglich einzumischen und dennoch möchte er sich natürlich, was durchaus verständlich und absolut legitim, ja sogar notwendig ist, einbringen. Den Alltag mitgestalten, auch ein wenig nach seinen Gewohnheiten und Bedürfnissen. Derjenige, welcher bezogen wird einziehen lässt (schon dieser Satz tönt in meinen Ohren unpässlich, es ist ja beider Willen), hat ebenfalls wage Bedenken... Wie wird sich der Alltag mit einem neuen Mitbewohner gestalten? Welche Allüren werden weiterhin geduldet oder von welchen muss er sich verabschieden?

Nun, ich habe keine Angst mehr vor Engels Einzug. Bereits jetzt weiss ich, von welchen Dingen – und es sind wahrhaftig nur materielle Dinge – ich mich mangelnds Platz verabschieden werde oder bereits habe. Und damit es dennoch ein bisschen wie ein Zusammenziehen wird, werde ich in den nächsten Wochen wohl oder übel in einer kleinen Baustelle leben. Neue Fenster, da und dort ein Mauerdurchbruch, eine neue Heizung, hier ein Gestell mehr, woanders Eines weniger. Platz schaffen für Neues und Altes.

Es kommt gut. Wundervoll. Eine unglaubliche, unbeschreibliche Vorfreude wärmt von Innen, da er, der Engel, mich ergänzt und ich seelig daran denke, niemals wieder mehr ohne ihn an meiner Seite einschlafen zu müssen. Und er in Zukunft jeden Tag das Erste sein wird, was ich riechen, fühlen und spüren werde. So muss es sich anfühlen, wenn das Herz einzieht.

Montag, 25. Februar 2013

Immer und immer wieder und noch immer!

Noch immer fühle ich deine Wärme; spüre, wie dein Atem mich kitzelt und deine Hände auf meiner Haut mich erschauern lassen. Positiv erschauern natürlich! Noch immer bleibt mir beinahe die Luft weg, wenn ich am Morgen meine Augen öffne und ich dich neben mir liegen sehe. Noch immer ist das Glück so unwirklich, unbeschreiblich und unfassbar.

Du und ich sind so sehr wir. Du bist so wunderschön; wie ein Song, der mich zu Tränen rührt und mein Herz gleichzeitig Luftsprünge machen lässt. Wie ein erfrischendes Lüftchen unter Sonnenstrahlen auf nackter Haut. Wie ein Regenbogen, welcher den Regen wundervoll macht. Wie ein gutes Buch unter einer warmen Decke lesend bei Kerzenschein. Wie deine Hand in meiner. Wie frisch verliebt, einfach mit Liebe. Herzklopfen und Glück! 

In diese deine Hand lege ich mein Herz und meine Seele. Immer und immer wieder. You + me = awesome!

Montag, 27. August 2012

Emotionen olé!

Selten habe ich eine solch von Emotionen geprägte Woche erlebt, wie die Vergangene... Nun, nicht allzu häufig auf jeden Fall... Gut, nicht jede Woche ist so von Emotionen geprägt, wie die Vergangene. Von Positiven und Negativen nota bene! Emotionen.

Den Mittwoch, welcher mit Abstand der schlimmste Tag war eben dieser Woche habe ich bereits mehr oder weniger erfolgreich ausgeblendet. No comment dazu!
 
Am Freitag hatte ein lieber Freund seine Angebetete ge-ehelicht. Welch schreckliches Wort. Er hat zu seiner Liebsten auch vor dem Standesamt JA gesagt. Die darauffolgenden Feierlichkeiten, zu welchen mich mein Engel begleiten durfte, waren wunderschön. Herzlich, offen, ehrlich – wundervoll. Der Engel tanzte sogar mit mir ;-) Auf alle Fälle mein Lieblingshochzeitsfest ever! Yep!

