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Freitag, 11. Juli 2014

Vor der Tür!

Da stehen sie endlich, die langersehnten Sommerferien. Oder die Ferien überhaupt. Wundervolle, davon bin ich überzeugt, drei Wochen liegen vor uns. Erneut fahren wir an die Adria (Campingplatz Pra delle Torri). Dieses Jahr nach Caorle, wo wir es uns in diesem Caravan mit Veranda gemütlich machen werden... Hach.

Da der Mister dieses Wochenende allerdings noch bei seinem Papi verbringen wollte, blieb meinem Engel und mir nichts anderes übrig, als einen kleinen Abstecher nach Locarno zu planen. Somit werde ich heute Abend das allererste Mal den Udo sehen. Am Moon & Stars.

Der Schlagzeugspieler der Titelmusik des "Tatort" ist so quasi einer der Begründer der deutschen Rockmusik. Er versteht es defintiv, mit seiner metapher-reichen Sprache, die Geschichten in seinen Liedern mit treffenden Worten zu erzählen.
Im Jahr 1973 (best Jahrgang ever!) gelang ihm mit seinem "Panikorchester" mit dem Album "Alles klar auf der Andrea Doria" den grossen Durchbruch. Darauf folgten zahlreiche weitere Platten und in all diesen Jahren seines Schaffenst erfand er diverse Kultfiguren wie Rudi Ratlos, Bodo Ballermann oder Elli Pyrelli. 

Mit dem Lied "Sonderzug nach Pankow" löste er eine scharfe Diskussion in der Regierung der DDR aus. Im Oktober 1983 wurden seine intensiven Bemühungen im Ost-West-Konflikt belohnt und er durfte sogar im Palast der Republik in Ost-Berlin auftreten.

Mit dem Album "Stark wie Zwei" meldete Lindenberg sich nach fast 20-jähriger Pause Ende März 2008 wieder zurück in der Musikszene. Ich freue mich wie ein kleines Kind, diesen interessanten und für mich definitiv auch kultigen Menschen heute Abend sehen zu dürfen. Bei schönem Wetter, wenn ich bitten darf! 



Donnerstag, 1. November 2012

In 59 Tagen...

 ... werde ich mich genau dort befinden. Die Dinge mit meinen eigenen Augen sehen. Ich werde den Sand zwischen meinen Zehen spüren und des Engels Hand in der meinigen... Und während die Sonne meine Haut wärmen wird, werde ich ein leises "ich liebe dich" in sein Ohr flüstern. Weil er so sehr mein Herz und meine Seele wärmt.


Dienstag, 16. Oktober 2012

Traumzeiten - real geworden!

Die Beiden zusammen zu beobachten lässt mich durchatmen, aus- und aufschnaufen und zur Ruhe kommen. Zumindest für diese, eine Traumzeit lang. Mit erstaunlich selten ruhig gewordenem Puls greife ich zum Buch und lese weiter. Zwischendurch einen Blick zum Pool - schmunzelnd kündigen sich ein paar Freudentränchen an - natürlich sitzt das coole Sonnengebrill. Das ist es... yep, so fühlt sich wohl Glücklichsein an.

Viel zu kurz waren sie zwar, die ersten gemeinsamen Ferien zu dritt – voller Vorfreude plant der schwarze Kafka nun allerdings bereits die Nächsten, welche dann zum Glück um einige Tage länger sein werden. Dürfen.

Noch vor einem Jahr hätte er, der schwarze Kafka, solche Tage als einen wunderschönen Wunschtraum versucht aus seinen Gedanken zu verbannen, nun gehören sie bereits wieder der Vergangenheit an. Wissend jedoch, dass sie wiederkehrend sind. Tage der Wärme, des Glücks, der Freude, der tiefen Liebe und Zärtlichkeit. Wunderschön waren sie, die Tage in der Toscana mit meinen beiden Allerliebsten.

P.S. I: Stolz bin ich, ganz heimlich ;-) auf den Mister, dessen Herz so unendlich gross und offen ist... so gross und offen, dass zwei so grosse Männer Platz darin zu finden scheinen. 

P.S. II: Mein wundervoller, schöner Engel – dass ich den gestrigen, deinen Jahrestag mit dir verbringen durfte, ebenfalls zum ersten Mal und ganz alltäglich, erfüllt mein Herz mit einem Lächeln und meine Augen strahlen glücklich. Es ist so unbeschreiblich schön mit dir und der Gedanke an das nächste, verlängerte Wochenende auf „meiner“ Insel lässt meinen Puls gleich noch schneller schlagen. Auf den gemeinsamen Weg freue ich mich. Trotz und mit dem Salz. Oder den Steinen. Aber sowas von!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Wundervoll real.

Das Salzwasser noch immer riechend, das Meeresrauschen noch immer hörend, die Sonne noch immer auf der nackten Haut spürend, die Rockmusik noch immer im Blut pulsierend und die Nähe, Leidenschaft, Wärme und Liebe noch immer im Herzen fühlend...

