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Freitag, 9. Mai 2014

"So geht das!"

Im Jahr 2014 jährt sich Philip Maloneys erster haarsträubender Fall zum 25 Mal. So lange schon sind die Geschichten am Radio zu hören – Woche für Woche, Whisky für Whisky. Und noch immer erfreuen sich die Geschichten des mürrischen Detektivs, welcher immer sonntags von 11 bis 12 Uhr auf Radio SRF 3 ermittelt, einer ungeheuer grossen Beliebtheit.

1989 wurde Roger Graf, welcher für die geschliffene Sprache der Hörspielreihe verantwortlich ist, beauftragt, für das Sonntagvormittagsprogramm von DRS 3 Sketche zu schreiben. Er erschuf mehrteilige Kurzhörspiele, welche gleich mehrere Genres parodierten. Eines davon lehnte sich an jenes des klassischen Detektivromans an, und so entstand als Parodie auf Philip Marlowe Philip Maloney. Bald darauf wurde Maloney zum Publikumsliebling und erlangte gar Kultstatus.

"Maloney ist keine Figur, er ist ein Zustand"
Philip Maloney (gesprochen von Michael Schacht, von welchem auch obige Aussage stammt) ist ein ständig von Geldsorgen geplagter Privatdetektiv, welcher dem Whisky zugetan ist und auch öfters unter seinem Schreibtisch schläft. Seine Fälle laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Sie werden ihm von seinen Klienten zugetragen und beginnen in der Regel harmlos, jedoch stösst Maloney im Laufe der Ermittlungen meistens auf eine Leiche. Widerwillig muss er dann mit der Polizei zusammenarbeiten. Der zuständige Beamte (in den Hörspielen namenlos, gesprochen von Jodoc Seidel) ist nicht der Hellste und löst eigentlich lieber Kreuzworträtsel als Kriminalfälle.

Bis März 2014 erschienen 363 reguläre Maloney-Fälle. Ausserdem gibt es einige Sonderfolgen, welche zu bestimmten Anlässen produziert wurden. Zudem schrieb Roger Graf mehrere Romane mit Maloney als Hauptfigur.

Vor 25 Jahren konnte wohl niemand ahnen, dass die beiden Schauspieler Michael Schacht und Jodoc Seidel dereinst regelmässig die Kleintheater füllen mit einer lebendigen Hörspiellesung. 

Nun sind die beiden mit ihrem neuen Programm zu Gast in Oberentfelden und es würde mich, klaro, sehr freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht an der BAR zu bedienen! Nüssli und Chips gibts gratis!

Gelesen werden zwei haarsträubende Fälle, welche noch nie am Radio zu hören waren, wie immer aktualisiert und voller schräger, skurrilen Figuren, welche Michael Schacht und Jodoc Seidel sicherlich gewohnt überzeugend darstellen werden. Ein Mann, der im Wald nach einer geheimen Formel Einsteins sucht und der mysteriöse Tod eines anderen Mannes in einem Tram. Gibt es die Formel tatsächlich und was hat es mit dem Projekt Tram-3000 auf sich? All diese Fragen beantwortet wie immer verlässlich Philip Maloney, während ihm der Polizist tatkräftig im Wege steht. Und am Ende wird Maloney wie immer den Fall lösen. "So geht das!".

PHILIP MALONEY: Samstag, 17. Mai 2014, 20.00 Uhr (Kassenöffnung: 19.00 Uhr) in der Aula im Oberstufenschulhaus Oberentfelden. Eintritt: CHF 22.00 (PRO ENDIVELD-Mitglieder: CHF 17.00). Reservationen via info@proendiveld.ch oder hier als Kommentar.

Donnerstag, 14. März 2013

Lust auf Schmuddelgeschichten?

Hotels sind irgendwie ganz eigene Biotope und nicht selten unterhaltsame Studienplätze für Menschenfreunde und –feinde. Hinter die Kulissen kann man als Gast allerdings selten einen Blick werfen.

