Posts mit dem Label film werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label film werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. Juli 2014

Gestohlenes Hirn!

Hmmm... surreal, psychedelisch, schräg? Wohl alles, aber sowas von alles trifft auf den Kurzfilm von Wayne Coyne, Miley Cyrus und Moby zu. Der Film "handelt" von einem machtbesessenen Okkultismus-Führer (Moby), welcher das Gehirn von John F. Kennedy aus Mileys Besitz klauen lassen möchte. Diese wiederum hetzt einen verbrannten Weihnachtsmann und einen lesbischen Bigfoot auf die Diebin. Nackte Diebin.

Nun... schafft ihr diesen Kurzfilm bis zum Ende? ;-)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Der grosse Maestro!

"Spiel mir das Lied vom Tod", "Es war einmal in Amerika"  oder "Kill Bill" sind nur drei der über 500 Filme, welche der grosse Maestro musikalisch untermalt hat. Er gilt als einer der grössten Komponisten der Filmgeschichte und gibt heute Abend sein erstes Konzert in der Schweiz. Die Rede ist natürlich vom 85-jährige Komponisten und Dirigent Ennio Morricone. Er wird höchstpersönlich anwesend sein und ein 160-köpfiges Orchester- und Chorensemble dirigieren. "50 Years of Music" heisst die Tour, mit welcher er heute im Hallenstadion zu bewundern sein wird.

Ennio Morricone ist übrigens der einzige Komponist, der für seine grossartigen und vielfältigen Beiträge zur Kunst der Filmmusik einen Oscar für sein Lebenswerk erhielt. Ausserdem war er für fünf weitere Oscars nominiert und erhielt während seiner Karriere zwei Grammy Awards, zwei Golden Globes, fünf BAFTAs, sieben David di Donatello Awards, acht Nastro d’Argento Awards sowie den Polar Music Prize. 2009 verlieh ihm der französische Präsident den Verdienstorden Legion d’honneur.

Heute Abend werde ich fasziniert seinen Melodien lauschen und mich freuen, dies erleben zu dürfen. Hach! 

Montag, 16. Januar 2012

Doch, doch, ich habe dramatisches Verhalten!

Hey Jungs und Mädels des guten Geschmacks, lasst uns einen Kinoabend planen, please. Es gab ja wirklich schon unsinnige, abstruse und bizarre Erfindungen, davon wird es wohl sicherlich auch noch einige geben in Zukunft, aber, sind wir doch einmal, nur ein einziges Mal ehrlich, zu den schlechtesten gehört der Vibrator nun definitiv nicht unbedingt, oder?

Nun läuft sie im Kino, diese Geschichte rund um die Erfindung des Vibrators und sie hat sich tatsächlich, zumindest in den Grundzügen, so abgespielt. Am Ende des 19. Jahrhunderst war unter den Frauen, so sagt man(n) die meistverbreitete Krankheit? Genau, Hysterie *grins*, wovon wohl der Filmtitel "Hysteria" abgeleitet wurde. Wahrscheinlich. Hysterie wurde zu dieser Zeit übrigens als Ursache für so ziemlich alle Symptome (dramatisches Verhalten, Halluzinationen, Übererregbarkeit (nanana...) bis hin zu Lähmungen) diagnostiziert. Da hat sich ja nicht viel verändert, so nebenbei erwähnt. Als Behandlung wurden Massage des Intimbereichs, bei welcher die Muskeln und Nerven gelockert werden sollten, verschrieben. Selbstverständlich zu rein medizinischen Zwecken. Da hat so einiges geändert, so nebenbei erwähnt.

Obwohl ja eigentlich nur die Tatsache zählt, dass dieses Teil erfunden wurde, noch ein paar Worte zum Inhalt: Wir befinden uns in England, Ende des 19. Jahrhunderts. Während die Industrialisierung das Aufkommen der Elektrizität gutheisst, beherrscht die viktorianische Prüderie das gesellschaftliche Leben des Bürgertums. An dieser Schwelle versucht der idealistische Arzt Mortimer Granville (Hugh Dancy) fortschrittliche Methoden der Medizin in den Londoner Spitälern durchzusetzen, jedoch stossen sterile Verbände oder Händewaschen bei den Ärzten eher auf Unverständnis. So ist Granville gezwungen, sich einen neuen Job zu suchen - ein schwieriges Unterfangen mit seinen "radikalen" Ansichten.