Nein, angekommen ist der schwarze Kafka noch nicht wirklich richtig und bis auf Misters stürmische und freudige Umarmung ist alles irgendwie noch zu... irreal? Aus diesem Grund ist der schwarze Kafka auch überhaupt gar noch nicht in der Lage, das Erlebte und Gefühlte in Worte zu fassen. Aber sowas von nicht.

Die Schilderungen aus dem Kapitel "schwarzer Kafka im Amiland, inkl. Monsters of Rock Cruise HELL YEAH" werden aber noch folgen; inklusive exklusivem Bildmaterial. Ich schwör!

Freitag, 17. Februar 2012

Elf Tage. Elf Nächte.

Nun ist es also so weit. Der schwarze Kafka weilt morgen um diese Zeit bereits im Amiland. Mannmannmann... Hätte man ihm das vor einem Jahr vorausgesagt, hätte er wohl die Augen verdrehend "du spinnst!" geantwortet. Der Mister wird mir unglaublich fehlen... und im Moment überwiegt die Nervosität noch ziemlich deutlich – aber diese wird ganz sicher ganz bald ganz anderen, wundervollen Gefühlen weichen. Aber sowas von.

Die elf Tage werden wir gemütlich angehen, mit Sand, Strand and nothing to do. Nicht ganz nothing, am Dienstag, dem 21. Februar, besuchen wir Miami – und ziehen uns bei dieser Gelegenheit gleich noch das Spiel der Miami HEAT gegen die Sacramento Kings in der American Airline Arena rein. Um Topplätze hat er sich gekümmert. Das Dankeschön dafür erfolgt persönlich ;-)

Und dann, am 25. Februar ...HELL YEAHH! Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass wir auf dieses Schiff gehen. UFO, Cinderella, Keel, Y & T, Faster Pussicat, XYZ, Rhino Bucket, DC4, Bang Tango und und und... Wahnsinn, oder?

11 Tage Wärme und Nähe. 11 Engelstage und Nächte inkl. Rock’n’Roll. Aber sowas von.



Und darum ist hier nun auch Pause. 11 Tage lang. Haltet die Ohren steif und bleibt sauber :-)
Bildquelle AAA

Dienstag, 14. Februar 2012

Alles klar?

Ist hier irgendein Info auf Trinkgelder an Bord: die Trinkgelder, die enthalten sind, wenn Sie buchen sind der Speisesaal Mitarbeiter und Sportkommissare Zimmer warten. Wenn machen alle Getränke an Bord, 15% bar Servicegebühr (Trinkgeld) wird automatisch erwirbt den Erwerb hinzugefügt werden.

Trinkgelder für die Träger an der Pier sind in Ihrem Kreuzfahrt-Tarif nicht enthalten, und die typischen Trinkgeld ist $1 - $2 eine Tasche. Die nur andere Trinkgeld nicht inbegriffen im Preis der Kreuzfahrt wäre für Sie Ihre persönlichen Einkäufe machen während an Bord. Z.B. beim Friseur wollte man die Friseurin Tipp, oder wenn Sie eine Massage erhalten und wollte Ihre Masseurin Tipp.

Jedoch, wenn Sie außergewöhnlichen Service erhalten und die Mitarbeiter warten oder Ihre Verwalter Zimmer belohnen möchten, die zusätzliche und nach Ihrem Ermessen wäre. Es ist nicht obligatorisch.

Alles klar!

Montag, 13. Februar 2012

Seelenzeiten!

Alles neu macht der Mai; so sagt man und sie hat diese Weisheit bzw. Bauernregel durchaus schon oft gehört und sie ist ihr sehr geläufig. Und doch weiss sie nun definitiv, dass dem nicht ganz so ist. Neu ist anders und neu ist meistens gut. Anders auch. Und das ist es. Irgendwie. Oder einfach wieder so, wie es war?

Da war sie ein verlängertes Wochenende im Herzen der Weisswurst, im Brät sozusagen, und es war ihr doch so unglaublich wohl. Sie isst kein Fleisch, muss man evtl. erwähnen. Poulet ist kein Fleisch! Und warm war ihr auch die ganze Zeit, obwohl die Temperaturanzeige über minus zehn Grad anzeigte.

Da fuhr sie, äusserst spontan, in die tiefste, dafür sehr geschichtsträchtige Pampas und erlebte ein wundervolles Wochenende, gefüllt mit guten Gesprächen, ganz viel Lachen und Nähe. Trotz peinlicher, sportlicher Niederlage, gefrorenem Kopfhaar und hinterlistigen, heimtückischen Angriffen hat sich die Sonne nicht nur im See und Schnee gespiegelt.

Vor ihr liegen nun bald 10 Tage in weiter Ferne. Nervös ist sie. Nicht erst langsam aber sicher. Schon lange, aber sicher schon. Das lächelnde Herz beruhigt sie ab und an ein wenig. Immer wiederkehrende Zweifel ob diesem Abenteuer, Gewissensbisse und gewisse Ängste vermag des Engels Blick und Lächeln ein klitzekleines bisschen zu vermindern. Sie freut sich. Trotz allem hier und jetzt.