Der Schauspieler Clo Bisaz hatte ein Leben vor dem Theater. Bevor er sich auf die Bühnenbretter wagte, stand er auf glitschigem Boden und bekochte Hotelgäste aus aller Welt. Als Concierge Giacometti, der von der Réception des Parkhotels aus alles beobachtet und überblickt, die Stimmen und Geräusche des Hauses kennt und um die Wünsche und Marotten der Gäste weiss, lässt Bisaz nun Erinnerungen und Gäste passieren und macht uns mit schrägen Vögeln und bunten Hunden bekannt. Giacometti ist verschwiegen und gibt doch diskret alle Geheimnisse preis. Und sollte ihm einmal etwas entgangen sein, hat es bestimmt der Pianist Jeremy mitbekommen. Dessen Finger tanzen wie von selbst über die Tasten und lassen seine Augen flanieren.

Giacometti erzählt von jenen, die mit ihm im Untergeschoss geschuftet und in Dachkammern gehaust hatten. Von Doledo da Silva zum Beispiel, dem notorischen Hochstapler, Frauenverführer und messerwerfenden Casserolier, der vor noch nicht allzu langer Zeit das Haus verlassen hat, oder vielmehr verlassen musste. Giacometti gibt Doledos Episoden und Eskapaden zum Besten. So erfahren wir von Doledos Weggefährten und Widersachern während seiner Zeit im Parkhotel. Und von Maria, die für die Belegschaft kochte, mit Herz, aber ohne Firlefanz, bei der Doledo Trost fand.

Und nicht zuletzt stellt Giacometti uns die Gäste vor, die - arrogant, anhänglich, schrill, schrullig, dubios, burschikos, knausrig, kränkelnd, überschwänglich, unterwürfig, schüchtern, scheinheilig, begleitet von Hunden, Söhnchen, Liebhabern und Schwiegermüttern – das Parkhotel bevölkern. Der Concierge kennt die Details. Der Pianist schweigt diskret.

Willkommen im 5-Sternhotel
Dieser Aspekt wird dem Abend zusätzlichen Reiz und Witz verleihen – Bisaz agiert vortrefflich. An seiner Seite ist ihm der aus Baden gebürtige Pianist Philippe Kuhn ebenbürtig. Unaufdringlich und doch wohltuent omnipräsent entlockt Kuhn den schwarz-weissen Tasten leichte Ohrwürmer, um zwischendurch immer mal wieder die dramatischen, temporeichen Sequenzen der Geschichten musikalisch zu untermalen.

Allora, kommt vorbei und verbringt einen höchst entspannenden und musischen Wellness-Abend im Fünfsternhotel. Mit oder ohne Schmuddelgeschichten. Ihr werdet anschliessend die Lobby erfrischt und schmunzelnd wieder verlassen. Ich schwör. Und ein Bierchen offeriere ich euch auch. Versprochen.


Doledo da Silva - Geschichten aus der Hotellobby wird unterstützt von Pro Argovia, aargauische Kulturstiftung für die Förderung von Kultur und Wissenschaft.

PRO ENDIVELD: Geschichten aus der Hotellobby, Freitag, 15. März 2013, 20.00 Uhr in der Aula im Oberstufenschulhaus, 5035 Oberentfelden, Eintritt CHF 22.00 (für PRO ENDIVELD-Mitglieder CHF 17.00)
Bildquelle

Dienstag, 30. Oktober 2012

Achtung Jäger! Mammutjäger!

Der Mammutjäger jagt durch Steppen, hetzt durch Grossstadtdschungels, Abflughallen, U-Bahnschächte und Teppichetagen, befreundet und verfeindet sich mit Handys und Laptops, kämpft gegen Computerviren, taucht in Meere, schwingt sich in die Lüfte und schiesst sich in Blechdosen aus dem Orbit und träumt von fernen Sternen... der Mensch, die Krone der Erschöpfung!

So sehen das zumindest das Duo Erich Furrer und Erich Hufschmid, welches sich als Mammutjäger in vier witzigen Theaterprogrammen mit dem neuzeitlichen Alltag des Menschen sowie den Abenteuern der Evolutionsgeschichte beschäftigt. So kam es, dass sie mit der S-Bahn durch die Zeit rasten, via "Economy class" ihr Glück in der Ferne suchten, bei "Mammutjäger über Bord" das Schwimmen lernten und schliesslich im vierten Programm "Urgeknallt" atomisiert wurden.

