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Mittwoch, 19. Februar 2014

Herzklopfen, Wärme und Glückseeligkeit.

Vielleicht hast du mich, als ich mich das erste Mal in deinen Augen verloren habe, auf eine wundervolle Art gefangen genommen. Noch heute erblicke ich unser gemeinsames Glück, wenn du mich anschaust und das Uns darin erstrahlt. Dein Lächeln das Uns bestätigt. 

Deine Berührungen wärmen noch immer so unbeschreiblich und lassen noch immer den ganzen Körper elektrisch aufladen und aufflammen. Die Lust auf dich ist riesengross. Immer und immer wieder. 


Wenn ich ab und an versuche, in mich hineinzuhören, dann stelle ich noch immer fest, manchmal auch seltsamerweise, dass tief in meinem Inneren vollkommene Ruhe herrscht. Eine Ruhe, welche sämtlichen Alltagsorkanen, schwarzen Gedanken und Unruhen in mir trotzt. Sie schlussendlich sogar besiegen vermag. Eine wohlwollende Stimme, welche mir sagt, ich bin bei dir zu Hause. Du bist mein Zuhause. 

Zerspringen vor Glück und dennoch wie eine ruhige Vollmondnacht bei Schnee. Die Liebe vereint die Gegensätze und lässt alles gleichzeitig wahr werden. Die Liebe zu dir begleitet mich schützend und deine Liebe zu mir führt mich schwerelos durchs Leben. Zumindest dann, wenn ich in mich hineinhöre. Und wenn deine Hand die Meinige umschliesst, entschlossen, wärmend und fest, bin ich noch immer frisch verliebt. Herzklopfen und Glückseeligkeit. 

Meine Seele und mein Herz in Einklang und Zufriedenheit. Und ruhig. Die Zukunft beginnt mit jedem Erwachen neben dir. Immer und immer wieder. You & me = awesome! 


Bildquelle

Montag, 10. Februar 2014

Es war einmal... (ein ganz normales Zukunftsmärchen)!

Mein wirklich toller Freund, nennen wir ihn Joe Helmut, schaute unlängst wieder einmal auf Weisswein vorbei. Wir treffen uns sehr regelmässig und das seit über 20 Jahren. Ihn als beständigsten und treusten Freund zu bezeichnen, ist also durchaus angemessen. Sexuell war das Interesse übrigens während der ganzen Zeit inexistent – auf beiden Seiten notabene. Würde diese Geschichte allerdings nicht beeinflussen, wenn dies nicht so wäre. Andere wohl eher.

Also, wir sitzen wie üblich gemütlich beim Weinchen und erzählen uns die alltäglichen Wahnsinnigkeiten unserer Erlebnisse der letzten Tage. Ach ja, ich sollte noch anmerken, dass wir den 23. Mai 2015 schreiben. Auf einmal fällt mir an ihm eine ungewohnte Aufgebrachtheit auf. "Jetzt muss ich dir noch erzählen, was mir letzte Woche geschehen ist", begann er, "do verrecksch im Fall!". Okeee...?


Er, der so in etwa alle 6 Wochen im benachbarten Deutschland einkaufen geht, das Alltagsgedüngse, Dusch- und Waschmittel, Fleisch, Käse und so - "isch im Fall uuuhmega billiger als be üs, chasch extrem spare...!" - war wieder auf einer dieser Einkaufsausfahrt ins Deutsche unterwegs. Vor dem Laden ännet der Grenze musste er ungewohnterweise den schweizer Pass zeigen, welchen er zufälligerweise bei sich trug (es ist ein Märchen, Leute, er hatte ihn bei sich, Punkt). Es kam ihm zwar spanisch vor, dachte sich aber nichts weiter dazu und stürzte sich mit dem Einkaufswagen in die Regale voller Gewinn für die Geldbörse. An der Kasse stutzte er dann erneut gehörig, da er sich aufs Neue ausweisen musste. Vor dem Bezahlen. Der Kassierer erwiderte seinen Blick beim Anblick des roten Heftes mitleidig und erklärte ihm, dass das Einkaufskontingent für Schweizer heute leider bereits ausgeschöpft worden sei. Er traute seinen Ohren nicht wirklich - "de isch doch nöd normal gsii" - und verlangte selbstverständlich (SELBSTVERSTÄNDLICH) den Filialleiter.

