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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Konzertjahr 2011? (5)

Open Äärs gab es definitiv nicht viele dieses Jahr. An welchen ich anwesend war, meine ich. Leider, leider habe ich das Sonisphere verpasst und hoffe nun einfach mal, dass es eine Ausgabe 2012 gibt. Mit mir dann.

Dafür durfte und konnte ich an der Schlammschlacht am 6. August in Gränichen teilnehmen. Gut, so schlimm war das Wetter nicht, dass dann aber ausgerechnet bei Motorjesus der strömende Regen einsetzte, war suboptimös. Bad Religion rockten dafür bei Sonnenschein und von Strung Out besitze ich, gezwungenermassen und mangelnds Alternativen, eine aber sowas von coolen Jacke. Partnerlook olé. Und ich weiss nun auch, dass die Taxis und Hotelzimmer in Zürich definitiv günstiger sind, als bei uns im Aargau.


Erwähnenswert ist aber auch die Rocknacht am 28. Mai in Tennwil, obwohl mich dort der geringe Zuschaueraufmarsch ein bisschen enttäuschte. Immerhin rockten meine schweizer Lieblinge Maxxwell & Silence Lost die Bühne. Im kommenden Jahr besuchen übrigens Shakra das tiefste Seetal. Und Hartmann (25./26. Mai 2012).

Die Schrottplatzparty bzw. die Rocknight auf dem Schrottplatz am 19. August war ebenfalls der Hammer. Eine coolere Umgebung kaum vorstellbar. Mit Downspirit und Silence Lost wurde Metall und Rock vom Feinsten serviert. Da hoffe ich nun ebenfalls auf eine Wiederholung.

Das wars dann aber auch schon mit den Open Äärs im 2011.

Montag, 26. Dezember 2011

Konzertjahr 2011? (4)

Da war das Unchain-Konzert am 26. Februar im Route 66 (Hinwil) und 69 Eyes standen am 7. April im Dynamo auf der Bühne. Es spielte der wunderbare John Grant im El Lokal am 16. April oder die witzigen StahlbergerHeuss am 3. Juni im Helsinki Club. Am 5. Oktober "rockten" Mando Diao im Komplex und als Krönung, beziehungsweise hätte es eigentlich werden können, das hammermässige Pain-Konzert am 12. Oktober im Dynamo...

Mathematik war nie mein Ding, aber die beiden Begriffe "kgV" und "ggT" sagen sogar mir noch etwas. Und genau so lassen sich die eben aufgezählten Konzerte irgendwie auf einen Punkt bringen. Oder eben, auf einen grössten gemeinsamen Teiler respektive ein kleinstes gemeinsames Vielfalt. Sie waren allesamt aber sowas von HOT!!! Läck Bobby.

Bildquelle

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Konzertjahr 2011? (3)

Selten, zum Glück, aber leider dennoch vorgekommen: Jene Konzerte, welche einen fahlen Nachgeschmack hinterlassen haben.

Wie das Gianna Nannini Konzert am 23. Juli im Rahmen des live at sunset Festivals in Zürich zum Beispiel... die darauffolgenden Tage waren... wie soll ich sagen. Schmerzlichst? Tief verletzend? Unschön?
Nun, da nagt noch immer ein kleines Etwas an meiner Seele, allerdings ist die Kerbe mittlerweile einer kleinen Schürfung gewichen.

Die grösste musikalische Enttäuschung aber war eindeutig das Sisters of Mercy Konzert am 23. November im X-Tra. Mannmannmann... die Zeit dieser Mannen scheint nun aber sowas von definitiv abgelaufen zu sein. Da müsste wirklich so einiges kommen von ihnen, damit ich mir diese von mir einst so geliebte Truppe noch einmal antue. Immerhin passte das Rahmenprogramm an diesem Abend und machte ihn somit dennoch zu einem ganz angenehmen und gelungenen.

Das wars dann auch schon. Mit nicht einmal 5% negativen Erinnerungen an besuchte Konzerte in einem Jahr kann ich irgendwie doch ganz gut leben!