Erst beim Frauenarzt Dr. Robert Dalrymple (Jonathan Pryce) bekommt er einen Job. Um die Damen von ihrer vermeindlichen Hysterie zu heilen, legen die Ärzte an intimster Stelle Hand an. Dies führt bei Granville zwar zu Handkrämpfen (…), für die Praxis jedoch bedeutet diese Behandlungsmethode einen äusserst befriedigenden durchschlagenden Erfolg.

Als jedoch eine von Granvilles Patientinnen nach einer Sitzung nicht "kuriert" ist und sich beschwert, entlässt ihn der enttäuschte Dalrymple. Der Anstellung beraubt, wendet sich Granville an seinen Mentor Edmund St. John-Smythe (Rupert Everet), dessen Elektrizitätseperimente die Beiden zufällig zur Erfindung des Vibrators führen. Halleluja!!!



Also, wer von euch Lieben nimmt die Organisation des nächsten Kinoabends in die... nun, ööhhmmm, Hand?

Dienstag, 10. Januar 2012

Ode an das Kino.

"Eine einmalige Liebeserklärung an die Magie und Größe des Kinos: Dieser Film ist ein Ereignis. In Zeiten des 3D-Kinos und der Spezialeffekte, der Action-Spektakel, Romantic Comedies und Teenie-Filme, wagt THE ARTIST das Einzigartige. Im Verzicht auf Farbe und auf gesprochene Dialoge bringt er die Gefühle der größten Epoche des Kinos auf unsere Leinwände. Nominiert für 6 Golden Globes und prämiert mit dem Großen Preis von Cannes für den besten Hauptdarsteller (Jean Dujardin)."

Zum Inhalt:
George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Bejo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahr haben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar!

THE ARTIST - Ab 26.01. im Kino

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Zweite Chance!

Am 28. November 2010 kommt die umstrittene Ausschaffungsinitiative der SVP, gemeinsam mit dem vom Parlament verabschiedeten Gegenvorschlag zur Abstimmung. Das Ziel beider Vorlagen ist es, in der Verfassung festzuhalten, dass kriminelle Ausländer nach der Verbüssung ihrer Strafe ausgeschafft werden müssen.

Eine politische Debatte werde ich hier dazu nicht starten, jedeR, der mich auch nur ein bisschen kennt, weiss, wie ich über Initiativen wie diese denke und wie mein Stimmzettel ausgefüllt sein wird.

Aufmerksam machen möchte ich euch allerdings auf das Projekt "Vor die Tür!"Kunst und Politik, welcher sich für gleiche Rechte für alle einsetzt. Die drei (der dritte erscheint am 16. November) Kurzfilme von Micha Lewinsky des Vereins zeigen, welche einschneidenden Folgen die Ausschaffungsinitiative haben kann. Kurz, prägnant und witzig - ich finde sie definitiv gelungen, aber urteilt selber:





Über einen Monat lang haben Lewinsky und weitere Künstlerinnen und Künstler von der Initiative «Kunst und Politik» an den Spots gearbeitet – übrigens alle ohne Honorar. Laut Lewinsky hätten die Kurzfilme CHF 120'000 gekostet, wären es Werbespots gewesen. Im Gegensatz zur SVP, welche Millionen für ihre wiederaufgefrischte Schäfchen Propaganda einsetzt, ein kleiner Betrag. Er empfindet es als äusserst beunruhigend, wie professionell, hierarchisch und straff diese organisiert sei - und wie ineffizient die politische Linke. "Es scheint, als ob ein paar wenige Leute mit bestem Wissen und Gewissen und wenig finanziellen Mitteln gegen einen Berg ankämpfen würden."

Freitag, 29. Januar 2010

Es war einmal vor langer Zeit...

...in einer weit, weit entfernten Galaxis! Ihr wisst ja, ihr könnt Veränderungen nicht aufhalten. Genau so, wie ihr die Sonne nicht daran hindern könnt, unterzugehen. Es ist schwer zu sehen, dass die Zukunft in ständiger Bewegung ist. Vergesst, was ihr früher gelernt habt. Ob die dunkle Seite stärker ist? Nein. Nein... nein. Schneller, leichter, verführerischer. Übrigens ist Furcht der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid. Möge die Macht mit euch sein!

There is no emotion; there is peace.
There is no ignorance; there is knowledge.
There is no passion; there is serenity.
There is no chaos; there is harmony.
There is no death; there is the force.