Nun, dieser soll ihm höflich und geduldig erklärt haben, dass seit einem halben Jahr leider ein Tageskontingent an bei ihnen einkaufenden Schweizern bestehe; so sehr er dies bedauere, er könne dies leider nicht ändern. Er bot ihm an, den gesamten Einkauf gegen eine Gebühr einzulagern und wenn er am nächsten Tag sehr früh vorbeikäme, würde er sicherlich noch im TagesDARF an CH-Einkäufe sein.

Mein Freund, der Joe Helmut, ist eher pragmatisch veranlagt und entscheidet spontan, dass er im Hotel gleich nebenan übernachten, sich einen gemütlichen Nachmittag gönnen und am nächsten Morgen rechtzeitig seine Einkäufe abholen würde. Im Hotel, ihr ahnt es, die gleiche Scheisse. Das Übernachtungskontingent für CH-Gäste wurde vor 30 Minuten vergeben. Äusserst aufgebracht setzt er sich an die Hotelbar. Trinken! Weisswein! Und über das soeben Geschehene sinnieren.

Der mitleidige Blick des Baarkeepers verriet ihm, dass er wohl nicht der einzige frustrierte Schweizer am Thresen war (der Barkeeper ging übrigens seiner Pflicht zur Überprüfung des Ausweises auf Nationalität der Gäste nicht nach. Ein wirklich mitfühlender Barkeeper also). Und wirklich, erzählt mir Joe Helmut weiter, der linke Mann neben ihm sprach ihn sogleich an und verriet ihm, dass er soeben erfahren habe, er dürfe seine Einkäufe schon heute auslösen und er somit keine Übernachtung mehr benötigen würde.

Glück im Unglück, freute Joe Helmut sich und bekam auch prompt das Zimmer. Am nächsten Tag klappte es auch mit dem Einkauf (erst 40% des Einkaufskontingent für Schweizer war aufgebraucht) und die Heimreise verlief, dank des knapp noch nicht ausgeschöpften Einführungskontingent für Lebensmittel und andere Waren an der Greinze, ebenfalls reibungslos.

Meine Frage, wie er denn damals am 9. Februar 2014 abgestimmt hätte, beantwortete er mit "wasch denn gsii?"...

Keine Moral von der Geschicht!

Freitag, 3. Januar 2014

War da noch was?

Ein neues Leben? Ein Blog? Vorsätze? Da war so einiges los in den letzten Monaten. Also nicht in allen Bereichen. Im Blog wohl eher weniger. Aber dies wird sich ändern. Ohne eine Einleitung, Begründung, Entschuldigung oder ein Versprechen zur Besserung. Nö. Einfach so. Der schwarze Kafka schreibt wieder. Weil es ihm fehlte. Und er es möchte. Jetzt. Wieder schreiben über das, was ihn freut, aufregt, beschäftigt, erheitert, verletzt und die Tränen netzt oder aber auch ins Traumland versetzt... und nein, nicht Lyrik sondern Prosa. Ausser Lyrik, welche ihn berührt, den schwarzen Kafka. Also nicht von ihm, ausgenommen natürlich dem One And Only Really Kafka welcher genug schwarz ist, ohne adjektiv!

Das Leben ist neu und schön. Wenn Frau es denn möchte und den Mut dazu hat, es neu und schön zu gestalten. Und das Schöne auch als solches wahrnimmt und sich getraut, es zu leben und fühlen. Nun, den Mut hatte Frau und mittlerweilen läuft das Leben als geschiedene, alleinerziehende Mutter ganz... naja, in den Hochs ganz ordentlich. Auch oder besser, weil ich ebent nicht alleine bin. Vertrauen wächst, bekommt kleine Kratzer und Schürfungen, welche verheilen und dazu beitragen, stärker zu fühlen und lieben. Lernen und Vertrauen. "Sich trauen vertrauen, trotz allem" könnte wohl das Motto 2014 sein.  Und die nächsten 86 Jahre.

