Donnerstag, 10. März 2011

Flügelschlag.

Ein klitzekleiner Augenblick war es ursprünglich, wie ein Flügelschlag der achtenden Krähe, und dennoch hat er sich eingebrannt, für die Ewigkeit, so scheint es zumindest manchmal.

Danach? Jetzt. Gefühltes dringt vor, wie flüssiges Silber durch die Blutbahnen hindurch bis zum Herzen. Es nimmt Gespürtes und Gefühltes sehnsüchtigst in Empfang. Dort verteilt es sich, zum Glück, es wäre zu konzentriert an einem einzigen Ort wohl nicht aushaltbar, überdosiert. Es verteilt sich im ganzen Körper und erreicht schlussendlich auch die Seele. Einsamkeit weicht Zärtlichkeit.

Darauf folgt unerbittlich die unbeschreiblich grosse, übermächtige und Angst einflössende Welle der Sehnsucht und diese übernimmt und ertränkt den Geist. Bis zum nächsten Flügelschlag.

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