Montag, 12. Januar 2009

Böse Wellenzwerge!

Grundsätzlich bin ich wieder einmal sehr froh, ist das Wochenende durch. Ja, diesen unglaublichen Satz kriegt man vom schwarzen Kafka immer nach der Wochenendschicht des werten Herrn Gemahls zu hören.

Gestern hatte ich allerdings viel Spass mit Bubi, da wir uns Käpt'n Blaubär - der Film von Walter Moers angeschaut haben (jaja, Bubi darf das zwischendurch). Wellenzwerge und Krokodil-Piraten, Imobilien-Haie und Seeschatten, vieläugige Grauenfelsdämonen und furzende Maulwürfe - ihr versteht?


Vor etlichen Jahren hat Käpt'n Blaubär die Welteroberungspläne seines ehemaligen Sandkastenfreundes Feinfinger (im Film gesprochen von Helge Schneider) zunichte gemacht. Die Zeit der Rache ist nun aber gekommen: Feinfinger, mittlerweile ein verrückter Wissenschaftler und genialer Verbrecher, hat die drei frechen Bärchen entführt. Zusammen mit Hein Blöd sticht Käpt'n Blaubär in See, um seine Enkel zu befreien. Doch die Reise ist mit zahllosen Gefahren gepflastert: Feinfinger schickt nicht nur eine Bande wilder, blutrünstiger Krokodil-Piraten gegen seinen Erzfeind ins Feld, sondern auch noch die gefürchteten Wellenzwerge und Seeschatten.

Viel mehr Informationen zum Käpt'n und seinen Freunden gibts auf dieser genialen Homepage.

Unbedingt empfohlen und geeignet für alle kleinen und grossen Kinder und Kind-gebliebene!

Donnerstag, 3. Juli 2008

Was ich noch schreiben wollte,

so zwischendurch quasi, ist, dass ich mich über deinen, deinen, deinen, und deinen Besuch freuen würde. Natürlich gebe ich die Schuld dem zunehmenden Alter, aber eure Wasweissichdotwasätblabla-Adresse habe ich nicht wirklich ausfindig machen können. Für dich, dich und dich wird der Weg wohl leider ein Problem darstellen. Falls ihr aber gerade in der Gegend wärt, fände ich das definitivst schön. Natürlich sind alle anderen nicht uneingeladen.


achter juli - die eulen sind nicht was sie scheinen - ab 16 uhr - das war eine kraftfahrzeugentwendung - apéro - feuer zieh mit mir - nordweg - es wird mumienweizen regnen - unterentfelden - sind die augen des leoparden auch gefleckt - würde mich sehr freuen - was sie hier sehen ist eine dreiviertel totale - open house - das sind douglastannen - rückmeldung erwünscht, allerdings nicht erforderlich.

Die Kommentare werden einer Überprüfung unterzogen, da demjenigen bzw. derjenigen eine kleine Überraschung überreicht wird, welcheR das nicht passende Zitat am achten Juli rezitieren kann!

Edith: Da ich anscheinend nicht fähig bin, offensichtlich aufgrund der steigenden Lebensjahre, eine Kommentarkontrolle zu generieren, bitte ich euch einfach darum, die Lösung nicht in die Kommentare zu schreiben, gell, Frau Unheimlich ;-)

Mittwoch, 9. April 2008

Zu viel des Guten!

Aber nur ein bisschen natürlich. Vor einem halben Jahr etwa habe ich mir Bubi eine DVD gekauft mit 45 Folgen der Barbapapas. Ich liebte diese süssen Kerle, allen voran natürlich den Wuschelkopf Barbabo! Und irgendwie verfalle ich bei allem bei vielen Dingen dem Irrtum, was ich als Kind geliebt habe, wird Bubi sicherlich nicht verachten - im Gegenteil, er wird es noch mehr lieben! Nun, dem ist selbstverständlich nicht so, bei den Barbapapas allerdings schon. *freu*

In unserem Gute-Nacht-Ritual sind zwei Folgen dieser Serie eingebaut. Schön. Bubi will allerdings immer etwa die gleichen Zehn gucken, welche mich mittlerweilen ziemlich nerven ich mittlerweilen wirklich in- und auswendig kenne.


Eine dieser so sehr geliebten Folgen: die schönen Künste

Trotzdem cool irgendwie, dass Bubi gefallen an ihnen gefunden hat!