Vorgenommen fürs 2014 habe ich mir wie jedes Jahr nichts und ganz vieles. Den Hometrainer weniger abzustauben, weil sich KEIN Staub auf einem Hometrainer ansetzen sollte, da der Hometrainer benutzt werden sollte. Benutzt werden will. Er ist ja kein sonderlich origineller Deko-Gegenstand. Oder doch, eigentlich ist er das. Ziemlich originell sogar als Wohnzimmerkunst, so ein Hometrainer. Aber eben, schwarzer Kafka nimmt sich vor, dieses Kunstobjekt weniger abzustauben! Sport und Fitness olé! Btw. ich spreche selbstverständlich NICHT von einem privaten Fitnesstrainer in männlicher Form à la Stason Statham. Hmmm... das wärs ja...! 

Und wo wir gerade bei gesunden Dingens sind – geraucht wird auch im 2014. Den auf Ricardo erstandenen Wärmestrahler für die Terrasse muss amortisiert werden. Genau wie der Hometrainer. Et voilà. Es sollen ja auch noch Ziele und Vorsätze für die nächsten paar Jahrzehnte in petto gelassen werden. 

In dem Sinne - auf ein tolles, überraschendes, zärtliches, emotionales, feinfühlendes und ausserordentlich glückliches 2014. 

P.S. Läck bobby, Bilder einfügen, verlinken, formatieren... kann ich immer noch, nach dieser langen Pause. Kännsch?

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Sapere aude!

Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Der liebe gute Kant interprierte diesen lateinischen Ausdruck so. Wortwörtlich bedeutet „Sapere aude“ in etwa: Wage es, vernünftig zu sein!“ Nun, mit der Vernunft ist es so eine Sache. Mir persönlich gefällt Kants Interpretation definitiv besser. Weisheiten halt.

Meinen Verstand habe ich im nun beinahe schon vergangenen 2012 oft benutzt. Mehr als üblich. Dennoch bin ich der steinigen Strasse des Herzens gefolgt. Oft gestolpert, meine Knie auf Kieselsteinenwegen aufgeschlagen und wunderschöne Rosengebüsche haben mich mit ihren Dornen blutig gekratzt (wo auch immer dieser Weg durchging, es hatte Kieselsteine und Rosengebüsche mit spitzen Dornen, ich schwör).

Die soeben verbrachten Weihnachtstage im Kreise meiner Liebsten waren. Genau das. Gefehlt hat mein Schwesterherz samt Gottiängeli und Familie. Aber ansonsten waren sie genau das. Diese Tage. Warm, zärtlich, liebevoll, herzlich und ehrlich. Ehrlich! Ebent im Kreise meiner Liebsten. Definitiv nicht unschön! Wundervoll!

„Es ist so wichtig, bestimmte Dinge gehenzulassen. Loszulassen. Sich zu lösen. Niemand spielt in diesem Leben mit gezinkten Karten. Manchmal gewinnen wir, manchmal verlieren wir auch. Erwarte nicht, etwas zurückzubekommen, erwarte nicht, dass man deine Bemühungen anerkennt, dein Genie entdeckt, deine Liebe begreift.“ (Paulo Coelho)


Du, du und du. Ihr gehört nicht zu den Dingen, welche ich loslassen möchte. Auch wenn es in den letzten Monaten den Anschein erwecken hätte können. Schwarzer Kafkas schlechte Gewissen möchte dies hier erwähnt haben. Und das ist gut so! UND er sei verliebt!

Nun… nun freue ich mich aber sowas von aufs 2013 – und ich hoffe ihr alle auch. Euch. Von Herzen wünsche ich euch einen lustigen, gemütlichen und feuchtfröhlichen Start ins neue Jahr. Adeluege! 
 
Bildquelle1, Bildquelle2

Donnerstag, 1. November 2012

In 59 Tagen...

 ... werde ich mich genau dort befinden. Die Dinge mit meinen eigenen Augen sehen. Ich werde den Sand zwischen meinen Zehen spüren und des Engels Hand in der meinigen... Und während die Sonne meine Haut wärmen wird, werde ich ein leises "ich liebe dich" in sein Ohr flüstern. Weil er so sehr mein Herz und meine Seele wärmt.