Ups. Einen hab ich doch noch. Hurts am 20. Februar, ebenfalls im X-Tra. Aber da waren äussere, unkontrollierbare Kräfte und böse Mächte am Werk. Und Tränen, so sagt man, sollen ja eine reinigende Wirkung haben.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Konzertjahr 2011? (2)

Es gab sie, diese wundervollen Konzertabende, an welchen einfach alles gepasst hat. Von der Begleitung über das Essen, der tollen Stimmung, tiefe Berührungen und schliesslich natürlich bis zur Musik und der Band.

Vier von diesen unvergesslichen Abenden möchte ich herausheben, weil sie es besonders Wert sind. Die Menschen, mit welchen ich sie verbracht und genossen habe, sind es Wert. Und weil sich diese Stunden im Herzen eingenistet haben und noch immer wärmen beim Zurück-Erinnern.

Am 1. April spielte Maxxwell vor Shakra im Z7 in Pratteln auf. Vor dem Konzert hatte ich dank meiner Begleitung die Ehre, einige coole Menschen vom Shakra-Fanclub zu treffen und kennenzulernen. Als Supportband spielten meine schweizer Lieblinge von Maxxwell – und obwohl sich bei ihrem Auftritt ein paar klitzekleine Fehler eingeschlichen haben, konnten sie mich erneut in ihren Bann ziehen. Man sieht ihnen auf der Bühne ganz einfach an, dass sie Spass haben an ihrer Musik und bringen ihre Spielfreude auch ehrlich und authentisch rüber. Und dass ich während des Konzerts manchmal "ein bisschen" abgelenkt wurde, störte überhaupt nicht – im Gegenteil; es trug zu eben dieser Wärme bei... welche am späteren Abend sogar einer Hitze gewichen ist.

Ein weiterer, im ähnlichen Sinne wundervoller Abend war der 26. Mai, an welchem "meine" Element of Crime im Rahmen des KIFF’s Jubiläum in Aarau spielten. Und obwohl sich meine Begleitung mit der Musik so überhaupt nicht anfreunden konnte (sorry für die erduldeten Qualen noch einmal), war es ein absolut gelungener, schöner Abend und so... eben, wundervoll halt.

Auf keinen Fall fehlen dürfen noch folgende zwei Music-and-so-much-more-Events in diesem Kapitel: Da wäre zum Einen das Spirit of Rock Festival am Sonntag, 19. Juni in der Eishalle (Winterthur) und last but not least der Nachmittag bzw. Abend im Aargau am 19. November. Über beide Veranstaltungen habe ich allerdings bereits ausführlicher geschrieben (Eindrücke zum Spirit of Rock Festival: hier, und zum Rüebliabend: hier), aber fehlen durften sie in diesem Eintrag auf gar keinen Fall, darum die erneute Erwähnung :-).

Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass mir im 2012 weitere, solch tolle und bleibende Konzertabende passieren werden. Optimistisch und Zuversichtlich bin ich auf alle Fälle.

Maxxwell, Shakra, Element of Crime, Journey, Foreigner, Kansas, Saga, Night Ranger, The New Black, Motorjesus.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Konzertjahr 2011? (1)

Im ausklingenden Jahr hat der schwarze Kafka die Faszination der Live-Acts irgendwie wiederentdeckt. Und das ist definitiv gut so. Einen kompletten Rückblick aller in diesem Jahr besuchten Konzerte müsst ihr hier allerdings nicht befürchten, es würde den Rahmen nämlich aber sowas von sprengen. Allerdings gibt es schon einige Konzerbesuche, welche sich in meinem Herzen eingenistet haben. Nicht nur im Musikherzen.

Das definitiv witzigste Konzert ever fand im Zürcher Kaufleuten-Hoflokal statt und zwar am 7. Juni. "Jazz" stand auf dem Programm - Hape Kerkelings Hurz ist Peanuts im Vergleich zu diesem Abend. Alles ganz chic gekleidete, sich äusserst intellektuell präsentierende Menschen sassen da an ihren Tischchen und lauschten den... nun... den Geräuschen und Klängen. Und es schien sogar zu gefallen! Irre, sowas!

In der hintersten und schummrigsten Ecke des kleinen Lokals jedoch kugelten sich zwei Konzertbesucher (welche, dies muss man fairerhalber schon auch erwähnen, mittels Gratiseintritt auf die Idee zur Teilnahme dieses Abends gekommen sind) vor Lachen und zogen unter Anderem auch damit ab und an die Aufmerksamkeit auf sich. Obwohl sie sich wirklich, ich schwör, grosse Mühe gaben, nicht aufzufallen.