Mittwoch, 27. Februar 2008

Eine Liebeserklärung!


Kennt jemand von euch J. O'Barr? Nicht? Dann wird es höchste Zeit. James O'Barr ist ein amerikanischer Comiczeichner, welcher 1989 ein mystisches Meisterwerk veröffentlichte - The Crow nämlich. Nachdem seine Freundin von einem betrunkenen Autofahrer getötet wurde, ging James O'Barr zur Marine, um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. In Berlin stationiert, begann er 1981 die Arbeit an einem bzw. DEM Comicroman ever: The Crow.

Die Geschichte handelt von einem Mann (Eric Draven), welcher ein Jahr nach dem Mord an ihm und seiner Freundin als Untoter zurückkehrt, um sich an den Mördern zu rächen. Nach einer alten Legende wurden die Seelen Verstorbener von einer Krähe ins Reich der Toten gebracht; wenn allerdings etwas sehr Tragisches mit den Verstorbenen geschehen war und die Seelen keine Ruhe fanden, konnte die Krähe die Toten auch wieder zurückbringen. Durch den Schutz der Krähe, ist Eric auf seinem Rachefeldzug nahezu unsterblich. Wenn allerdings die Krähe verletzt wird, ist auch die schützende Kraft verloren.

Eigentlich hoffte O'Barr, mit der Arbeit an The Crow, seine negativen Emotionen zu kompensieren, dies gelang ihm allerdings nicht wirklich, denn er sagte dazu: "The Crow zu schreiben, half gar nicht. Ich dachte, es würde kathartisch wirken, aber ich fühlte mich selbstzerstörerischer als je zuvor."

The Crow ist musikalisch von Joy Division, The Cure und Pitch Shifter inspiriert. Als Vorbilder für das Aussehen von Eric Draven diente Peter Murphy von Bauhaus, Iggy Pop und - für Dravens wunderschönes Make up - die "drei Gesichter des Dramas": Schmerz, Ironie und Verzweiflung.

1994 wurde der phantastische und einzigartige Comic verfilmt, und zwar von Alex Proyas. Leider erlangte der Film nicht nur durch seine Schönheit und Traurigkeit Berühmtheit, sondern auch, weil während des Drehs der Todesszene von Eric Draven der Hauptdarsteller Brandon Lee auch in der Realität vom Bösewicht-Schauspieler Michael Massee erschossen wurde. Alex Proyas war nach diesem "Unfall" jahrelang kreativ gelähmt und distanzierte sich zum Glück auch immer von den nachfolgenden The Crow-Teilen II, III und IV, auf die es sich keineswegs lohnt, einzugehen. Er schuff 1998 mit Dark City ein weiteres, düsteres Meisterwerk!
The Crow ist definitiv meine grosse Liebe und deswegen unterlasse ich jetzt auch meine Hasstirade auf den gestrigen Gewinner der Uri Geller Show (viel interessantes zu der Geller-Schoose gibt es hier!) ... Nur soviel: Er hätte das nicht tun dürfen, nicht so heissen dürfen und sich nicht von einem Raben begleiten lassen dürfen! Das ist ganz, ganz, ganz böse, Herr Raven! Und wenn Sie demnächst eine Krähe in Ihrer nähe fliegen sehen...

Montag, 7. Januar 2008

Nichts für Zartbesaitete!

Monsieur Fischer hat mich unlängst eine gespaltene Persönlichkeit genannt - kein Wunder, habe ich vor etwa zwei Wochen diesen Test zugemailt bekommen, welcher mich zur finsteren Seite meiner Seele führen soll. Von wem? Klar doch, von Monsieur himself!!!

"Sie sind das masturbierende Muttersöhnchen Norman, der ständig in Angst lebt und deshalb zum Killer wird. Anscheinend ist die Angst vor Ihrer Mutter so präsent, dass diese Ihr ganzes Leben blockiert. Suchen Sie sich lieber etwas, dass Ihre Treue und Loyalität wirklich verdient. CHAKKA, Sie werden es schaffen!. (Wir glauben an Sie!)"

Und? Wie geht es euch so?

Foto von luftskibet.information.dk (BETA)

Mittwoch, 14. November 2007

Wer war schon wieder... Jan Ohlsson?