Montag, 20. August 2012

Die Haut!

Man sagt, die Haut (lat. Cutis) sei funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. Sie diene als Abgrenzung von Innen nach Aussen und sei ein sogenanntes Hüllorgan. Schutz vor Umwelteinflüssen... Dies mag durchaus ja stimmen. Eigentlich. Weiterhin übernehme sie äusserst wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie... (hmmm...)! Wuäk. Dies tönt aber arg nach Chemie. Gönd ewägg! Abgrenzung von Innen nach Aussen? 

Die Haut, an welche sie denkt, fühlt sich fein, warm und definitiv nicht funktionell an. Am liebsten streichelt und spürt sie sie an ihrer Eigenen. Zum Beispiel - unter anderem - an ihren Fingerkuppen und ihrer Hand. Langsam, vom linken Ohr hinweg über die Wange hinab, streichelt sie sich bis zum Hals. Ganz leichte Berührungen, welche heisser sind als die momentane Hitze. Weiter über die Brust, die Innenseite der Arme (wichtig – viel die feinere bzw. dünnere Haut da) hinab, um dann beim Bauch eine Kehrtwende zu machen und die andere Seite ebenso auch zu verwöhnen. 
 
Stundenlang geniesst sie diese Streicheleinheiten – und der Gestreichelte ebenso. Ihn zu streicheln ist pure Zärtlichkeit. Sie liebt es, seine geschlossenen Augen, seine entspannten Gesichtszüge und seinen tiefen Atem dabei zu sehen, hören und fühlen. Ihn zu streicheln ist beinahe so, wie selbst gestreichelt zu werden. 

Die menschliche Haut verträgt den pH-Wert von 5,5 am Besten. WTF??? Die menschliche Haut verträgt es am Besten, von der geliebten Person berührt zu werden. Es braucht so wenig um seelig-glücklich zu sein! Wundervoll!

Freitag, 20. Juli 2012

Zeit mit dir!

Die Bilder, welche du auf meine leeren Wände malst, hat den Winter, welcher in mir wohnte, vertrieben. An seiner Stelle sind nun warme Sonnenstrahlen voller Wunder getreten, welche immer stärker werden. Wunder der Zeit mit dir.

Montag, 16. Juli 2012

Wenn Kinder "erwachsener" sind.

Dass Kinder öfters direkter und somit eigentlich ehrlicher sind, als man es sich von den Erwachsenen erwünscht oder erhofft, ist keine neue Erkenntnis. Schon klar. Auch klar, dass sie mit dieser Art auch verletzend sein können.

Am Wochenende habe ich seit langem wieder einmal eine Bestätigung dieser Binsenweisheit erleben dürfen. Aus anfänglicher, durchaus verständlicher und nachvollziehbarer Skepsis und Zurückhaltung wurde direkte, herzliche und warme Offenheit. Sogar ein spontan gebastelt und hervorgezaubertes Geschenk wurde mir übergeben. Dasjenige, welches für die von den drei jungen Mädels erwartete Person gedacht war, wurde diskret im Kinderzimmer gelassen. Und flüsternd verschwiegen.

Der Gedanke und die Erinnerung an diese offene Herzlichkeit macht die Verletztheit im Herzen ein klitzekleines bisschen erträglicher. Und diese drei Damen habe ich bereits in mein Herz geschlossen. Definitiv.

Montag, 9. Juli 2012

Liebend lebend.

Ein weiteres wunderschönes Weekend liegt hinter mir, obwohl die Geschehnisse unmittelbar davor es doch ein wenig zu trüben vermochten. Pöse Menschen leben. Immer noch. Leider! Nichts desto trotz war es wundervoll – die Sonne brannte nicht nur auf der Piazza Grande. 

Btw. Lovebugs bieten ja eigentlich eingängige und radiotaugliche Melodiechen, die Stimme jedoch versagte bzw. war ganz schwach an diesem warmen Samstagabend am Moon & Stars. Über die Wahl der Vorband habe ich mich allerdings grundsätzlich gewundert. Hätte ich doch definitiv um einiges lieber Maxxwell als Vorband von Gotthard gehört. Zum Beispiel. Jaja, ich weiss, weder Wunschkonzert noch Ponyhof. 

