Montag, 9. Juli 2012

Liebend lebend.

Ein weiteres wunderschönes Weekend liegt hinter mir, obwohl die Geschehnisse unmittelbar davor es doch ein wenig zu trüben vermochten. Pöse Menschen leben. Immer noch. Leider! Nichts desto trotz war es wundervoll – die Sonne brannte nicht nur auf der Piazza Grande. 

Btw. Lovebugs bieten ja eigentlich eingängige und radiotaugliche Melodiechen, die Stimme jedoch versagte bzw. war ganz schwach an diesem warmen Samstagabend am Moon & Stars. Über die Wahl der Vorband habe ich mich allerdings grundsätzlich gewundert. Hätte ich doch definitiv um einiges lieber Maxxwell als Vorband von Gotthard gehört. Zum Beispiel. Jaja, ich weiss, weder Wunschkonzert noch Ponyhof. 

Gotthard himself überzeugten dafür vom ersten bis zum letzten Ton. Erwähnen muss ich, dass ich mich nie als Gotthard-Liebhaberin bezeichnet habe, wohl eher war das Gegenteil der Fall... Komme ich musikalisch doch eher aus einer anderen Schublade.

Nic Maeder jedoch war eine definitiv sehr gute Wahl. Äusserst sympathisch und seine Bühnenpräsenz und Austrahlung ist fesselnd (wie gesagt, vielleicht ist es gar nicht sooo schlecht, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten aus der Vergangenheit). Das neue Album rockt in meinen Augen auch wirklich ganz arg und ich freue mich, ich schwör und gestehe, bereits jetzt auf die nächsten Livekonzerte (20.09. in Schupfart und 20.10. am Firefest). Übrigens: auch die zahlreich erschienenen, eingefleischten Gotthard-Anhänger (inkl. meiner wunderbaren Begleitung) vermochte die Band von A bis Z zu überzeugen - dies bewies die herrlich gute Stimmung auf dem grossen Platz. Hell Yeah! 

Back to Topic: Dieses eine, klitzekleine Jährchen, welches sich nun zu den meinigen wenigen (!!!) dazu gesellt hat an eben diesem vergangenen Wochenende hat definitiv nicht gestört. Der Engel hat mich verwöhnt und das zunehmende Alter weggeküsst. Liebe Menschen haben mich überhäuft mit Glückwünschen. Was will frau mehr? Nun... *seufz*...

Langsam aber stetig ein Stückchen mehr richten sich meine Augen zuversichtlich in die Zukunft. Selbstverstsändlich auch zweifelnd. Selbstzweifelnd. Die Angst vor Überforderung begleitet mich treu, ebenso aber zum Glück auch das Gefühl, nicht von allen ganz unverstanden zu sein. Die Reaktionen auf einen solchen, meinen Schritt und Schnitt sind noch immer sehr unterschiedlich und zum Teil halt leider auch mir unverständlich. Jedoch halte ich mich an den anderen Teil. 

Ein aufklärendes, mich erklärendes oder gar mich entschuldigendes Rundschreiben wird es definitiv nicht geben. Auch wenn dies evtl. von einigen Mitmenschen erwartet wird. 

Die Zukunft wird nicht einfach sein, aber sie wird definitiv von Wärme und Nähe begleitet, was sie mehr als erträglich werden lässt. Davon bin ich überzeugt. Daran glaube ich.  Die Annäherung findet weiterhin statt, was mein Herz mehr als lächeln lässt, denn Misters Lachen ist noch immer herzlich und seine Augen glänzen noch immer schelmisch. 
 
Danke liebster Engel für einen weiteren, wundervollen Geburtstag. Danke liebster Engel, dass es dich für mich gibt. Stets und beständig.

1 Kommentar:

Roger hat gesagt…

Es war und ist mir ein Anliegen und ein Vergnügen.