Der süsseste Lausebengel aus dem TV, wie ich finde. Michel Svensson (im schwedischen Ori-ginal allerdings hiess er Emil Swensson. Sein Name wurde im Deutschen geändert, damit es keine Verwechslungen mit Emil Tischbein geben konnte). Mit seinem Vater Anton, der Mutter Alma und seiner kleinen Schwes-ter Klein-Ida wohnt Michel auf dem Hof Katthult im Dorf Lönne-berga. Zur Familie Svensson gesellt sich noch der Knecht Alfred und die Magd Lina.

Michel stellt zwar allerlei Unfug an, meistens sind es aber eher unglückliche Missgeschicke, keine hinterlistige Streiche. Trotz-dem muss sich Michel sehr oft blitzartig vor seinem Vater in die Werkstatt retten. Dort sitzt er dann im verriegelten Schopf, fühlt sich unverstanden und schnitzt seelenruhig ein weiteres Holzmännchen.

Ich bestehe allerdings darauf, dass Michel sehr hilfsbereit ist, das Herz am rechten Fleck trägt und defini-tiv liebenswert. Dies zeigt sich auch in seinen Geschichten immer wieder. Er versucht zum Beispiel Lina zu helfen, als diese von fürch-terlichen Zahnschmerzen geplagt wird, indem er ihr den schmerzen-den Zahn ziehen möchte. Auch lädt er die Menschen aus dem Ar-menhaus zu einem Weihnachts-essen ein (auch wenn der Vater zuerst ein bisschen entsetzt war, weil der Festschmaus für andere Menschen gedacht war). Oder aber er bringt seinen Freund Alfred bei schlimmsten Schneestürmen mit dem Pferdeschlitten zum Arzt und bewahrt ihn so vor dem tödlichen Ausgang einer schweren Blutver-giftung. Definitiv: Michel ist ein toller Junge!



Und Jan Ohlsson? Er spielte nach den Michel-Filmen in zwei weiteren Filmen mit: Terror of Frankenstein (1977) und Dante - Beware of Shark (1978). Er ist Vater von zwei Kindern und arbeitet als Systemtechniker bei einer Datenfirma. Es ist sehr schwer, Genaueres über ihn zu erfahren, denn er lehnt jeg-lichen Kontakt mit der (Presse-) Öffentlichkeit ab. Es heisst, er leide sehr darunter, dass man ihn dauernd mit seiner alten Rolle als Michel in Verbindung bringt. Er folgte auch nie den Wünschen nach TV-Auftritten, die damit im Zusammenhang stehen. Er wohnt mit seiner Familie in Uppsala, wo ich es, den Bildern nach zu urteilen, definitiv auch aushalten würde.

Auf die nächsten 100 Jahre Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, Michel, Ronja, Karlsson und viele, viele mehr.

Happy Birthday Astrid Lindgreen.

Mittwoch, 12. September 2007

Für Kinder nicht wirklich geeignet!

Seit gestern findet in Baden/Aargau das 6. Trickfilm Animationsfilmfestival "Fantoche" statt und einen Besuch kann ich jedem Film-Freak wärmstens empfehlen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Animationsfilme zu den Aussenseitern der Filmbranche zählte - zum Glück.

Fantoche setzt sich zum Ziel, die aktuellen Trends im Animationsfilmschaffen aufzuspüren. Vom 11. bis 16. September 2007 präsentiert das Trickfilm Animations-filmfestival 333 Kurz- und Langfilme aus 29 Ländern. Das Herzstück allerdings ist der "Internationale Wettbewerb", welcher auf künstlerisch gewagte, freche und unkonventionelle Arbeiten ausgerichtet ist; Filme, welche inhaltlich, ästhetisch oder durch ihre Technik auffallen. Ungefähr die Hälfte der 35 Teilnehmer am Wettbewerb sind Erstlingswerke von Studierenden, welche sich nun dem Können erfahrener Filmemachern gegenüberstellen.

Ich habe mir einige Trailer angesehen und bei praktisch jedem war ich überzeugt: Das ist er! Traurig, schockierend, schön und hässlich... für mich eine überaus faszinierende Seite des Filmeschaffens. Stellvertretend für die 333 Filme habe ich, nach langem Hin- und Herweisen, schlussendlich per Zufallsprinzip einen herausgepflückt.