Gotthard himself überzeugten dafür vom ersten bis zum letzten Ton. Erwähnen muss ich, dass ich mich nie als Gotthard-Liebhaberin bezeichnet habe, wohl eher war das Gegenteil der Fall... Komme ich musikalisch doch eher aus einer anderen Schublade.

Nic Maeder jedoch war eine definitiv sehr gute Wahl. Äusserst sympathisch und seine Bühnenpräsenz und Austrahlung ist fesselnd (wie gesagt, vielleicht ist es gar nicht sooo schlecht, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten aus der Vergangenheit). Das neue Album rockt in meinen Augen auch wirklich ganz arg und ich freue mich, ich schwör und gestehe, bereits jetzt auf die nächsten Livekonzerte (20.09. in Schupfart und 20.10. am Firefest). Übrigens: auch die zahlreich erschienenen, eingefleischten Gotthard-Anhänger (inkl. meiner wunderbaren Begleitung) vermochte die Band von A bis Z zu überzeugen - dies bewies die herrlich gute Stimmung auf dem grossen Platz. Hell Yeah! 

Back to Topic: Dieses eine, klitzekleine Jährchen, welches sich nun zu den meinigen wenigen (!!!) dazu gesellt hat an eben diesem vergangenen Wochenende hat definitiv nicht gestört. Der Engel hat mich verwöhnt und das zunehmende Alter weggeküsst. Liebe Menschen haben mich überhäuft mit Glückwünschen. Was will frau mehr? Nun... *seufz*...

Langsam aber stetig ein Stückchen mehr richten sich meine Augen zuversichtlich in die Zukunft. Selbstverstsändlich auch zweifelnd. Selbstzweifelnd. Die Angst vor Überforderung begleitet mich treu, ebenso aber zum Glück auch das Gefühl, nicht von allen ganz unverstanden zu sein. Die Reaktionen auf einen solchen, meinen Schritt und Schnitt sind noch immer sehr unterschiedlich und zum Teil halt leider auch mir unverständlich. Jedoch halte ich mich an den anderen Teil. 

Ein aufklärendes, mich erklärendes oder gar mich entschuldigendes Rundschreiben wird es definitiv nicht geben. Auch wenn dies evtl. von einigen Mitmenschen erwartet wird. 

Die Zukunft wird nicht einfach sein, aber sie wird definitiv von Wärme und Nähe begleitet, was sie mehr als erträglich werden lässt. Davon bin ich überzeugt. Daran glaube ich.  Die Annäherung findet weiterhin statt, was mein Herz mehr als lächeln lässt, denn Misters Lachen ist noch immer herzlich und seine Augen glänzen noch immer schelmisch. 
 
Danke liebster Engel für einen weiteren, wundervollen Geburtstag. Danke liebster Engel, dass es dich für mich gibt. Stets und beständig.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Annäherung

Als sie sich gestern während des ersten Spiels zwischendurch mal nach draussen wagte, um ihrer Sucht nachzugehen, konnte sie nicht widerstehen, ihre Ohren äusserst gut zu spitzen.

Was sie zu hören bekam, liess sie nicht nur im Herzen lächeln. Ein offenes, ehrliches und herzliches Lachen drang aus dem Wohnzimmer – innerlich sah sie die Augen und die ganze Mimik zu diesem Lachen. Zwischen dem Lachen die ihr mittlerweile so vertraute, tiefe und beruhigende Stimme. 

Ihre Augen geschlossen, tief durchatmend horchte sie einen Moment lang dieser Seelenmusik.

Eine leise, kritische und unsichere, dennoch stetige Annäherung ist am Beginnen. Die Möglichkeit eines weiteren Anfangs real. Wo Liebe ist, ist hoffnungsvolles Leben. Wundervoll. 

Donnerstag, 7. Juni 2012

Things get damaged - Things get broken

Das Leben ist ein unaufhörliches Lernen, schon klar. Manchmal stellt es einen allerdings vor weitreichende und zum Teil schwerwiegende Entscheidungen, welche Veränderungen, nicht nur für einen selbst, nach bzw. mit sich ziehen. So wird mir dieses jetztige Jahr wohl als jenes der Entscheidungen und Veränderungen in stetiger Erinnerung bleiben. Nicht nur mir.