À propos nicht auffallen: Damit war es dann endgültig vorbei, als der eine der Beiden unbedingt seinen Teil zu dieser doch sehr gewöhnungsbedürftigen, akkustischen Vorstellung beitragen wollte. Und dies auch tat - indem er lautstark in der (beleuchteten!!!) Kiste mit dem silbernen Besteck wuschelte. Unüberhörbar, aber immerhin stimmte der Einsatz und er hat sein Talent oder Hang zu avantgardistischer Improvisationskunst bewiesen.

Der schwarze Kafka hat noch nie Tränen gelacht an einem "Konzert" und (natürlich nicht nur, aber auch) aus diesem Grund definitiv unvergesslich, aber sowas von! Ein wahrlich toller, wundervoller Abend.


Witziger als Hurz? Das will was heissen ;-))Blocksatz

Freitag, 9. Dezember 2011

Gottes Rückenmark und gehörnte Dämonen.

Ganz grosses Kino spielte sich gestern in meinem Nachbarskanton ab. Im Kofmehl in Solothurn spielten die legendären Monster Magnet auf – definitiv ein Place to be für mich. Vage, ganz wage erinnere ich mich an das letzte MM-Konzert, irgendwann, als frau noch jung war und so.

Als Special Guest wurde die Vorband angekündigt; Black Spider waren es schlussendlich und das war gut so. Sie strahlten auf mich eine gewisse Arroganz aus und waren von sich sehr überzeugt, aber dies dürfen sie irgendwie auch sein. Fetter Gittarensound, eingängiger Rock, grossartige Bühnenpräsenz. Eine gute Entscheidung, sie als Einheizer auf die Bühne zu stellen.

Und dann... dann wurde es "ruhig", dunkel und... und ich 15 Jahre jünger. Bereits nach dem ersten Ton hatten sie mich in ihren Bann gezogen. Erneut. Die Tour, so wurde es von Dave Wyndorf angekündigt, sei ganz dem Hammer-Album "Dopes To Infinity" (1995) gewidmet... Und dieses Versprechen wurde gestern mehr als eingehalten. Ein absolut gut durchmischtes Set aus praktisch allen Epochen der 20jährigen Bandgeschichte gaben Monster Magnet zum Besten. Die Helden des psychedelischen 70er-jahre Rocks, welche nach eigenen Angaben ihre Inspiration den Spacerockern Hawkwind (und dem Hang zu bewusstseinserweiternden Drogen) verdanken, sind noch nicht Altersheimbedürftig. Definitiv nicht.

"Dopes To Infinity" wurde komplett durchgespielt und mich lassen diese Songs noch immer auf einer emotionalen Achterbahn aus Wörtern, Musik und Gefühl fahren. Eine grandiose Live-Show, das Kofmehl und ich erzitterte (und schwitzte). Ein grossartiger Abend. Mit allem, extra scharf.





Sonntag, 20. November 2011

Wohlfühlen!

Es gibt sie, diese schönen Menschen, welche einem das Leben leichter, freudiger und um so vieles heller und farbiger machen. Wenn sie dann sogar unmittelbar um einen sind, umso mehr.

Ein liebevoll hergerichteter Apéro (wie auch immer dieser hergerichtet worden ist, er war einfach sehr, sehr gourmet), anschliessend ein feines Nachtessen (wer auch immer welche Sauce gemacht hat, die Salatige war der Knoblauchhammer und jene für die Pasta war es ebenso. Hammer!). Gemütlichkeit und Wärme. Lachen und Wohlfühlen pur. Schnäpschen inklusive.

Bitzeli Stress dann, da das Konzert auf gar keinen Fall ohne die Wichtigsten stattfinden sollte und durfte; geklappt hat es, glücklicherweise, irgendwie. Rechtzeitig zu der sympathischen (und durchaus auch witzigen) deutschen Hardrock-Combo aus Deutschland "The New Black" im Böröm angekommen, ein erstes Bier ordern und abrocken. Die Jungs von "The New Black", welche Nota bene das erste mal in der Schweiz spielten, brachten Stimmung auf. Und zwar nicht nur, weil Gitarre auf der Bar gespielt wurde. Immerhin spielten "The New Black" auch schon im Vorprogramm von Black Label Society und Alter Bridge. Definitiv keine No-Names!