Die Menschheits- und Universumsgeschichte schien nach vier Teilen ausgeschöpft. Doch als Hannes Geisser, Direktor des Thurgauer Naturmuseums, die Netzwerkbühne anfragte, ob sie zum 200. Geburtstag von Charles Darwin nochmals ein "Mammutjäger"-Programm auf die Bühne bringen wollen – "sagten wir spontan ja", erzählt Erich Furrer. Schliesslich hätten sie sich seit vier Jahren mit Darwin beschäftigt; beflügelnd dürften gewiss auch die Auszeichnungen vom Casino Theater Winterthur und an den Appenzeller Kabarett Tagen ("Goldige Biberflade") für ihre "Mammut"-Leistungen gewesen sein.



Schnell war den beiden Erichs aber klar, dass ein fünftes Programm ein Résumé bieten sollte – "Neues und Bestes aus den ersten vier Stücken", lautet der Untertitel nun.

Schnell war aber auch entschieden, dass die bewährte dramaturgische Form der rasanten, assoziativen Collage von Alltagsgeschichte und Evolutionstheorie und zwischen Früh- und Neuzeit beibehalten werden sollte.

Die Gelegenheit, frühere Nummern wieder aufzunehmen, nutzten Furrer und Hufschmid, um an einigen Geschichten zu feilen oder Dinge zu präzisieren. Für "Die Krone der Erschöpfung" packen die zwei Schauspieler nochmals alles in 90 Minuten, was sie an Bühnenkunst zu bieten haben. Und ihr physisches Spiel, so verrät Furrer, fordere von ihnen diesmal noch mehr ab. Wer die "Mammutjäger" noch nie erlebt hat, dem kann versichert werden, dass es ein höchst vergnügliches Erlebnis ist, Erich Furrer und Erich Hufschmid bei ihrem schweisstreibenden Spiel zuzusehen.

Nun, liebe LeserInnen, wenn ihr also am kommenden Samstag noch nichts vor habt, nutzt die Gelegenheit und pilgert nach Oberentfelden. Der schwarze Kafka freut sich auf einen Abend voller Witz, Tiefgang und Poesie mit euch. Er reserviert euch sogar "best Place" in der ersten Reihe, ichschwör!

Ab 18.30 Uhr habt ihr zudem die Möglichkeit, euch kulinarisch mit einem feinen Spaghettiplausch verwöhnen zu lassen. Hinterlässt bei Bedarf einfach hier einen Kommentar oder nimmt teil an der Veranstaltung auf Facebook (klickhier).

PRO ENDIVELD: Best of Mammutjäger – die Krone der Erschöpfung! Samstag, 3. November 2012, 20 Uhr in der Aula im Oberstufenschulhaus, Oberentfelden. (Karte

P.S. Die kulturelle Vereinigung beider Entfelden freut sich übrigens über jeden "gefällt mir" Klick auf Facebook. Guggt ihr hier. Messsssiiii *liebschaut*

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Der Fisch, die Kuh und das Meer!

In Grosshöchstetten ist Viehschau. Und wer die Viehschau gewinnt, ist König. Seit zehn Jahren ist Gemeindepräsident Peter Kellenberger König. Dass das nicht an seinen Kühen liegt, merkt auch Katharina Gut, Matrosentochter aus Hamburg, in Grosshöchstetten gestrandet. Sie macht sich auf, an Kellenbergers Thron zu sägen. Ihr Werkzeug: Ida, die Kuh. Grossvaters Erbstück und die schönste Grossvieheinheit weit und breit.

Wo Gut ist, kann Schön nicht weit sein: Georg Schön, Metzgerssohn, bis anhin nie gross aus Grosshöchstetten raus gekommen. Er heuert als erster Matrose an. Doch anstatt die Weltmeere und Frau Gut im Sturm zu erobern, hat er nur eines im Sinn: Sie um jeden Preis von der Viehschau abzuhalten. Warum nur tut er das? Wer hat hier wen in der Hand? Woher weht genau der Wind? An wessen Angel hängt der dickste Fisch? Und was sagt die Kuh dazu?