Das Vertrauen zwischen ihnen, die Wärme und Nähe scheint zurückgekehrt zu sein. Falsch, sie waren gar nie weg – nur ist das Leben bekannterweise weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Friede Freude Eierkuchen kann man sich selbstverständlich vormachen, vorleben, vorlügen! Mit der Realität hat es dann allerdings nicht wirklich viel zu tun. So nahe und vertraut waren sie sich trotzdem noch nie so beständig. Seelenzeiten können durchaus andauern. Wundervoll!

Bildquelle1, Bildquelle2, Bildquelle3

Montag, 31. Oktober 2011

Vorfreude.

In eher mühsamen und schweren Zeiten ist es schön und wichtig, sich auf etwas freuen zu dürfen. Denke, dies ist kein kafkaesker Zustand oder eine allzu originelle Erkenntnis, sondern dies geht wohl allen Menschen so.

Leider noch ein bisschen in sehr weiter Ferne zwar, dennoch aber bereits eine unbeschreiblich grosse dieser sogenannten Vorfreude empfindend, wenn ich an den nächsten Februar denke. Ich weiss gar nicht, ob ich dies hier schon erwähnt habe, aber im Februar 2012 reist der schwarze Kafka zum ersten Mal ins Amiland. Nicht ohne triftigen Grund natürlich. Drei von zehn Tagen bzw. Nächten wird definitiv aber sowas von abgerockt und zwar auf diesem Kutter. Bands wie Cinderella, Keel, Y&T, Faster Pussycat oder Kix (und viele mehr) begleiten mich auf der Schiffstour durch das sogenannte Bermudadreieck (Fort Lauderdale - Bahamas - Key West). Ups & hell Yeah!!!

Die ersten sieben Tage werden zum Energietanken benötigt und zwar an der Miami Beach bzw. am Strand von Fort Lauderdale. Genächtig wird in diesem Hotel, not bad also. Und ja, Vorfreude ist definitiv eine schöne Freude.

Freitag, 19. August 2011

"Unendliche Weite..."


Musk Ox Farm

Musk Ox Farm

Kupfermine von McCarthy/Kennicott

Wrangell/St. Elias Mountain Gletscher

Wrangell/St. Elias Mountain Gletscher

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ferienende...

Ein kleines bisschen tut mir die Vorfreude aufs Konzert am Samstag die Wehmut zum morgigen Ferienende schon verringern... ein ganz kleines bisschen ;-)

Montag, 11. Juli 2011

Ich bin dann mal weg!


Am besten reist man, indem man fühlt.

Fernando Pessoa

Und obwohl ich dieses Zitat absolut nachvollziehen, bestätigen, ja, fühlen kann, werde ich mich nun auch physisch verabschieden. Endlich sind Ferien in bella Italia angesagt.

Viel Ruhe, Lesen, Entspannung, Gemütlichkeit, kurz: Das "Dolce far niente" bestimmt die nächsten elf Tage meinen Rhythmus. Geplant ist einzig der Aufenthalt in der Lagunenstadt der Liebe, ansonsten kommts wies kommt und das ist gut so.

Samstag, 2. Juli 2011

Stoff!

Obwohl es noch 10 Tage geht, bis der schwarze Kafka hierhin verreist: erledigt ist erledigt! Und so habe ich mir heute mal den Lesestoff zusammengesucht, denn einige Bücher mussten noch bestellt werden. Nach bella Italia begleiten werden mich:

Voll im Bilde (Moving Pictures)
"Voll im Bilde" ist nicht nur ein Scheibenweltroman, sondern auch eine unterhaltsame Satire auf die Filmindustrie beziehungsweise Hollywood. Die Alchimisten haben eine sensationelle Erfindung gemacht, die Kamera! Viele Bürger der Stadt Ankh-Morpork zieht es seitdem auf magische Weise auf ein karges Stück Wüste namens Holy Wood, wo die Alchimisten Filme drehen. Auch Victor, einen Studenten der Unsichtbaren Universität verschlägt es dorthin. Er wird über Nacht zum Filmstar. Doch noch ahnt keiner, was für gravierende Auswirkungen das Filmedrehen auf die Realität hat.