Am Samstag stand mir dann eines der berühhmten, aber definitiv nicht berüchtigten, Überraschungsweekends meines Engels (kurz Ü-WE*) bevor, welches leider wortwörtlich ins Wasser fiel bzw. in den Wind geschossen wurde. Da ich mich nicht, wie mein Engel, monatelang darauf freuen konnte, war seine Enttäuschung wohl ein bisschen grösser, als die Meinige, was wiederum natürlich auch mich traurig werden liess. Sehe ich ihn doch sowas von äusserst ungern enttäuscht und traurig. 

Jännusodenn, hiess die Spontanität und so pilgerten wir dann ganz as usual ans Heimspiel des FC Aarau. Was mich nicht wirklich trauriger machte (3:1 gegen Lugano HELL YEAHHH,- Chlammere zue. Der Engel hielt sich wacker und stand unser Matchprogramm - sogar inkl. Matchkafi - tapfer durch und mit. So ein Sieg wird im Brüggli gebührend gefeiert! Logo! Und nach dem Spiel ist vor dem Spiel – und so liessen wir uns dann anschliessend auch doch immerhin zwei Konzerte am Musig in der Altstadt nicht entgehen. Scharfe Sache! 

Erkenntnisse und Weisheiten dieser Woche? 
Geschenkte Herzen können ganz arg weh tun – blindes Vertrauen gibt’s (noch) nicht mehr in schwarzer Kafkas Leben.

Freundschaft, Familie und Liebe – die definitiv schönsten Gegebenheiten eines Lebens. Vielen Dank euch Beiden für dieses wundervolle Fest.

In Engels Nähe zu atmen, mit ihm zu tanzen, in seinen Armen einzuschlafen und in diesen wieder aufzuwachen ist noch immer unbeschreiblich... es raubt mir schlicht und eifach diesen eben erwähnten Atem.

David Hope ist ein genialer Singer- Songwriter. Unbedingt und aber sowas von hörens- und empfehlenswert. Prädikat – ein Muss! 





*Ü-WE funktionieren folgendermassen: Alle ein bis zwei Monate organisieren abwechslungwseise entweder mein Engel oder ich ein Wochenende... der jeweils Nichtorganisierende weiss bestenfalls bis zum Start nicht, was sie/ihn erwartet. Diese schon beinahe zweijährige Tradition wollen wir beibehalten. Sie ist nämlich berauschend, wundervoll, romantisch, verträumt und... überraschend! Sie darf übrigens kopiert werden, diese Idee!

Freitag, 20. Juli 2012

Zeit mit dir!

Die Bilder, welche du auf meine leeren Wände malst, hat den Winter, welcher in mir wohnte, vertrieben. An seiner Stelle sind nun warme Sonnenstrahlen voller Wunder getreten, welche immer stärker werden. Wunder der Zeit mit dir.

Montag, 7. Mai 2012

Von Luft und Liebe.

Ihr Herz klopft, wenn sie ihn sieht und er sie berührt. Es klopft beim Klang seiner Stimme, wenn er sie küsst und wenn er sie anschaut...

Vor einiger Zeit hat sie ihm ein Paket geschickt. Mit einem Brief. Handgeschrieben natürlich. Bevor er das Paket öffnete, las er den für einmal wirklich sehr kurzen, an ihn gerichteten Text von ihr: "Hier bin ich glücklich und hier werde ich mit dir glücklich bleiben!" stand da in silber auf schwarz geschrieben. Voller Neugierde und Spannung öffnete er das Paket. Es befand sich Luft darin.

Ihr Herz klopft beim Gedanken an ihn und wenn sie ihn berührt. Es klopft, wenn sie ihn riecht. Und wenn sie Eins sind.

Montag, 23. April 2012

Engelszeit.