Tja, wer nun die Antworten auf diese Fragen bekommen möchte und morgen Abend NICHT am Alter Bridge-Konzert in Bülach ist *grummel grummel grummel wuääääk iiiiwottau* noch nichts vor hat: schön&gut treten mit ihrem dritten Streich "der Fisch, die Kuh und das Meer" in Oberentfelden auf. Eine Schiffsladung Wortwitz, Poesie, geistreicher Satire und ganz viel Fantasie wären euch garantiert - dazu eine "Best-Place-Garantie" von mir persönlich!

Freitag, 21. Oktober 2011, 20.00 Uhr in der Aula Oberstufenschulhaus in Oberentfelden. Eintritt: 20.00 CHF (PRO ENDIVELD-MitgliederInnen: CHF 15.00). Kassenöffnung 19.30 Uhr.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ay Ay Coyotes!

Drei Schnäuze für ein Halleluja: Halsbrecherische Verfolgungsjagden, ausgefeilte technische Spielereien und ein unerwarteter Castingshowdown vor atemberaubender Kulisse mit Alma la Palma in einer tragenden Rolle.

Das neueste Kleintheaterabendteuer von los chicos perfidos lebt von guter Musik und führt die drei Lieblingsmexikaner in die weite Welt jenseits des engen Horizontes von Guadalajara. Unterwegs mit dem eigenen Chevrolet-Cabriolet in eine traumhaft schöne Welt mit singenden Palmen, Bergen von Aromat und als schillernden Leitstern: el Tigre de Buenos Aires.

PRO ENDIVELD hat die drei Sombreros für den Neujahrsapéro am 2. Januar 2011 gebucht und ein bisschen stolz sind wir darüber schon. Juanito, Pablito und Benito fetzen über Mariachi und 'los mejores imitadores de El Vis' durch Höhen und Tiefen, durch Abgründe und Endmoränen mexikanischer Musik. Jede Lunte lodert los, die Hüften der Chicas kreischen und der Aula in Oberentfelden steigt die Abendröte ins Gesicht. Mit 'Lagrimas del Tigre, el vino fino de Guadalajara' haben die drei weissglütigen Latin Lover jedenfalls immer einen guten Tropfen Vorsprung.

los chicos perfidos schauen dem Tiger ohne zu zwinkern ins Auge. Da bleibt keine Träne trocken und kein Süppchen ungerührt. Gekonnt fies und gnadenlos subtil. Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn der eine oder die andere LeserIn den Weg nach Oberentfelden finden und mit mir aufs neue Jahr anstossen täte. PRO ENDIVELD offeriert nämlich allen Besuchern einen feinen Apéro!

los chicos perfidos, 2. Januar 2011, 16.00 Uhr in der Aula des Oberstufenschulhauses in Oberentfelden.

Dienstag, 30. November 2010

Wenn Worte nicht mehr reichen.

Zum Jahresende ist es uns gelungen, zwei hochkarätige Musiker nach Unterentfelden zu holen. Es wird ein Hörgenuss sein, sowohl für Orgel als auch für Panflötenfreunde. Die Kombination von Orgel und Panflöte gilt seit langem als ideale Vermählung. An der Orgel/Piano sitzt Georg Masanz, Nussbaumen, die Panflöte wird von Jörg Frei aus Langnau am Albis gespielt.

Georg Masanz hat einen ausserordentlich spannenden Lebenslauf. Nach seinem Informatik-Studium an der ETH Zürich folgte ein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Luzern. Anschliessend besuchte er im Kloster Einsiedeln den Improvisationsunterricht. Zur Zeit absolviert er ein Mathematik- und Schulmusikpädagogikstudium und wirkt neben seiner Arbeit als Kirchenmusiker als Chorleiter, Musikpädagoge, Orgelbauer und erfolgreicher Komponist.

Jörg Frei lebt, wie er spielt: lachend, mit Freude und gar Schalk. Es sind die Grenzgänge, welche ihn faszinieren und Neugier, die ihn antreibt. Unerhörtes hörbar machen, Nuancen herauszuarbeiten, Zwischentöne zum Motiv machen – so dürfte man seine Motivation wohl beschreiben. Er ist immer offen für neue Klangkombinationen mit seinen Panflötenklängen.