Mein Umfeld ist davon mehr oder weniger betroffen. Komischerweise wenden sich aber eher jene Menschen von mir ab, welche eigentlich zu den weniger Betroffenen zählen… Nichts desto trotz bin ich überzeugt, dass wir uns richtig entschieden haben und aus diesem Grund werde ich den zukünftigen Weg mit Überzeugung, ganz viel Liebe, Vertrauen in mich und meine Liebsten weitergehen. Und mit einem warmen Lächeln im offenen Herzen. Zu meinem grossen Glück muss ich dies nicht alleine tun.

Ein unbeschreiblich riesengrosses herzliches Dankeschön darum an dieser Stelle an diese, jene Menschen, welche nicht einfach pauschal (ver)urteilen aufgrund von äusserlichen, scheinbaren Gegebenheiten und ihre eigene Wert- und Lebensvorstellung als die einzig Wahre und Richtige ansehen. Eigentlich sollte es einen erstaunen, wenn die Wahrnehmung eines 7jährigen Sonnenscheins differenzierter ist und seine Reaktion auf Veränderungen ebenfalls. Und direkter, will heissen, ehrlicher.

Tut es aber eigentlich nicht wirklich.


Dienstag, 29. Mai 2012

Vorfreude und das erste Mal.

Eigentlich hätte sie ausschlafen können – endlich wieder einmal. Dennoch stellte sie ihren Wecker voller Vorfreude am Abend zuvor auf 06.30 Uhr. Um 08.12 fährt der Zug ins Paradies. Auf keinen Fall wollte sie diesen verpassen, damit um 09.23 die Engelszeit ihren Anfang nehmen konnte.

Einem guten Menschen ist sie noch begegnet – im ersten Zug (insgesamt standen ihr nämlich drei davon bevor) – sie hat ihn wohl überhäuft mit Worten der Vorfreude. Fliegen durch die grüne Heimat,  vor Kälte geschützt durch die neue Jacke (welche definitiv sehr gut ankam beim Gegenüber) und des Engels Rücken. Baden, loslassen und Kraft tanken in Nähe und Vertrautheit. Ja, sie hat ihn wohl überhäuft mit Worten des Glücks und Vorfreude. Und angesehen hat man ihr dies wohl auch. Der gute Mensch hat sie nur angelächelt und geschwiegen. Und sich vollquasseln lassen.

Es war ein toller Tag. Das Ende ein bisschen hektisch. Leicht überfordert ob der Hektik (sie mag Zeitdruck aber sowas von nicht, Abschiednehmen unter einem solchen noch viel, viel weniger, gopf), dennoch glücklich über den Gedanken, dass nach dem ersten Mal wohl noch viele folgen würden, sass sie dann im ersten der drei Zügen! Dieses erste Mal liess den Tag dann doch nicht "nur" toll enden. Er wurde dadurch wundervoll.

Montag, 7. Mai 2012

Von Luft und Liebe.

Ihr Herz klopft, wenn sie ihn sieht und er sie berührt. Es klopft beim Klang seiner Stimme, wenn er sie küsst und wenn er sie anschaut...

Vor einiger Zeit hat sie ihm ein Paket geschickt. Mit einem Brief. Handgeschrieben natürlich. Bevor er das Paket öffnete, las er den für einmal wirklich sehr kurzen, an ihn gerichteten Text von ihr: "Hier bin ich glücklich und hier werde ich mit dir glücklich bleiben!" stand da in silber auf schwarz geschrieben. Voller Neugierde und Spannung öffnete er das Paket. Es befand sich Luft darin.

Ihr Herz klopft beim Gedanken an ihn und wenn sie ihn berührt. Es klopft, wenn sie ihn riecht. Und wenn sie Eins sind.

Montag, 23. April 2012

Engelszeit.

"Bin ich eigentlich verliebt?" fragt sie sich unsinnigerweise... und doch kommt ihr diese Vorstellung, es zu sein, und zwar bis über beide Ohren, irgendwie seltsam vor; ist sie doch eigentlich überzeugt davon, schon lange zu lieben. Ihr Gefühl und klopfendes Herz beim Gedanken an ihn bestätigt dies. Immer und immer wieder.