"Bin ich eigentlich verliebt?" fragt sie sich unsinnigerweise... und doch kommt ihr diese Vorstellung, es zu sein, und zwar bis über beide Ohren, irgendwie seltsam vor; ist sie doch eigentlich überzeugt davon, schon lange zu lieben. Ihr Gefühl und klopfendes Herz beim Gedanken an ihn bestätigt dies. Immer und immer wieder.

In schwierigen und stürmischen Zeiten, in welchen ihr die Luft zum Atmen beinahe wegbleibt und sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen mag, sind sie Balsam fürs Gemüt, diese Zeiten. Die Wärme für ihr Herz und ihre Seele. Und obwohl sie mehr geworden sind, diese Engelszeiten - einzigartig und unvergänglich ist noch immer jede einzelne Stunde davon. Voller Lachen, Nähe, Vertrauen und Zärtlichkeit. Engelszeiten halt. Wundervoll.

"Verliebt sein und lieben schliesst sich definitiv nicht aus" ist ihr letzter Gedanke, bevor sie voller Sehnsucht und mit einem leisen Lächeln ihre Augen schliesst und von ihnen träumen wird. Den Engelszeiten.

Montag, 30. Januar 2012

Immer da.

Auch wenn er nicht da ist, sieht und fühlt sie ihn in ihrer Seele... Vergangene Momente voller Nähe, Vertrauen, Achtung und warmer Zärtlichkeit liegen hinter ihr. Zweifelnde Gedanken der letzten Monate haben den Weg aus ihrem Herzen gefunden. Er hat einfach hinein gefasst, sie herausgenommen, in den Wind geworfen und ihnen noch nachgerufen: "Geht weg. Weg von ihr!".

Natürlich vermisst sie ihn noch immer unbeschreiblich, wenn er sie nicht mit seinem warmen Atem kitzelt oder sie die Wärme seiner Hand nicht in ihrer spürt. Diese Wärme, welche sich dann jeweils ganz langsam im ganzen Körper ausbreitet, wenn er an ihrer Seite geht. Die Sehnsucht nach ihm lässt ihr Herz noch immer schneller klopfen. Auch der Gedanke an sein Lächeln, seine Berührungen und an den Anblick seiner Augen, raubt ihr noch immer den Atem. Aber das ist gut so, denn sie sieht und fühlt ihn in ihrem Herzen, wenn er nicht da ist. Und somit ist er ja immer da. Wundervoll.
Bildquelle

Sonntag, 15. Januar 2012

Irrwege. Irrwege?

Wie sehr sie sich nach seiner Wärme und Nähe sehnte, konnte sie nie in Worte fassen. Sich noch immer sehnt. Und wenn sie den warmen Engelsatem auf ihrer Haut fühlte, war sie erfüllt von diesem vertrauten Moment und es war, wie es sein musste. Still und zeitlos. Sie überlegt sich, ob sich daran wirklich etwas geändert hat, oder ob sie sich das nur einbildet. Ist ihr Vertrauen geschwächt worden? Falls ja, durch was um Himmels Willen nur...? Oder ist es eine Angst, sich dem Aufprall mit ungeheuerlichen Geschwindigkeit zu nähern und nicht aufgefangen zu werden?

Wie sehr sehnt sie sich nach diesem einen Moment, in welchem er sie mit seinen Engelsaugen anschaut, ihren Kopf in seine Hände nimmt und sie zu sich zieht. Sich die Lippen berühren, sie gemeinsam abtauchen und ertrinken. Und mit ihnen ihre ganze Unsicherheit, sämtliche Zweifel und Ängste. Sie sich wieder angekommen fühlen kann. Wie sehr wünscht sie sich, dass er dies erneut vermag.

Nun sitzt sie da und starrt auf diese Zeilen. Unzählige Male hat sie sich diesen Text nun schon durchgelesen. Es sind definitiv die schönsten Worte, welche je an sie gerichtet worden sind, ihr klopfendes Herz und ihre verwirrte Seele bestätigen dies. Und nein, es sind nicht die folgenden Zeilen... :-)

"Gefühle entscheiden meist über das zu Geschehene. Der Verstand rechtfertigt hinterher mit den passenden Argumenten. Das ist eigentlich so klar, wie das trübe Wasser eines Bergsees im Frühling. Oder regiert der Verstand über die Situation und die Gefühle werden klammheimlich und aus praktischen Gründen angepasst?"