Alles Sense (Reaper Man)
Der Tod der Scheibenwelt wird in Rente geschickt. Von jetzt an verdient er sich sein Geld als Knecht "Bill Tür" in einem kleinen Dorf. Dabei gewinnt er wertvolle Einblicke in das Leben und Verhalten der Menschen. Gar nicht so einfach, wenn man seit Anbeginn der Zeit damit beschäftigt war, das Leben anderer Menschen zu beenden. Die Menschen der Scheibenwelt, die in der Zwischenzeit sterben, können jedoch die Welt nicht verlassen, wenn es keinen Tod gibt. Sie gehen mit dieser Situation unterschiedlich um. Der Zauberer Windle Poons besetzt zum Beispiel einfach seinen alten Körper wieder und versucht weiterzuleben. Andere gründen Selbsthilfegruppen, um mit diesem Schicksal fertig zu werden. Die aufgestaute Lebensenergie aber, die durch die Abwesenheit von Tod entsteht, macht sich selbständig und verändert die Umgebung, was in die Entstehung eines Supermarktes mündet. Doch als der Tod von seinem Nachfolger selber abgeholt werden soll, setzt er sich zur Wehr, tötet ihn und überredet den Tod des Universums, ihn wieder arbeiten zu lassen und die lebenden Toten einzusammeln.

Total verhext (Witches Abroad)
Als die gute Fee Desiderata Hohlig stirbt, gibt sie ihren Zauberstab an die junge Hexe Magrat Knoblauch weiter. In einem Brief bestimmt sie, dass Esmeralda Wetterwachs, Nanny Ogg und Magrat nicht zusammen nach Gennua reisen sollen. Dort muss verhindert werden, dass der Prinz ein Stubenmädchen heiratet. Es kommt wie es kommen muss: Oma Wetterwachs und Nanny Ogg schnappen sich Magrat und fahren nach Gennua.

Einfach göttlich (Small Gods)
In diesem Roman dreht sich alles um den Gott Om. Dieser wandelt als Schildkröte auf Erden und ist nicht mehr in der Lage, sich zurückzuverwandeln. Schnell wird ihm klar, dass es ihm an wahren Gläubigen fehlt, die ihm Macht verschaffen, genauer gesagt gibt es nur noch einen Menschen, der wahrhaft an ihn glaubt, der junge Tempelgärtner Brutha. Diesen, nicht besonders hellen Burschen, ernennt Om kurzum zu seinem Propheten und beginnt sein Ringen um Anerkennung unter den Menschen. Das Handlungsumfeld des Romans ist eine der religiösen Zeremonie gewidmete Stadt mit all ihren Würdenträgern und insbesondere der Quisition, einer satirischen Form der Inquisition.

Lords und Ladies (Lords and Ladies)
Hexen hexen. Aber manche von ihnen heiraten auch. So die junge Magrat Knoblauch, die kurz vor ihrer Vermählung mit dem ehemaligen Narren Verence steht, der inzwischen König geworden ist. Nur, dass sie sich das Leben als Fast-Königin anders vorgestellt hat. Zu allem Überfluss tauchen auch noch ein paar Nachwuchs-Hexen auf, deren Rituale mehr als merkwürdig sind. Doch dann passiert etwas, mit dem keiner gerechnet hat – und die Mittsommernacht wird verhexter als je zuvor.

Als Einstimmung auf meinen Ausflug nach Venedig, welchen ich selbstverständlich auch dieses Jahr machen werde, nehme ich noch drei Commissario Brunetti Krimis von Donna Leon mit. Und natürlich folgenden unverzichtbaren Venedigführer, welcher mich schon letztes Jahr am Leben Brunettis teilhaben liess:

Auf Brunettis Spuren durch Venedig - ein literarischer Reiseführer
Mit diesem literarische Führer durch Brunettis Heimat lässt es sich ganz entspannt durch Venedig wandeln! Man folgt Brunettis Spuren und verweilt an den Orten, die für ihn und seine Ermittlungen eine besondere Rolle spielen. So steht beispielsweise auf einem der Spaziergänge Brunettis Zuhause im Mittelpunkt, bei einem anderen die Questura und bei einem dritten, der zweitgrößte Platz der Stadt, der Campo San Polo, in dessen Nähe die Familie wohnt. Diese Reiseführer führt einen in versteckte calli, verträumte campi, gemütliche venezianische caffès und ristorante mit echter und vor allem noch erschwinglicher venezianischer Küche führt.

Damit sich die Leserschaft jederzeit problemlos in der einzigartigen Lagunenstadt zurechtfinden kann, hat die Autorin jedem Kapitel eine übersichtliche Karte mit nummerierten Etappen vorangestellt und eine ungefähre Zeitangabe erleichtert zudem die Planung der einzelnen Spaziergänge, die größtenteils sogar abseits der lärmenden und zuweilen Angst einflößenden Touristenströme verlaufen.

Und yep, so ist es. Zwei ombre und einen Eistee für 5 Euro, und das in Venedig. Einen Strich bei den Einerli gibts nicht!

Doch, doch, so langsam kommt Ferienstimmung auf!

Freitag, 10. September 2010

Feriengezwitscher (2)

Allen Vorurteilen gegenüber BloggerInnen zum Trotz: Blogger können wunderbar gesellschaftsfähig sein. Wie jeder Mensch natürlich! Er, seine Familie und seine Freunde sind es defintiv.