Ihr werdet diesen Konzertabend als ein Klangerlebnis, welches tief in die Seele greift, erleben. Weihnachtliche Musik, Tango, Schweizer Folklore und Improvisationen werdet ihr zum Teil in ungewohnten Klangfarben hören. Das Zusammenspiel der Instrumente wird zur stimmungsvollen Erlebnisreise. Der schwarze Kafka würde sich sehr über das eine oder andere bekannte und unbekannte Gesicht freuen. Und euch an der Bar bedienen!

Panflötenkonzert, 11. Dezember 2010, 20.00 Uhr in der reformierten Kirche, Unterentfelden. Eintritt: CHF 20.00

Dienstag, 25. Mai 2010

Kultur und Fussbal? Geht doch!!!

2010 – Südafrika ruft, der Countdown zum grössten Sportereignis der Welt hat begonnen. Darum freut es mich extrem, dass ich unserer Kulturkommission PRO ENDIVELD klar machen konnte, dass man einen solchen Event angemessen zelebrieren muss. Und siehe da, es wurde genehmigt, obwohl ich das einzige Vorstandsmitglied bin, welches mit dem Fussballsucht-Gen ausgestattet ist. JA, IMMER NOCH!!!

Gemeinsam mit dem FC Entfelden will PRO ENDIVELD alle Fussballfreunde in der näheren und ferneren Umgebung mit der Vorfreude aufs kommende Fussballfest anstecken. Dazu beitragen könnte evtl. auch das grosse Festzelt, welches selbstverständlich durchgehend mit einem reichhaltigen Angebot an Bier Speisen und Getränken aufwartet. Aber dies ist nicht wirklich der einzige Grund, weswegen sich ein Ausflug nach Entfelden lohnen wird:

Der Startschuss zur grossen WM-WARMUP-Party am 5. Juni machen am Nachmittag zwei Plauschpartien. Zuerst treten um 16 Uhr eine Elf, bestehend aus BehördenmitgliederInnen und LehrerInnen aus Entfelden gegen die Literaten-Nationalmannschaft, auch FADS (Fussballspielende Autoren der Schweiz) genannt, an. Die FADS werde ich in einem weiteren Beitrag näher vorstellen, denn diese ist definitiv nicht ohne.

Um 17 Uhr messen sich dann die FC Entfelden-ALL-Stars, alles ehemalige Aktivspieler des FC Entfelden, mit den Wehrli-ALL-Stars, welche keine geringere Namen wie zum Beispiel Rolf Osterwalder, Heinz Hermann, Andy Egli oder Charly Herberth zum Kräftemessen aufgeboten haben. Für grosse Spannung und Unterhaltung mit Topstars ist also bereits am Nachmittag gesorgt. Sogar der Platzspeaker gehört ja quasi zu den Topstars!

Um 20 Uhr treten dann die grossartigen Schwalbenkönige in Aktion. Die Literaten Petro Lenz und Wolfgang Bortlik provozieren schon das eine oder andere Foul im Sprachraum, musikalisch unterstützt werden sie von Gogo Frei und Tschändu Muhmenthaler alias "Tim & Struppi", alle zusammen sind sie "Die Schwalbenkönige" - diese vorzustellen, masse ich mir jedoch nicht an, da lasse ich besser die Schwalben selbst zu Wort kommen:


"Auch wenn die Schweizer schon nach der Vorrunde die Tschuttschuhe einpacken und nach Hause reisen müssten - einer von ihnen wird bleiben. Wahrscheinlich als König von Afrika. Der Blatter Sepp! Unser Walliser Monarch! Dem mit der Vergabe der Fussballweltmeisterschaft nach Afrika ein Meisterstreich in Sachen Machtkonsolidierung bei der FIFA und Eigenwerbung gelungen ist. Da können sich die Schwalbenkönige noch so anstrengen und mit ihrem neuen Fussball-Programm die Hallen im In- und Ausland füllen. An den FIFA-Sepp kommen sie nicht heran, auch wenn sie sich noch so lustig machen über ihn. Der Sepp ist King! Der Potentat des runden Leders! Der Don Corrupto der Ware Fussball ist er ja sowieso schon lange.