In welche Richtung wird sie nur ihr Herz ziehen mögen, frag sie sich, während die Seele leise beginnt zu weinen und eine salzige, heisse Träne ihr über die Wangen rinnt. Und im gleichen Moment wird ihr klar, dass ihr Herz sie nur an einen Ort ziehen mag... Warum nur trocknet dieses Bewusstsein ihre Tränen nicht?

Bildquelle2, Bildquelle1

Donnerstag, 5. Januar 2012

Schreiben?

Sie schreibt. Nicht hier, zugegeben, seit ein paar Tagen schon. Das Warum ist schwer erklärbar. Eigentlich gar nicht. Dennoch schreibt sie, ganz viel sogar. Nächtelang, bis in die frühen Morgenstunden. Vom Schreiben und Lesen atmet sie im Moment. Und von Antworten und Fragen. Stunden vergehen, welche ihr wie Minuten vorkommen. Eine aufwühlende Reise durch die letzten Monate und den Moment. Wohin die Reise sie führt, spielt keine Rolle, manchmal sind die Fragen wichtiger als die Antworten. Oder gar nichts.

Gebt ihr noch zwei, drei Tage, dann wird sie auch hier wieder schreiben. Versprochen. Sie hat es mir geschwört! :-)

Bildquelle.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Scheiss-Leben isse schön!

In diesem nun langsam aber sicher zu Ende gehenden Jahr... gut, langsam ist ein bisschen untertrieben. In diesem in zwei Tagen zu Ende gehenden Jahr ist die Wärme eingezogen. Die Einsamkeit dafür aus.

Es gab natürlich auch im 2011 Menschen, welche vorbei rauschten, ohne Spuren zu hinterlassen. Wie eine Windböe. Und einige raubten enorm viel Kraft und klauten mir Energie, noch und nöcher. Es gab auch solche, welche tief verletzten. Aber... jetzt kommts:

Es gab eben auch diejenige, welche mich tief in meinem Inneren berührten. Diese Menschen kamen ganz leise und ich möchte und könnte sie nicht mehr missen. Wichtige, schöne Menschen. Einer dieser Menschen küsste sogar ganz zärtlich mein Herz und stellte sich als Engel vor.

Reines Vertrauen, tiefe Zuneigung, gestillte Sehnsucht und eine gestreichelte Seele. Sich selber wieder spüren. Und sich fühlen und fallen lassen, ohne Angst. Das Leben ist manchmal wirklich doch schön und wundervoll!



Bildquelle

Freitag, 23. Dezember 2011

Circles around you...

Vor genau einem Jahr habe ich in der riesengrossen, weiten Welt des Internets folgenden (nicht von mir geschriebenen) Text gelesen... und mich genauso gefreut. Geahnt, was daraus entstehen wird, habe ich allerdings nicht. Höchstens gehofft...!

"Heute ist ein spezieller Tag. Es ist für mich nicht nur der letzte Arbeitstag in diesem Jahr, weil ich am Samstag für eine Woche nach Berlin fliege - sofern das Wetter keine Kapriolen macht. Nein, ich freue mich auf einen besonderen Abend. Einen Abend, den ich geniessen werde, mich gehen lassen werde und wo niemand nach dem Warum fragen wird. Verschwendete Sonnenuntergänge gehören der Vergangenheit an. Das Diesseits liegt im Jetzt, Engelsmacher leben unter uns und deshalb sei so gut und spiel mir das Wiegelied vom Glück."

Danke.

Samstag, 17. Dezember 2011

Leises Pochen.