Das eher klein ausgefallene Bloggertreffen in Cavallino war spontan, herzlich, lustig und voller Verbote. In meinem bisherigen Leben habe ich noch nie an einem (ca. 7 Stunden) Tag so viele Gesetze missachtet. Nicht einmal an einem Zureichen, autonomen Tag im Mai. Unerlaubter Transport von Mobiliar (drei Stühle) aus unserem Caravan an einen anderen Ort (Schmuggel), parkieren im (nicht offensichtlich ersichtlichen) Parkverbot, unerlaubtes Betreten eines privaten Strands und Campingplatz (Hausfriedensbruch), nicht berechtigte Benutzung öffentlicher Toiletten auf eben diesem Platz (wohl auch Hausfriedensbruch), illegaler Besuch der Mini-Disco ohne dafür qualifiziert berechtigt zu sein (ähnlich wie Schwarzfahren) und heimliches sich Davonstehlen zu später Stunde mit nicht deklariertem Mobiliar. Liebe, rennende Miene - vielen Dank für diese Gelegenheiten!!!

Die Polen sind zweifelsfrei trinkfreudig und Holländer, welche Deutsch sprechen, hören sich irgendwie an wie so - zweifelsfrei trinkfreudig.

Sie sind wahrlich viel zu schnell vergangen, diese 11 Tage und zu trösten vermag mich nur die Begebenheit, dass die momentanen Wetterverhältnisse in der Schweiz mich mit der Rückkehr in diese noch ein kleines bisschen in Ferienstimmung zu versetzen mögen. Und der Umstand, dass morgen das zweitägige Kegelreisli stattfindet und ich somit dem Alltag noch einmal entfliehen kann.

Die Waschmaschine, welche ich gestern notgedrungen auf Ricardo ersteigert habe läuft - und das ist sehr, sehr positiv und erfreulich. Die Tatsache, dass die alte Waschmarie unmittelbar vor unserer Abreise dem Sensemann die Tür öffnen musste, habe ich an der Adria erfolgreich verdrängt.

Frühbucherrabatte haben, ausser den finanziellen Annehmlichkeiten natürlich, den wunderschönen Nebeneffekt, dass ich mich bereits jetzt mit den nächsten Sommerferien auseinandersetzen muss.

Samstag, 4. September 2010

Feriengezwitscher (1)

Nun gleich vorweg, es scheint so, dass in einigen Bundesländern die Sommerferien doch noch nicht zu Ende sind – entgegen aller Hoffnungen im Vorfeld. Alles in allem aber sind sie erträglich, dennoch wusste ich nicht, wie sehr man sich über ein paar Polen und Holländer freuen kann. Dies schreibe ich definitiv ohne rassistisches Gedankengut im Hinterkopf. Es gibt wirklich auch liebe und sympathische Deutsche.

Mein neues "Büro" finde ich traumhaft und wundervoll - ich könnte mich durchaus an ein solches Arbeiten gewöhnen.

Venedig ist noch immer eine der faszinierendsten Städte, welche ich bis jetzt besucht habe. Allerdings wäre sie es wohl ohne Mister noch ein wenig mehr bzw. er kann sich noch nicht wirklich begeistern für stundenlanges herumspazieren.

Dank Commisssario Brunetti, vielmehr dank dieses Buchs, fanden wir einige Bars, in welchen wir für 4 Gläser Weisswein und eine Cola nur 5 Euro (in Worten: FÜNF) bezahlten, alles zusammen versteht sich. Mitten im Venedig der Venezianer! Reines Veneziano ist übrigens schwer bzw. praktisch nicht zu verstehen aber immerhin haben sie mir einen südländischen Akzent unterstellt. Freundliches Volk!

Ach ja, Morgen findet zudem noch ein spontanes Bloggertreffen statt. Anmelden kann man sich noch bis morgen Mittag, bitte direkt bei ihm. Stühle bitte selber mitbringen – sommerliche Kleidung ausdrücklich erwünscht.

Dienstag, 24. August 2010

Das Kreuz mit den Ferien!

Nein, definitiv möchte ich mich NICHT darüber beschweren, dass es nächsten Montag endlich in die langersehnten Sommerferien geht. Dennoch ist es so eine Sache, einige Tage vor der Abfahrt. So vieles sollte, müsste, möchte man bzw. ich noch erledigen. Neben Adressettiketten für die Postkarten produzieren, Lesestoff kaufen bereitlegen, die Notfallapotheke zusammenstellen und packen* kommt eine komplette Hausreinigung dazu.

Ist dies für euch Männer so unverständlich? Mein werter Herr Gemahl zumindest scheint nicht zu verstehen und wenig begeistert zu sein, dass es mir auch ein Anliegen ist, den Rasen VOR den Ferien noch zu mähen bzw. von ihm mähen zu lassen. Mich dünkt es ganz einfach, es macht einem das Nachhausekommen viel leichter. Nun, nichts desto trotz, da muss er nun halt durch, der werte Herr Gemahl!