In schwierigen und stürmischen Zeiten, in welchen ihr die Luft zum Atmen beinahe wegbleibt und sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen mag, sind sie Balsam fürs Gemüt, diese Zeiten. Die Wärme für ihr Herz und ihre Seele. Und obwohl sie mehr geworden sind, diese Engelszeiten - einzigartig und unvergänglich ist noch immer jede einzelne Stunde davon. Voller Lachen, Nähe, Vertrauen und Zärtlichkeit. Engelszeiten halt. Wundervoll.

"Verliebt sein und lieben schliesst sich definitiv nicht aus" ist ihr letzter Gedanke, bevor sie voller Sehnsucht und mit einem leisen Lächeln ihre Augen schliesst und von ihnen träumen wird. Den Engelszeiten.

Freitag, 16. März 2012

Ehrlichkeit?

Ehrlich soll ja bekanntlich am längsten währen. Nun ja, nicht immer wahrscheinlich und wohl den Meisten ist schon eine sogenannte Notlüge, ein kleiner Schwindel über die Lippen gerutscht. Aus Höflichkeit, Angst, Unsicherheit, Scham oder um das Gegenüber zu schützen. Ab wann ist eine Lüge Betrug und Ehrlichkeit aufrichtig?

Wenn die Wahrheit erst nach unzähligen Lügen offenbahrt wird, ist sie dann auch noch rein? Die Wahrheit kann schmerzen, verletzen, treffen, ja, dem ist wohl so. Auch direkt nach der Lüge. Folgt sie allerdings erst nach der zweiten, dritten oder zehnten Lüge... hat sie dann noch so viel Wert, die Ehrlichkeit?

Hat dann der Mut zur versprochenen Offenheit nicht offenbar gefehlt? Die Courage zur Wahrheit erst gefunden, wenn man mögliche Früchte der Lüge zu ernten nicht mehr fürchtet? Ist Ehrlichkeit nicht am schwierigsten und somit wohl am aufrichtigsten, wenn man mit einem unangenehmen Nachspiel rechnen muss? Sie Folgen haben könnte? Schmerzliche Folgen? Ist ehrlich nicht erst dann verlässlich?

Es ist definitiv nicht immer einfach, ehrlich, offen und aufrichtig zu sein. Trotzdem ist es wohl eine Grundvoraussetzung für etwas Tiefes.

Mittwoch, 7. März 2012

Sonnenaufgang.

Manchmal kann man durchaus auch Angst bekommen, wenn Träume wahr zu werden scheinen. Irgendwie sucht man den Haken und/oder weicht erschrocken zurück... was eigentlich absoluter Blödsinn ist. Paradoxon ad absurdum sozusagen. Das aufgeregt klopfende Herz lächelt und über diese Begebenheit sollte man sich freuen und dankbar sein.

Dankbar, dass einen das Glück manchmal eben doch findet. Man sollte daran glauben und nach vorne sehen. Auch wenn Abschnitte des Weges steinig sein werden, bekanntlich hat das Leben ja nichts mit einem Ponyhof zu tun. Dennoch, die Wärme, Nähe und das grosse Vertrauen in ein tief fühlendes "wir" wird auch diese Etappenstücke zu meistern, einfacher machen.

Unbeschreibliche Vorfreude; auch auf die steinigen Wegstücke der Zukunft. Die Sonne scheint heller und wärmt unglaublich. Wundervoll.

Montag, 13. Februar 2012

Seelenzeiten!

Alles neu macht der Mai; so sagt man und sie hat diese Weisheit bzw. Bauernregel durchaus schon oft gehört und sie ist ihr sehr geläufig. Und doch weiss sie nun definitiv, dass dem nicht ganz so ist. Neu ist anders und neu ist meistens gut. Anders auch. Und das ist es. Irgendwie. Oder einfach wieder so, wie es war?

Da war sie ein verlängertes Wochenende im Herzen der Weisswurst, im Brät sozusagen, und es war ihr doch so unglaublich wohl. Sie isst kein Fleisch, muss man evtl. erwähnen. Poulet ist kein Fleisch! Und warm war ihr auch die ganze Zeit, obwohl die Temperaturanzeige über minus zehn Grad anzeigte.