Die Welt scheint erstarrt zu sein und als riesiger Eisberg auf ihr zu liegen. Dieser Berg ist es wohl, welcher sie am Aufstehen hindert. Immer und immer wieder, ist er doch viel zu kalt und schwer. Die reichende, stützende Hand, welche sie bereits durch Eiszeiten begleitet hat, fehlt.

Das Herz zieht es offensichtlich vor, zu schweigen. Auf einmal jedoch hört sie ein ganz leises Pochen, ganz zaghaft und schwach zwar nur, aber es reicht, um das Eis allmählich schmelzen zu lassen. Eine warme Hand hält nun ihr Herz, lässt ihre Seele lächeln und die Welt neu entstehen.

Unverhofft kommt selten genug und so lässt sie sich von ihm berühren. Er fühlt mit ihr und Augen leuchten. Sie lebt. Stärker als zuvor.

Bildquelle1, Bildquelle2

Mittwoch, 9. November 2011

Ruhe nach dem Sturm oder T-10

Auch einmal schwach sein zu dürfen, weil er der Stärkere zu sein scheint, es im Moment aber auch sicherlich ist. Sich in seinen Armen zu verkriechen, seinen warmen Atem auf der Haut zu spüren und sein beruhigendes, zärtliches Streicheln auf der Haut zu fühlen.

Sich fallen zu lassen und keine Angst haben zu müssen, hart aufzuschlagen, denn seine Küsse sind bereit, aufzufangen. So einzuschlafen und am nächsten Morgen genauso wieder aufzuwachen. Umhüllt von der gefühlten Zärtlichkeit und gelebten Leidenschaft, zugedeckt von der Geborgenheit und Wärme im Herzen und in der Seele. Ruhig und weiter atmend.

Nach einem Orkan stehen nun Engelszeiten vor der Tür. Unbeschreibbar, wie dankbar sie für diese Momente, in deren die Welt immer und immer wieder leise wird und die Zeit still steht, ist. Keine Worte dafür findend, wie sehr sie sich darauf freut. Wie sehr sie sich danach sehnt. Wie sehr sie sich nach ihm sehnt und sich auf ihn freut. Immer und immer wieder.

Bildquelle1, Bildquelle2

Montag, 31. Oktober 2011

Vorfreude.

In eher mühsamen und schweren Zeiten ist es schön und wichtig, sich auf etwas freuen zu dürfen. Denke, dies ist kein kafkaesker Zustand oder eine allzu originelle Erkenntnis, sondern dies geht wohl allen Menschen so.

Leider noch ein bisschen in sehr weiter Ferne zwar, dennoch aber bereits eine unbeschreiblich grosse dieser sogenannten Vorfreude empfindend, wenn ich an den nächsten Februar denke. Ich weiss gar nicht, ob ich dies hier schon erwähnt habe, aber im Februar 2012 reist der schwarze Kafka zum ersten Mal ins Amiland. Nicht ohne triftigen Grund natürlich. Drei von zehn Tagen bzw. Nächten wird definitiv aber sowas von abgerockt und zwar auf diesem Kutter. Bands wie Cinderella, Keel, Y&T, Faster Pussycat oder Kix (und viele mehr) begleiten mich auf der Schiffstour durch das sogenannte Bermudadreieck (Fort Lauderdale - Bahamas - Key West). Ups & hell Yeah!!!

Die ersten sieben Tage werden zum Energietanken benötigt und zwar an der Miami Beach bzw. am Strand von Fort Lauderdale. Genächtig wird in diesem Hotel, not bad also. Und ja, Vorfreude ist definitiv eine schöne Freude.

Donnerstag, 22. September 2011

Touché.