Danach stand der Auftritt von Motorjesus auf dem Programm. Bereits einmal gesehen, in strömendem Regen am Gränicher OpenAir. Trocken um so einiges geniessbarerer! Auch sie verstanden es, das Böröm einzuheizen: Traditioneller Hardrock, bodenständiger Metal und eine Prise Rock'n'Roll, inkl. 90er Grunge-Sound und Stoner Rock. LOL! Gut gebrüllt Löwe; war abgeschrieben! Alle, welche den schwarzen Kafka einigermassen kennen, wissen, wie sehr er Schubladisierungen liebt! Das Konzert war schlicht und einfach HELL YEAH!!! Without drawer!

Die (leider enttäuschend wenig) Konzertbesucher konnten spüren, dass sich auch die Mannen aus Mönchengladbach in der tiefsten Pampa (Zitat MS) wohl fühlten und sie haben wahrlich so richtig die Sau rausgelassen. Nicht ohne Grund lautet ihr Motto: "Wir predigen den Rock´n`Roll"! Und oh ja, das tun sie!



Der erzwungene... nun, man darf es wirklich schon beinahe so sagen; der quasi fast erwzungene, anschliessende Barbesuch ("gibt es hier irgendwo noch eine Bar? Ich will jetzt noch in eine Bar, gopf") stellte sich als einerseits zwar wirklich rauchende Angelegenheit dar, andererseits aber, und dies hat umso vieles mehr (aber sowas von) an Gewicht: Ungezwungenheit, Lockerheit, Witz und Wärme. Lachen, Namensuchend, Vertrauen. Wohlfühlen!

Worte für die darauffolgende Nacht können nicht gefunden werden. Diese war wie immer, wenn sie ist... wie immer einzigartig, unbeschreiblich, wundervoll... Engelsnächte halt. Wohlfühlen pur. Kein Widerspruch und kein Abschwächen! Diese Nächte sind wundervoll!

Wohlfühlen ist eine wirklich schöne, unbezahlbare Sache. Schöne Menschen sind keine Sache, unbezahlbar aber ebenso! Danke.

Freitag, 28. Oktober 2011

Wenn Kreise sich schliessen.

Ein klitzekleines bisschen übertrieben hat es der schwarze Kafka betreffend Konzerte diese Woche wohl schon ein bisschen. Aber irgendwie wird das schon passend gemacht. Gestern stand der Daniel Wirtz (Sänger der Rockband Sub7even) im Abart auf dem Programm und auf seinen Auftritt habe ich mich definitiv sehr gefreut. Seine Texte bringen es so ziemlich auf den Punkt – meistens spricht er mir direkt aus der Seele. Erfreulich überrascht hat die Vorband Vayden aus den Staaten. Fetter Sound à la Soundgarden. Very cool stuff, unbedingt mal reinhören ist meine Empfehlung dazu.

Wirtz hat ebenfalls sehr überzeugt und trotz meiner vorgängigen Angst, dass mich das Konzert zu tief berühren würde, konnte ich es bis zum Ende in den vollsten Zügen geniessen. Dieser Mann hat definitiv eine sehr positive Ausstrahlung, sodass man trotz der eher leicht depressiven Texten stets ein Lächeln im Gesicht hat und Freude fühlt. À propos Ende: dieses kam spät – Wirtz stellte sich als ziemlich ausdauernd heraus und als er nach über zwei Stunden den letzten Song spielte, hatte er noch lange nicht genug von seinem Publikum. Ein Foto musste her und so kam es, dass sich alle Konzertbesucher noch einmal vor der Bühne positionierten, damit er ein paar Bilder schiessen konnte. Anschliessend gesellte er sich ins Publikum und offerierte noch eine Runde Bier... Hammer.

Besser hätte sich dieser eine Kreis nicht schliessen können. Vor ziemlich genau einem Jahr hat mich an einem Konzert im Abart ein Engel berührt. Mitten im Herz, welches zu zerspringen drohte. Die Wärme, Vertrautheit und Nähe, welche daraus entstand zu beschreiben, ist mir nicht möglich. Damals habe ich mich nicht umgedreht – gestern immer und immer wieder. Und auch nach einem Jahr ist jede Berührung eine Streicheleinheit für die Seele und das warme Herz droht zu zerspringen. Wundervoll.