*Das Packen stellt sich dieses Jahr übrigens als besondere Herausforderung dar, da wir zum ersten mal ohne Kombi-Gefährt reisen werden. Unsere Schrottkarre Occasion-Macchina stellte sich als ganz böser, unzuverlässiger Junge heraus und daher sind wir seit gut zwei Monaten im Besitz eines neuen Babys, einem Dacia. Auslachen verboten, Schmunzeln erlaubt. Es ist übrigens definitiv ein Auto - nicht mehr und nicht weniger. Dass ich mich nun beim Gepäck ein bisschen einschränken muss, hat eventuell auch etwas Gutes. Unsicher bin ich mir allerdings noch, ob ich auf die Waage oder der Mister auf sein Gummiboot verzichten muss.

Montag, 9. August 2010

Bubi geht - der Mister kommt!

Nun ist die Zeit definitiv gekommen, Bubi ziehen zu lassen. Beziehungsweise gibt es ihn ganz einfach nicht mehr. Einspringen für ihn wird der Mister. Immerhin geht dieser seit heute morgen in den grossen Kindergarten! Jaja, die Zeit, die rast.

Geschrieben habe ich relativ viel über Bubi, ich denke allerdings, dass ihm in dieser Hinsicht der Mister in nichts nachstehen wird.

Ach ja, habe ich übrigens erwähnt, dass wir uns in genau zwei drei Wochen auf dem Weg dahin befinden? Die Vorfreude ist riesig - nun geniesse ich allerdings zuerst die Ferien nach den Ferien vor den Ferien!

Sonntag, 15. November 2009

Ferienfrust = Ferienlust!

Nun liegt sie endlich hinter mir, die nicht wirklich meiner Vorstellung entprochene Ferienwoche; wobei Ferien so ziemlich zynisch wirkt, denn Ferien waren dies definitiv nicht. Mein werter Herr Gemahl ist zwar seit Freitag wieder zurück vom KSA und es geht ihm, den Umständen entsprechend, relativ gut. Aber so wirklich Bäume ausreissen wird er wohl auch nächste Woche noch nicht.

Wie nun aber konnte der schwarze Kafka diesen, wie im Titel erwähnten Ferienfrust, in Ferienlust umwandeln? Es hat überhaupt nichts mit Basteln à la Gerda Conzetti oder gar mit Zauberei zu tun. Viel, viel simpler. Man buche einfach die nächsten Sommerferien bereits jetzt! Gedacht, getan.

Im nächsten Sommer gehts hierhin. Bella Italia, endlich einmal (nichts gegen die Franzosen, aber lo so parlare italiano, la lingua francese invece...)!
In so einem Teil werden wir es uns 10 Tage lang so richtig gutgehen lassen - ich sehe mich bereits unter Schatten spendenden Pinienbäumen, einem kühlen Bierchen in der einen, ein gutes Buch in der anderen Hand. Bubi freut sich natürlich vor allem auf den Aquapark, mein werter Herr Gemahl auf den Strand und das Meer. Der schwarze Kafka freut sich auf alles ein bisschen, vor allem aber auf VENEDIG!

Sollen meine Herren die Zeit am Strand und auf den Wasserrutschen ruhig vergessen - ich werde sie mir im nur 30 Minuten entfernten Venedig schon zu vertreiben wissen... also die Zeit, meine ich! Commissario Brunetti, vengo! Da kann er mir mit so vielen Quallen kommen, wie er möchte.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Bereit für CHF 10'000.- bzw. Gratisferien?

[Trigami-Anzeige]

Lust auf Thailändisch? Nicht nur kulinarisch sondern auch optisch ist Bangkok ein Genuss: über 400 prächtige Tempel und Klöster prägen das geschichtsträchtige Stadtbild genau so wie die bekannten und geschäftigen Rivertaxis.
Oder solls lieber in die Stadt der Reichen und Schönen gehen? In Hollywood die Stars und Sternchen treffen oder selbst entdeckt werden? Dann ab nach LA!
Natürlich könnte auch eine der schönsten Städte Brasiliens sehr verlockend sein. Lust darauf, tropische Nächte am Sandstrand mit Sambaklängen im Ohr zu verbringen? Dann gehts nach Rio.


Ist euer August oder September schon ausgebucht? Wenn nicht, bietet ricardo.ch euch nun die Gelegenheit, gratis nach Rio de Janeiro, Los Angeles oder Bangkok zu verreisen um dort ausgiebig shoppen zu gehen.

Ricardo.ch ist die klare Nummer 1 in der Schweiz, wenn es darum geht, via Internet etwas zu verkaufen beziehungsweise zu kaufen. Ich selbst habe schon ganz viele Dinge gekauft, meistens mit dem Geld, welches ich mit dem Verkaufen von nicht mehr benötigten Sachen verdient habe, alles via Ricardo versteht sich.

Zum 10. Geburtstag hat Ricardo nun eine grossartige und traumhafte Challenge lanciert, welcher heute startet: Die ricardo.ch Globeshopper Challenge 2009!