Sämtliche Versuche, das Gefühl in Sätzen zu beschreiben, scheitern kläglich. Bereits die ersten Worte lassen die Seele tanzen. Vertrautheit und Vertrauen entfaltet sich im ganzen Körper und das Herz öffnet sich, um all die fühlbare Wärme in sich aufzunehmen. Beim Hören der Stimme kann der Mund gar nicht anders, als sich zu einem glücklichen Lächeln zu formen... Nicht nur der Mund, alles scheint sich in ein seeliges Solches zu verwandeln. Ausströmende Zärtlichkeit lässt für die Luft zum Atmen beinahe keinen Platz mehr. Herzklopfen.

Die Sehnsucht ist nun kein Siechtum mehr; sie ist tief empfundener, liebevoller Freude gewichen.

Den Duft riechen und die Wärme nicht "nur" fühlen, sondern auch auf der Haut spüren. Den Moment des Geschehens durch die Nähe, Verbundenheit und Leidenschaft bestimmen zu lassen. Im hier und jetzt, zugedeckt, bedeckt, dank Engelsküssen durch den Regenbogen fliegen. Die Zeit wird in den Stunden des Zaubers erneut einfach stillstehen und die Flügel dieser Magie tragen einen dann. Bis die Welt erneut leise werden darf. Wundervoll.

Ich freue mich. Aber sowas von! ;-)

Bildquelle

Mittwoch, 14. September 2011

Wundervolle Stille.

Bereits aus weiter Ferne erkennt sie ihn. Nur er vermag es auf eine so grosse, für sie uneinschätzbare Distanz, diese spürbare Wärme auszustrahlen. Sie nähert sich ihm langsam und leise. Ihr Herz hingegen klopft mit jedem Schritt lauter und schneller...

Er scheint in Gedanken versunken zu sein, keine Bewegung ist erkennbar; er steht einfach nur da, auf dieser Holzbank, seinen Blick in die Ferne gerichtet. Nun aber, weil sie sich ihm trotz Unsicherheit weiter nähert, sieht sie, wie sich seine Schultern ganz leicht und regelmässig heben und senken... und nach ein paar weiteren Schritten hört sie seinen tiefen, beruhigenden Atem.


Sie wagt sich jetzt, ihm noch einige Zentimeter zu nähern und könnte ihn nun ganz leicht berühren, was im Moment gerade eigentlich ihr innigster Wunsch wäre. Trotzdem macht sie einen Schritt zur Seite und blickt an ihm vorbei; sie möchte versuchen, "es" mit seinen Augen sehen zu können. Was sie erblickt, raubt ihr die Luft. Unendliche Weite und im gleichen Atemzug fühlt sie mit ihm diese unbeschreibliche Freiheit und Unbeschwertheit. Sie ist fasziniert vom Anblick und kann sich davon nur schweren Herzens lösen.

Der Drang, die Arme um seinen Bauch zu legen und diesen Moment mit ihm gemeinsam und schweigend zu verinnerlichen ist riesig... Dennoch widersteht sie ihm.

Zögernd und leise geht sie zwei, drei Schritte rückwärts und lauscht noch einmal seinen tiefen, befreiten Atemzügen. Ihr Herz klopft nun bedeutend ruhiger. Sie dreht ihm den Rücken zu und entfernt sich mit möglichst unhörbaren Schritten, während ihre Seele freudig zu lächeln beginnt. Dieser Moment gehört nur ihm. Ihm alleine.

Ihre Augen glänzen und sogar in ihrem Gesicht zeichnet sich nun ein Lachen ab; die Wärme noch im Rücken fühlend, entfernt sie sich wieder von ihm. Die grosse Sehnsucht ist für einmal absolut in den Hintergrund gerückt und nicht mehr quälend. Mein glücklicher Engel, fliegt es ihr erneut durch die Gedanken.

Freitag, 9. September 2011

@home

Vom warmen Wasser umspielt, nähern sie sich unsicher und doch voller Vertrauen. Die ersten Berührungen noch ganz zögernd, doch bereits diese lassen die Körper vor Verlangen erglühen. Dezemberkälte weicht Sommerhitze. Seelen verschmelzen und klopfende Herzen ertönen im Gleichklang. Es gibt nur noch ein Hier und Jetzt. Ist es Irrsinn? Ist es Wahnsinn?