Bildquelle1, Bildquelle2

Donnerstag, 1. September 2011

For some it seems a mistake, for me it's a way of life

In dieser Zeile aus dem Song "Sweet Kiss In The Afterlife" beschreibt Scott Matthew wohl sein bisheriges Leben. Erdrückt vor Sehnsucht nach einem Zufluchtsort, in welchem er warten möchte, wenn es denn sein muss für immer, auf die Liebe, die irgendwann kommen wird...

Im Juni dieses Jahres erschien das dritte Studioalbum "Gallantry’s Favourite Son" des australischen Singer/Songwriters. Ein Blick zurück ist für den schwarzen Kafka allerdings ein Muss bei dieser Musik. Das Neue muss noch ein paar Wörter lang warten.

Das Album "There Is An Ocean That Divides And With My Longing I Can Charge It With A Voltage Thats So Violent That To Cross It Could Mean Death" wurde mir vor einiger Zeit geschenkt. Heraus kam es 2009 und es war Matthews zweites Album. Die Liebe ohne Happy End ist der Schwerpunkt dieses Albums, allerdings ohne der verklärten Romantik grossen Raum einzuräumen. Auch wenn der Titel dieses Albums künstlich in die Länge gezogen wirkt, fasst er wunderbar zusammen, wovon die Songs und die Musik handelt: die schmerzliche Seite von Liebe, die nicht sein kann, soll oder darf.

Traurige Schönheit und schmerzliche Poesie beschreibt dieses Album wohl am Treffendsten. Doch auch seine Stimme ist es, welche mal sanft, beinahe hauchend, dann wieder kräftig, die der Musik eine wirkliche, wahrhaftige Ehrlichkeit verleiht. Ein bisschen Hoffnung scheint nun aber sogar Matthew in sich zu tragen, denn der Song "There Is An Ocean That Divides" endet ganz leise mit ...in the darkest of oceans there's light. Wundervoll.

Nun habe ich mich ein klitzekleines bisschen verloren. Eigentlich wollte ich ja über sein neues Album schreiben... Jänu, dafür gibt es nachfolgend auch einen Song daraus.

Danke, schöner Mensch, dass du mir diese Musik ins Herz und in die Seele gelegt hast. Auch wenn es momentan eher selbstkasteiend wirkt, wenn ich sie mir anhöre... ;-)

(Habe ich übrigens bereits erwähnt, dass ich eben dieses einen Scott Matthew am 18. November live sehen werde? Und dass ich mich extrem freue auf dieses Konzert? Nicht? Nun, dann wars ja an der Zeit, dies zu tun...)


White Horse (auf dem Album "There Is An Ocean That Divide..."


Community (auf dem Album "There Is An Ocean That Divide..."


Market me to Children (auf seinem ersten Album "Scott Matthew, 2008)

For some it seems a mistake
For me it's a way of life
To resign to the wait
For something to shed a light

For the path to be clear
And common sense to replace the fear
For the tables to turn
To be gallantry's favorite son

So you go 'bout your day
I'm happy to wait
I'll wait

It comes as no surprise
That I can see in the dark
For some it's compromise
To waste a life on a fabled spark

But each and every empty day
Is a day closer to just what might
Be it if I can only taste
A sweet Kiss in the afterlife

So you go on your way
I'm happy to wait
I'll wait

For some it seems a mistake
For me it's a way of life
To resign to the wait
For something to shed a light

But each and every empty day
Is a day closer to just what might
Be it if I can only taste
A sweet Kiss in the afterlife


Sweet Kiss In The Afterlife (von seinem neusten Album "Gallantry’s Favorite Son")

Freitag, 19. August 2011

Cooler Rock aus dem Aargau!

Seit 2009 rocken sie nun bereits, die Jungs von Silence Lost aus dem Aargau. Der Versuch, ihr Stil in eine bestimmte Schublade zu stecken, lässt man bleiben - guter, solider, fetter Rock ist meine Bezeichnung.