Was zu tun ist? Ganz einfach: Fan werden von dem für den Wettbewerb erstellten Facebook-Profil und sich dort allein oder als Duo für die Lieblingsdestination mit Foto (auch Videos sind erlaubt) und einem überzeugendem Text bewerben. Kreativität und Originalität ist da gefragt und ausdrücklich sehr erwünscht. Ricardo wählt dann unter allen Bewerbern die Finalisten aus, welche dann von der Community gewählt werden.

Es werden drei Reisen im Wert von CHF 10'000.- verlost. Sollte ein Gewinner, welcher sich alleine beworben hat, für einen Zielort gewählt werden, erhält diese Person CHF 5'000.-. Sogar die Flugtickets für den Hin- und Rückflug werden von Ricardo.ch organisiert und mit der Gesamtsumme verrechnet.

Die Gewinner der ricardo Globeshopper Challenge 2009 gehen allerdings mit einem ganz klaren Auftrag auf ihre Reise: Für mindestens CHF 250.- pro Person müssen sie Landestypische Dinge kaufen und anschliessend auf ricardo.ch verkaufen. Eine nicht wirklich schwierige Aufgabe, wie ich finde.

Also los, alle in der Schweiz wohnhaften Ü18 noch heute Fan von dieser Facebook-Seite werden, sich bewerben um evtl. schon bald Shopping-Ferien geniessen zu können.

Hier zur Information gleich noch einmal die Destinationen und natürlich nicht unwichtig, die Reisedaten:
Bangkok, Thailand: 29.08.2009 bis 06.09.2009
Rio de Janeiro, Brasilien: 05.09.2009 bis 13.09.2009
Los Angeles, USA: 12.09.2009 bis 20.09.2009

Dienstag, 30. Juni 2009

Es ist vorbei, bye bye...

Nein, nicht nur der Junimond ist bereits vorbei, gleich der ganze Juni und noch viel mehr. Am meisten trauere ich selbstverständlich den bereits schon wieder vergangenen Ferien nach, natürlich auch mit dem Wissen, dass diese den meisten von euch noch bevorstehen. Seit gestern hat uns leider der Alltag wieder, aber wenigstens zeigt das Wetter Erbarmen und somit steigt die Hoffnung, dass auch die hereingebrochene Kältewelle nun endlich für ein paar Wochen vorbei ist.

Letzter Tag im Süden Frankreichs *sniff*


Vorbei ist es auch mit diesem da. Der schwarze Kafka hat wieder einmal Organisationstalent bewiesen und musste durfte deswegen gestern mit Bubi eine Blätterkette basteln. Jedes Kind der Waldspielgruppe hat ein Blatt gestaltet und heute Nachmittag übergeben wir dies den beiden Leiterinnen. Irgendwie schon Wahnsinn, dass diese Äera bereits hinter Bubi liegt und eine weitere, Bedeutende vor ihm.

Vorbei ist es aber glücklicherweise auch mit der Fussballpause. Am Samstag bestreitet der FC Aarau sein letztes Testspiel gegen niemand Geringeres als den aktuellen UEFA-Cupsieger Schachtjor Donezk. Eine Woche später startet dann ja bereits die Fussballsaison 2009/2010 mit einem Heimspiel gegen die Grashüpfer.

Ebenfalls vorbei ist mit dem "nur" Hausfrauenalltag, obwohl der natürlich bestehen bleibt - zusätzlich gibts nun aber für gewisse Arbeiten auch Knete in die Haushaltskasse. Bereits letzte Woche durfte ich die erste, offizielle Rechnung schreiben und am Freitag wird endlich mein neues Baby geliefert: ein Schneideplotter! Da kommt definitiv Freude auf. In dem Sinne: Juli, du bist willkommen!


Junimond von Rio Reiser (leider ohne Videon)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Sie sind da!

Juhuii, sie sind angekommen und warten nun darauf, dass ich sie heute Nachmittag abhole. Die Rede ist von meiner Ferienlektüre! Vor einem Jahr - ebenfalls in den Ferien - habe ich mit dem Lesen von Terry Pratchetts Scheibenwelt begonnen. Scheibenwelt sagt euch nichts?

Nun, die Scheibenwelt ist eine scheiben(!)förmige Welt mit einem Umfang von etwa 48'000 km, welche auf den Rücken von Berilia, Tubul, Gross-T'Phon und Jerakeen getragen wird. Diese 4 Elefanten wiederum stehen auf dem Rücken der Riesenschildkröte Gross-A'Tuin, die durch den Weltraum "schwimmt".

Die Scheibenwelt selber ist ein zauberhafter Ort, an dem die Zahnfeen, der Weihnachtsmann, Götter noch real sind. Alles wird Wirklichkeit in der Scheibenwelt, wenn man sie glaubt. Aufgegriffen werden klassische Motive des Humors (von einer durch eine Explosion weggefegten Person bleiben einzig die rauchenden Schuhe stehen oder bei einer Kutschensprengung rollt ein brennendes Rad aus den Trümmern) aber selbstverständlich werden auch alltägliche Themen wie Rock'n'Roll, Filme, Wirtschaft, Glaubwürdigkeit der Presse, Politik, Krieg und vieles mehr ironisch thematisiert.