Von nun an liegen sie in der Zukunft, die Nächte voller Leidenschaft, welche anschliessend Vergangenheit sind und dennoch eingebrannt und lang nachhaltend. Voller Sehnsucht auf die nächsten Stunden der Gemeinsamkeit und Zärtlichkeit wartend, wandeln die Herzen als Flamme zwischen zwei Welten... welche durch eine unbeschreibliche, wundervolle Tiefe und Ehrlichkeit miteinander verbunden sind.

"Heee, sie da...!" Aus dem Traum gerissen, alleine und doch ganz nah die Wärme fühlend.

Sonntag, 28. August 2011

(M)ich sein.

In den unendlichen Tiefen und Weiten deiner Augen kann ich mich ausruhen. Die Wärme deiner Arme lassen mich zu Hause fühlen und mich sein. Deiner Stimme zu lauschen, die Worte zu fühlen... ist unbeschreiblich.

In den leisen Küssen und warmen Berührungen verliere ich alle Sorgen und ich kann dich und mich begreifen. In den Momenten, welche zu kleinen Ewigkeiten werden, möchte ich verweilen. Mich sein.

Eine düstere Wolkenschicht verdeckt gerade die vielen, kleinen und grossen Lichter, an welchen sonst meine Augen hängen. Die Gedanken sind ruhelos und springen wild umher... und dennoch finden sie immer wieder zurück zu dir und dem Wissen in der jetztigen Stille, dass du bist. Und somit auch ein kleines bisschen hier.

Bildquelle

Donnerstag, 25. August 2011

Nur geträumt?

Letzte Nacht hat sie von einem Engel geträumt. Er malte mit seinen Worten wunderschöne Bilder in ihr Herz und ihre Seele. Unendliche Weiten hat er dorthin gezeichnet und das Glänzen seiner Augen war noch himmlischer als sonst. Mein glücklicher Engel, flog ihr durch die Gedanken, während die Geborgenheit der Arme seinen Bildern in ihr Gesellschaft leisteten. Unbeschreiblich, des Engels Worten über die Ferne zu lauschen und dabei gleichzeitig seine Nähe und Wärme in sich fühlen zu dürfen.

Heute Morgen erwacht, fühlte sie sogleich keine Schulter an ihrem Kopf. Ganz ungläubig und dennoch mit einer kleinen, naiven Hoffnung seine Hand suchend... Nun, der Engel ist noch immer auf Reisen und trotzdem fühlt sie die Echtheit der vergangenen Traumzeit in ihr.

Bevor die Enttäuschung erneut gewinnt und die Sehnsucht den Tag bestimmt, lächelt sie still in sich hinein. Sie spürt im Herzen, dass dies nicht nur ein Traum gewesen ist und die Zeit, in welcher er in ihrem Herzen und ihrer Seele Bilder malt, kommen wird und sie von Engelswärme bedeckt in den Schlaf sinken kann. Und in seinen Armen aufwachen wird.

Bildquelle

Dienstag, 23. August 2011

Verbundenheit.

Das zärtliche, zauberhafte und dennoch irgendwie verschmitzte Glitzern in deinen Augen lässt einen Regenbogen entstehen, welcher sanft, aber sehr bestimmt, unbeirrt und wohlerwogen bis zu meinem Herzen vordringt.

Das eine Ende dieses Regenbogens ist nun zu Hause angekommen und wirkt als Brücke für unsere Gedanken und mehr. Über diesen wundervollen, farbigen Bogen tanzen Verbundenheit und gedachte Worte. Aufrecht, unverbrüchlich und jederzeit. Von mir zu dir, von dir zu mir. Fühlst du sie? Unendliche Wärme.

Bildquelle