Im Moment rocken sie sich durch die ganze Schweiz - als nächstes heute Abend auf der Schrottplatz-Party in Safenwil. Place to be!!!


Montag, 8. August 2011

I ha es Loch, am Grund vo mire Seel...

Nicht das erste Mal freue ich mich auf einen Auftritt mit Endo Anaconda und seiner Truppe stiller Has. Heute treffe ich sie in Zürich im Kaufleuten, zusammen mit lieben Menschen wird das wohl definitiv ein toller Abend.

chlyne tod chlyne tod
bitte nimm mi dra
weiss nid was mit mir passiert
wenn i di hüt nacht nid cha ha
viellech gits o d’liebi nid
und es bliebt numme d’sehnsucht zrügg
und die geit länger viel viel länger
als jedes läbeslange glück

chlyne tod chlyne tod
chumm mit mir cho tanze
trink mi us mir göh
viellech isch o d’liebi das
was bsoffe a eim bliebt chläbe
lieber chly tod chlyne tod
als ohni liebi müesse läbe







Donnerstag, 21. Juli 2011

Ferienende...

Ein kleines bisschen tut mir die Vorfreude aufs Konzert am Samstag die Wehmut zum morgigen Ferienende schon verringern... ein ganz kleines bisschen ;-)

Montag, 20. Juni 2011

Was für ein Sonntag!

Melodic Rock – nun, einige von euch wissen, was ich von solchen Kategorien bzw. solchen Schubladendingens halte. Egal, wie der Sound vom gestrigen Spirit of Rock sich nennen mag, wo auch immer er eingeordnet wird: Es war schlicht und einfach toll!

Die Musik war von ging gerade noch bis oberhammer (eine viel kompetentere, fachkundigere Analyse zur Musik gibts hier), auf alle Fälle wurde zeitloser Rock gespielt, die Stimmung war heiss und das rundherum das sogenannte iTüpfelchen zum Perfekten. Nein, das Rundherum war sogar mehr als nur ein Tüpfelchen.

Ein "Who is Who" der ganzen schweizer Rockszene. Die Bar-Crew vom Abart, das Team vom Rockcity in Uster, oder Rock N Rolla vom Rocksender Rockstation, (um nur einige aufzuzählen) wurden gesichtet und man wechselte ein paar Worte über die schlechte Organisation der Veranstalter (nur ein Bier-/Foodstand draussen, zwei TOI TOI usw.) oder über die schlechte Akustik in der Halle. Oder über Saga und das allgemeine Rockwetter.

Dank der coolen lieben very important Rockgöre kamen wir sogar in den Genuss eines VIP-Bändel, welchen wir uns dann teilen konnten. Schon nur wegen den Toiletten ein äusserst wertvolles Teil. Aber natürlich durfte man sich im VIP-Bereich auch unentgeltlich verpflegen und sich mit Bier eindecken – wenn man sich dann trauen würde, täte tun. Nun, dank dem galant charmanten Falki (erfolgreicher Stammgast im VIP-Bereich) kamen wir dann doch ab und an in den Genuss eines Freibiers.

Und ja, genau so war es und nein, hier folgt keine weitere Verlinkung. ;-)

Fazit: Ein absolut genialer, toller Rock-Sonntag, ohne Rollatoren und Krücken überstanden und alte Mannen rocken definitiv nicht nur gut, sondern hammerhart!!!

Samstag, 18. Juni 2011

Place to be!

Warnung: der nachfolgende Text könnte schnulzig-ähnliche Elemente aufweisen. Im Zweifelsfalle der (V)Erträglichkeit bitte nicht weiterlesen und/oder subito die nächste Bar konsultieren, um dort mächtig einen auf harten Max zu machen.

Bereits nach dem ersten Ton spüre ich deine Hände auf meinem Bauch. Du ziehst mich näher zu dir, so nah, dass kein Blatt Papier mehr Platz zwischen uns hätte, auch kein weisses. Deine Körperwärme zu spüren ist unbeschreiblich angenehm, dein Atem kitzelt. Ich spüre, wie du an meinen Haaren riechst, ein wohliger Schauer durchfliesst meinen Körper dabei.

