Donnerstag, 7. Januar 2010

Verdrängt - verurteilt - verloren!

Nun, verdrängen ist wohl nicht wirklich das treffende Wort; ausgewichen bin ich der närrischen Zeit seit längerem erfolgreich, die letzten 25 Jahren in etwa. Es ging mir nicht schlecht dabei, dass kann ich ohne Scham bestätigen.

Eventuell ist verurteilt auch nicht ganz angebracht. "Leben und leben lassen" heisst die Devise. Sollen die Spassmacher doch die Ziege blind machen in der Zeit des organisierten Lustigseins. Solange sie sich von meinem Stammpub fernhalten, habe ich absolut gar nix dagegen und solange es im TV noch Sender gibt, die die Fasnacht konsequent ignorieren, auch nicht.

Verloren habe ich jetzt allerdings schon ein bisschen. Diese Woche hat Bubi einen Infozettel vom Kiga nach Hause gebracht: Kinderumzug in Entfelden und die Kindergartenkinder laufen bei diesem Spassevent natürlich mit. Kostümiert. Mit anschliessendem Tanz und Spiel in der Turnhalle. Süss, nicht? Okay, Bubi wirds wohl definitiv lustig finden und seinen Spass dabei haben (was ich ihm auch wirklich gönnen tu). Sein Kostüm habe ich selbstverständlich im Internet erworben, mit Vollmaske, was übrigens sein ausdrücklicher Wunsch war, da er Schminke im Gesicht nicht ausstehen kann.

So ist es, so wird es sein: der 29. Januar wird dem schwarzen Kafka eine Begegnung der unheimlichen Art bringen. Was erwidern wir mit solchen Gebärden? Leben und leben lassen... oder so.