Da fuhr sie, äusserst spontan, in die tiefste, dafür sehr geschichtsträchtige Pampas und erlebte ein wundervolles Wochenende, gefüllt mit guten Gesprächen, ganz viel Lachen und Nähe. Trotz peinlicher, sportlicher Niederlage, gefrorenem Kopfhaar und hinterlistigen, heimtückischen Angriffen hat sich die Sonne nicht nur im See und Schnee gespiegelt.

Vor ihr liegen nun bald 10 Tage in weiter Ferne. Nervös ist sie. Nicht erst langsam aber sicher. Schon lange, aber sicher schon. Das lächelnde Herz beruhigt sie ab und an ein wenig. Immer wiederkehrende Zweifel ob diesem Abenteuer, Gewissensbisse und gewisse Ängste vermag des Engels Blick und Lächeln ein klitzekleines bisschen zu vermindern. Sie freut sich. Trotz allem hier und jetzt.

Das Vertrauen zwischen ihnen, die Wärme und Nähe scheint zurückgekehrt zu sein. Falsch, sie waren gar nie weg – nur ist das Leben bekannterweise weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Friede Freude Eierkuchen kann man sich selbstverständlich vormachen, vorleben, vorlügen! Mit der Realität hat es dann allerdings nicht wirklich viel zu tun. So nahe und vertraut waren sie sich trotzdem noch nie so beständig. Seelenzeiten können durchaus andauern. Wundervoll!

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Dienstag, 7. Februar 2012

Meine Sonne, mein Mond, mein Herz!


Und schon wieder ist ein Jahr vergangen und du feierst heute bereits deinen siebten (!!!) Geburtstag. Kaum zu glauben! Du bist so wahnsinnig gross und ein richtiger Bub geworden (was denn sonst, schon klar). Deine Selbstständigkeit und dein eigener Wille bereitet uns mittlerweilen doch schon so einige Diskussionen – und ich liebe und geniesse sie insgeheim. So muss es sein, mein kleiner Trotzkopf. Genau so.

Deine ungebremste Neugierde, deine Offenheit gegenüber Allem und Jedem… wundervoll zu beobachten, auch wenn es mir manchmal ein bisschen Sorge macht...

Es erfüllt mich mit so unbeschreiblich grossem Stolz, dass du deine Feinfühligkeit, deine sensible Art, und dein Einfühlungsvermögen behältst, ja weiterentwickelst und weitergibst. Trotz Power Ranger und Star Wars. Und deine Liebe zum geschriebenen Wort... dass du so gerne und viel liest freut mich so unbeschreiblich. *freufreufreu*

Der Start ins Schulleben ist dir auch aber sowas von geglückt. Und es geht dir gut – dein sorgloses, herzliches Lachen, welches beinahe dauernd und ansteckend aus deinem Gesicht strahlt, ist definitiv ein schöner Beweis dafür. Da verkrafte ich es knapp gut, dass ich dich vor deinen Kumpels nicht mehr abschätzelen darf… Zum Glück schmiegst du dich aber zu Hause (wenn es niemand sieht) noch immer so gerne an mich und wischt meine Küsse nicht gleich weg. Dafür danke ich dir.

Du bist auch noch immer ehrlich und erzählst mir, wenn du „einen Seich“ gemacht hast. Abgesehen davon sähe ich es ja eh in deinen Augen, wenn dich etwas bedrückt. Wundervoll, dass du lernst und wissen darfst, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wird und du mir so dein Vertrauen schenkst. Danke aus tiefstem Herzen auch dafür.

Unter Anderem; es gibt unzählige Dinge, wofür ich dir danken möchte. Du bist der wunderschönste Mensch und wann immer du meinen Schutz benötigst, werde ich ihn dir geben. Versprochen ist versprochen. Du bist meine Sonne, mein Mond und mein Herz.


Mister, alles, alles Liebe zu deinem Geburtstag. Ich wünsche dir ganz, ganz viele Geschenke und einen tollen Tag. In tiefster, innigster Liebe, dein Mami.