Terry Pratchett ahmt das Genre der Fantasy zwar nach, gleichzeitig lässt er aber eine eigene Welt entstehen, in welcher mit tiefschwarzem Humor ernsthafte Themen behandelt werden. Zum Einsatz kommt das gesamte, gängige Fantasypersonal: Zauberer (übrigens ständig am Rauchen und deswegen kurzatmig), weibliche Zwerge (diese werden von den traditionellen Zwergen diskriminiert, welche darauf beharren, es gäbe nur männliche Zwerge), abstinente Vampire, eine Polizeitruppe (multi-ethnisch), Hexen, Kobolde, Trolle, Elfen und, und, und.

Ankh-Morport ist die wichtigste und grösste Stadt der Scheibenwelt. Sie besteht aus zwei zusammengewachsenen Einzelstädten: Dem herrschaftlichen Ankh mit der Unsichtbaren Universität und dem Palast des Patriziers, sowie dem heruntergekommenen Morpork, mit dem Stadtviertel Schatten, einem hochgefährlichen Stadtteil, in dem sich die dunkleren Gestalten der Grossstadt tummeln. Die Stadt entspricht in etwa einer Mischung aus dem antiken Rom und dem modernen London.

Wappen von Ankh-Morpork. Text: Was kostet das Hündchen da im Fenster?


Bisher sind von Terry Pratchett 36 Romane zur Scheibenwelt erschienen, welche alle ins Deutsche übersetzt wurden. Die einzelnen Romane erzählen teilweise zusammenhängende Geschichten, sie können aber - theoretisch - in einer beliebigen Reihenfolge gelesen werden. Theoretisch weil einige Geschichten, die Personen und Orte deutlich besser zu verstehen sind, wenn man andere Romane schon gelesen hat. Es gibt Running-Gags, welche sich durch viele Bücher zieht, wie zum Beispiel der Geschäftsmann mit dem wunderbaren Namen "Treibe-Mich-Selbst-In-Den-Ruin" Schnapper. Er ist berüchtigt wegen seinen ausgefallenen Geschäftsideen. Nach jedem Bankrott verkauft er grässliche Würstchen, um seine Schulden zu tilgen. Dieser Charakter taucht in allen Gegenden der Scheibenwelt immer wieder auf.

Wie Anfangs erwähnt habe ich letztes Jahr in den Ferien mit den ersten drei Scheibenwelt-Romane begonnen.

1. Die Farben der Magie: Dieses Buch handelt von dem magisch unbegabten Zauberer Rincewind, der auf den ersten Touristen der Scheibenwelt namens Zweiblum stößt. Gemeinsam geraten sie in unzählige brenzlige Situationen, so treffen sie beispielsweise auf den Barbaren Hrun und gelangen zum gefährlichen Wyrmberg. Am Schluss fällt Rincewind schließlich über den Rand der Scheibenwelt.

2. Das Licht der Phantasie:
Dieses Buch greift die offenen Fragen am Ende von "Die Farben der Magie" auf und erzählt die Geschichte der Reise von Rincewind und Zweiblum zu Ende. Gleichzeitig rettet Rincewind hier zum ersten Mal die Scheibenwelt vor dem Untergang, des Weiteren thematisiert dieses Buch auch erstmals die Unsichtbare Universität an sich.

3. Das Erbe des Zauberers:
Auf der Scheibenwelt herrscht bei der Magie eine klare Geschlechtertrennung: Männer werden Zauberer und Frauen werden Hexen. Trotz völlig anderer Sichtweisen und scheinbar sogar verschiedener Arten von Magie haben jedoch sowohl Hexen als auch Zauberer eines gemeinsam: Sie wissen, wann sie sterben werden. Ein Zauberer entschließt sich daher kurz vor seinem Tod, seine Zauberkraft und seinen Stab an den achten Sohn eines achten Sohnes weiterzugeben. Leider achtet er dabei nicht auf das Geschlecht des Kindes und legt somit die Magie eines Zauberers in die Hände eines Mädchens namens Eskarina Schmied.
Die Örtliche Hexe Esme „Oma“ Wetterwachs versucht, als ein paar Jahre später die magische Begabung des Mädchens offensichtlich wird, Eskarina zu einer Hexe auszubilden. Nach ein paar Vorfällen sieht sie jedoch ein, dass Eskarina einen Platz an der Unsichtbaren Universität in Ankh-Morpork braucht. Dort werden aber leider keine Mädchen zugelassen.

Nun werden mich dieses Jahr 4. "Gevatter Tod" (eine wunderbare Gestalt, welche ich in den letzten drei Bücher schon kennengelernt habe), 5. "Der Zauberhut" und 6. "MacBest" in die Ferien begleiten. Ich freue mich riesig auf "die Flucht" in die Scheibenwelt.

Noch vier Mal schlafen...