In "Rabbit" geht es um zwei geldgierige Rotznasen, welche aus Spass ein niedliches Häschen schlachten. Aus diesem toten Häschen schlüpft ein Troll, welcher Insekten in Diamaten verwandeln kann. Klar, siegt am Ende die Gerechtigkeit, allerdings empfinde ich die moralische Grundaussage "Gier ist nicht Geil" als wirklich sehr, sehr hübsch anschaulich verpackt. Aber schaut selber!



Weitere Trailer findet ihr hier, aber eben, falls ihr Zeit habt: Ab nach Baden!

Dienstag, 11. September 2007

Anleitung zur Verschwörungstheorie!!!

Alle Jahre wieder erinnern wir uns an den 11. September 2001. Eigentlich jede Person, welche ich kenne, weiss noch minutiös, was sie wo getan hat, als in den Nachrichten von eine Flugzeug berichtet wurde, welches in einen der zwei Towers vom World Trade Center geflogen ist. Und ich gebe zu: auch mich beeindrucken diese Bilder der einstürzenden Twin Towers noch immer auf eine sehr beklemmende Art. Fast ebenso kontrovers verfolge ich die verschiedensten Verschwörungstheorien zum 11.09.01. Die für mich eindrücklichste wird im Film Loose Change sehr detailliert beschrieben!


In der New Scientist wurde nun eine Anleitung zur perfekten Verschwörungstheorie veröffentlicht, welche ich euch kurz hier wiedergeben möchte:

1. Schritt: Der Gegner
Am Besten wählt man eine grosse, umstrittene Institution. Vorteilhaft ist zum Beispiel das Militär, ein Wirtschaftskonzern oder die US-Regierung. Um das Ganze Interessanter werden zu lassen, wählt man eine möglichst geheime, undursichtige Organisation mit Verbindungen zum Gegner als Drahtzieher der Verschwörung.

2. Schritt: Das Ereignis
Das Ereignis sollte mit Vorsicht ausgewählt werden. Katastrophen, welche auch optisch einen grossen Eindruck hinterlassen haben, sind besonders gut geeignet. Natürlich sind auch globale Phänomene wie zum Beispiel Aids oder der Klimawandel möglich.

3. Schritt: Die Theorie
Die Geschichte sollte aus mit Bedacht ausgewählten Informationen entwickelt sein. Falls einzelne Fakten nicht in die Theorie passen, werden sie entweder weggelassen oder so interperetiert, dass das Ganze irgendwie aufgeht.
WICHTIG: Unsicherheiten kreieren! Bestehende Beweise und Aussagen in Frage stellen oder neue Beweise finden, welche der offiziellen Darstellung widersprechen.

4. Schritt: Die Verteidigung
Falls jemand Lücken oder Fehler in den gesammelten Belegen entdeckt, unbedingt die Details in der Verschwörungstheorie entsprechend anpassen. Die Grundaussage der Theorie sollte jedoch, wenn immer möglich, nicht verändert werden, frei nach dem Motto: "Sie haben es getan, ich muss nur noch den Beweis dafür finden."
Den Kreis der Verschwörer kann nun stets um die Menschen erweitert werden, welche die Verschwörungstheorie in Frage stellen. Diese Kritiker sind Teil der Verschwörung!!!


Ganz ohne Verschwörungstheorie kommt folgender Filmtipp zum Thema 9. September aus.

11. September von Gédéon und Jules Naudet


Meiner Meinung nach die berührendsten und eindrücklichsten Bilder zeigt der Dokumentarfilm 9/11 von den Franzosen Gédéon Naudet und Jules Naudet. Die beiden Brüder arbeiteten seit vier Monaten an einer Dokumentation über die New Yorker Feuerwehr. Sie begleiteten einen "Frischling" in seinen Einsätzen und wurden so unfreiwillig Zeugen eines Ereignisses, von welchem wohl unsere Grosskinder noch sprechen werden...

Dienstag, 21. August 2007

einfach so...

... weil es so wunderschön traurig ist!



Natürlich hatte Nancy Sinatra viele Hits. "These Boots Are Made for Walking" und " Somethin' Stupid" (im Duett mit ihrem Vater), um nur zwei zu nennen. Gecovert wurde sie (zu) oft. Der Song von Nancy Sinatra (ursprünglich geschrieben von Sonny Bono für Cher) "Bang Bang - my Baby shot me down", durfte 2003 ein Revival erleben, zum Glück in der Version von Nancy Sinatra aus dem Jahre 1966, Kill Bill sei dank!