Montag, 20. August 2012

Die Haut!

Man sagt, die Haut (lat. Cutis) sei funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. Sie diene als Abgrenzung von Innen nach Aussen und sei ein sogenanntes Hüllorgan. Schutz vor Umwelteinflüssen... Dies mag durchaus ja stimmen. Eigentlich. Weiterhin übernehme sie äusserst wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie... (hmmm...)! Wuäk. Dies tönt aber arg nach Chemie. Gönd ewägg! Abgrenzung von Innen nach Aussen? 

Die Haut, an welche sie denkt, fühlt sich fein, warm und definitiv nicht funktionell an. Am liebsten streichelt und spürt sie sie an ihrer Eigenen. Zum Beispiel - unter anderem - an ihren Fingerkuppen und ihrer Hand. Langsam, vom linken Ohr hinweg über die Wange hinab, streichelt sie sich bis zum Hals. Ganz leichte Berührungen, welche heisser sind als die momentane Hitze. Weiter über die Brust, die Innenseite der Arme (wichtig – viel die feinere bzw. dünnere Haut da) hinab, um dann beim Bauch eine Kehrtwende zu machen und die andere Seite ebenso auch zu verwöhnen. 
 
Stundenlang geniesst sie diese Streicheleinheiten – und der Gestreichelte ebenso. Ihn zu streicheln ist pure Zärtlichkeit. Sie liebt es, seine geschlossenen Augen, seine entspannten Gesichtszüge und seinen tiefen Atem dabei zu sehen, hören und fühlen. Ihn zu streicheln ist beinahe so, wie selbst gestreichelt zu werden. 

Die menschliche Haut verträgt den pH-Wert von 5,5 am Besten. WTF??? Die menschliche Haut verträgt es am Besten, von der geliebten Person berührt zu werden. Es braucht so wenig um seelig-glücklich zu sein! Wundervoll!

Kommentare:

Roger hat gesagt…

Purer Genuss. Oft braucht es nicht viel davon, um die Sensorik in Schwingungen zu versetzten.

Roger hat gesagt…

Und .... lieber länger als weniger.

Roger hat gesagt…

Jetzt wäre ich Kuscheltier reif für die Streichelinsel. :-)

schwarzer kafka hat gesagt…

...und ich erst! :-)