I've gotta take a little time, a little time to think things over
I'd better read between the lines in case I need it when I'm older

Der Song ist kitschig schön, aber nicht minder wundervoll. Meine Augen schliesse ich voller Vertrauen, geniesse die Musik und deine zärtlichen Berührungen. Du drückst mich noch fester an dich, obwohl das eigentlich beinahe unmöglich ist, so nahe sind wir uns. Nicht nur unsere Körper, das ist das - nach Wörter suchend, nicht findend - Schönste. Man fühlt sich.

I'm gonna take a little time, a little time to look around me
I've got nowhere left to hide, it looks like love has finally found me.



Soll mir ja jetzt aber sowas von niemand kommen, von wegen, ich hätte nicht eindrücklichst gewarnt!

Montag, 13. Juni 2011

Donnerstag, 2. Juni 2011

Noch einmal schlafen...

... und dann ist es soweit. Finalmente sehe ich diese Jungs live. Und zwar hier, wo sie übrigens am Samstag gleich noch einmal auftreten tun.

Aber am Samstag treten auch noch ganz andere... und zwar den Ball ins Tor hoffentlich!

Montag, 9. Mai 2011

30d-3s-08: Ein Lied, dessen Text du auswendig kennst.

Der schwarze Kafka kann wirklich viele Songs auswendig mitsingen. Erstaunlicherweise sogar solche, welche er sich seit Jahren nicht mehr anhört, wie zum Beispiel Nenalieder (Ups!). Aber aus aktuellem Anlass hört er sich im Moment grad häufig Songs von „3 Doors Down“ und „Element of Crime“ an (die Vorfreude auf diese beiden Konzerte wächst quasi täglich). Der Bauch hat erneut für mich entschieden, aber dieses Mal hatte er grosse Mühe, der Bauch...

Wenn ein Fluß kein Wasser führt, muss einer, der rüber will nicht schwimmen. Und wo die Erde niemals bebt, baut man gerne mal ein Haus aus Stein. Und jeder will ein Held sein und irgendeine Heldentat vollbringen. So auch ich natürlich, ich will der, der dich hier herausholt, sein.
Komm mit mir woanders hin, ich weiss noch einen Weg, den kann man nicht alleine geh´n und ich hab mir überlegt, dass alles was ab jetzt geschieht, mich nicht mehr intressiert, wenn du darin nicht vorkommst, bitte bleib bei mir.
Da wo dein Auto grad noch stand, fegen alte Männer jetzt die Straße. Und deine Hoffnung auf die Wahl zur Spargelkönigin ist hin. Wer zwanzig Mal dabei war, darf aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Ich muss das wissen, weil ich schon seit zwanzig Jahrn Exspargelkönig bin.
Wenn eine Straßenbahn einmal aus der Schiene springt, kommt sie nie mehr wieder. Und wenn ein Kontrolleur dich laufen lässt, tut er das auf eigne Faust. Wer die Monatskarte hat sollte besser nicht am Monatsanfang sterben. Und hier ist Endstation, hier geht es nicht mehr weiter, hier steigen alle aus.
Komm mit mir woanders hin, ich weiß noch einen Weg, den kann man nicht alleine geh´n und ich hab mir überlegt, dass alles was ab jetzt geschieht, mich nicht mehr intressiert, wenn du darin nicht vorkommst, bitte bleib bei mir.

Der Gewinner in der Kategorie „Ein Lied, dessen Text der schwarze Kafka auswendig kennt“ hat, heisst: Törööö Tusch Rörötä! Bum! (172/8 Pause) FuckbumO! Jupiii! Tä! Tärääätöt: Bitte bleib bei mir von Element of Crime.

Hmmm... Schade eigentlich, dass Element of Crime nun raus ist aus der Liste. Zumal da noch so unzählbar viele, wundervolle Songs existieren...



Ebenfalls Textsichere Menschen: Monsieur Fischer (oh, auch ganz cool, da kenn ich auch ein paar auswendig), Dimis Welt (*grins* Kam bei mir auch in Frage. Bist du auch am Konzert im Volkshaus?), wazzup? by elfen.ch (Du hast den vor Publikum gesungen? Wow!), rennende Miene (gopf, stimmt, Züri West vergesse ich in dieser Parade irgendwie immer ein bisschen), Dani Gerber (Den Song kannte ich überhaupt nicht), Bluetime (*schmatz* für diesen Song. Aber sowas von!), amade.ch (puohhh, definitiv viel Text), Herr Josef (Man lernt wahrlich nie aus...), iRaff (Und noch ein Song, den ich nicht kannte *shameonme*), Madame Lila (Ach komm, Süsse, Schmelzkäsesongs sind nicht immer übel), Herr Albrecht (Ohhh, cooler Song! Aber verdammt viel Text und schwierig zum mitsingen, potzblitz), Just Sophie (ei löööv dis song sou matsch tuu).

Mittwoch, 4. Mai 2011

30d-3s-03: Ein Lied, das dich glücklich macht.

Ein Lied, das mich glücklich macht? Innige, leidenschaftliche Engelsküsse, in Zauberarme hineinschlüpfen, nach dem Aufwachen in fesselnde, faszinierende Himmelsaugen zu blicken… das, und noch viel mehr, macht mich glücklich.

Bei einem Lied hadere ich leicht mit dem Begriff „Glücklichmachend“. Also überlege ich nun, welche Songs jeweils gespielt wurden, wenn ich mich federleicht gefühlt habe. Da kommen mir dann wirklich einige in den Sinn, wobei von diesen mittlerweilen dann doch ganz viele von ein paar Gramm bis Tonnen Wehmut versehen wurden und andere wiederum mich in eine wirklich angenehme, oberflächliche Traurigkeit zu versetzen vermögen. Da mir allerdings bei dieser Blogparade noch Sparten wie „verflossene Liebe“, „Erinnerungen“, „Traurigkeit“ und so weiter bevorstehen, verbanne ich diese Stücke gleich wieder von der Glücklichmach-Liste.

Nun liegt es wohl relativ nahe, in der eher jüngeren Vergangenheit zu graben und zu suchen und somit werden die Möglichkeiten deutlich überschaubarer. Zumal in den meisten Momenten meines "Glücks" keine Musik lief bzw. ich mich ganz einfach nicht mehr so sehr auf die gespielten Songs konzentrieren konnte. Da ist wahrlich Erinnerungsvermögen gefragt. Der Bauch hat nun die Entscheidung übernommen und in der Kategorie „Ein Lied, dass den schwarzen Kafka MOMENTAN glücklich macht“ gewinnt: Törööö! Täröäätöt! Plumm-bumm Tschickbumm (Tremolo) Täröäätöt, Glück komm raus, du bist umzingelt: Anything von Maxxwell!

Begründung: Wurde mir in einem federleichten Moment ins Ohr geflüstert, währenddessen dieser Song live gespielt wurde. Und bei Misters Geburt hatte ich noch kein iPhone, um während dieser Musik zu hören!

Ja, und der schwarze Kafka hat nun doch auch noch begriffen, dass man evtl. unter Umständen vielleicht und überhaupt noch eine kurze (oder lange) Begründung, warum jeweils dieser und jener Song ausgewählt wurde, liefern könnte. So hat er das zumindest bei den anderen Paradeteilnehmern gesehen!



Weitere Glückstreffer findet ihr bei Dimis Welt, wazzup? by elfen.ch, der rennenden Miene, Herrn Albrecht, Gerber Dani, bei Madame Lila, dem Goggimaa, der Bluetime, bei iRaff und Monsieur Fischer. (Stand: 14.00 Uhr) Noch mehr Glück nun auch bei BlogginTom und bei Just Sophie

Sonntag, 17. April 2011

Meister der Melancholie...

…mit manchmal durchaus witzigen Texten. Doch, doch, das geht tiptop und hört sich wundervoll an. Leider habe ich John Grant bis letzte Woche nicht gekannt, umso dankbarer bin ich, dass dies nun anders ist. Goosebumbs all over the place....

John Grant war Sänger der Band "The Czars", welche sich dann allerdings nach sechs Alben trennte. Seit da ist Grant solo unterwegs und jetzt ist sein erstes Soloalbum "Queens Of Denmark" erschienen. Leider, leider, leider ist es allerdings im iTunes Store mit einem schweizer Account nicht kaufbar und der schwarze Kafka besitzt eben halt keine Kreditkarte, um das Album bei Amazon downzuloaden *seufz*. Und mein Geburtstag ist doch noch sooo weit entfernt... ;-)

Prädikat: aber sowas von hörens- und fühlenswert!







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