Um es nicht zu vergessen: Fussball wird auch gespielt. Die Schweiz gegen die Spanischsprechende Welt. Schon kramt Senderos seine Spanischkenntnisse zusammen, Coltorti hofft, wenigstens als Undercover-Agent fungieren zu können. Magnin hat sich "Don Quijote" in der Zürcher Pestalozzi-Bibliothek ausgeliehen und bei Strellers gibt's jetzt zweimal in der woche Paella, Tortilla und Rioja zum Zmittag. Gut, haben die Schwalbenkönige mit Pedro Lenz einen, der Spanisch kann. Das wird natürlich der neuen CD, die zur WM in Südafrika erscheint, zu Gute kommen. Und sollte die Schweiz tatsächlich ins Achtelfinale kommen, so wird Hitzfeld diesmal wohl auch Penalties trainiert haben."

Kommt vorbei und feiert mit dem schwarzen Kafka (natürlich nicht nur mit dem!) ein Fest rund um den Fussball. Lasst euch am 5. Juni vom Fussballfieber anstecken. Ach ja, Kultur und Fussball geht definitiv!

Samstag, 5. Juni 2010, Sportanlage Schützenrain. Ab 16 Uhr: 2 Plauschpartien, 20 Uhr: Die Schwalbenkönige. Grosses Festzelt mit reichhaltigem Angebot, durchgehend geöffnet. Eintritt frei. Oberentfelden ist übrigens von Aarau aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Viertelstundentakt erreichbar. Guggst du hier.

Dienstag, 30. März 2010

satirisch, sarkastisch, bitterböse!

Äusserst erfreut und ehrlich gesagt auch ein bisschen mit Stolz durchtränkt, möchte ich euch den nächsten Anlass der PRO ENDIVELD nicht nur wärmstens, sondern heiss empfehlen. Ich Wir haben es nämlich geschafft, die aus Liebe entstandenen Teigwaren nach Entfelden zu holen. Versteht sich beinahe von selbst, dass der schwarze Kafka bei diesem Anlass in der Organisation noch ein bisschen mehr mitmischt als bei anderen.

Pasta del Amore übernehmen nämlich die Verantwortung für den Weltuntergang. Irgendjemand muss es ja tun, haben sich Bruno Maurer und Christian Gysi wohl gesagt, und ein Kleinkunst-Duo gebildet, welches es in sich hat. Beide sind in Aarau aufgewachsen, im Herzen Skateboarder, drehen Filme, sind als Kolumnisten tätig (aktuell zum Beispiel mit der Schlusskolumne im neuen Regio-Magazin Aaround) und treten seit 1999 gemeinsam als Pasta del Amore auf. Mit ihrem aktuellen Stück „Etwas Über Leben“ gastieren sie nun am 23. April 2010 nun eben auch im kleinen Entfelden.


Die Dialoge, welche Pasta del Amore auf der Bühne präsentieren, sind präzis und ihre raffinierten Wortspiele sind ein wesentliches Element ihrer Komik. Mit einer kindlichen, ja beinahe schon anarchistischen Begeisterung für schräge Situationen erzählen die Beiden ihre Geschichten, in welchen allerdings nicht die Story, vielmehr die Figuren im Mittelpunkt stehen. Diese werden mit grosser Liebe fürs Detail verkörpert. In den absurdensten Aktionen und den leichtesten Sätzen schwingt stets ein Nachdenken über unsere Zeit und unsere Art zu leben mit. Da Bruno Maurer und Christian Gysi nicht einfach stur ihr Programm herunterspulen, bleibt jede Menge Raum für Improvisation. Damit besteht die Garantie, dass ihre Stücke so spannend, unterhaltsam und überraschend daherkommen wie das Leben. Die Pointen sind gestrichen und die Regeln gestreichelt. Und in der Regel ist das auch noch lustig!

In „Etwas Über Leben“ haben sich zwei Clowns vorgenommen die Welt zu zerstören. Der Eine, weil er der Welt überdrüssig ist, weil die Natur zerstört, die Politik korrupt, die Wirtschaft zu gierig und die Religion zu heuchlerisch ist. Der Andere hat eine geniale Bombe gebaut und möchte eigentlich nur wissen, ob sie funktioniert. Ihr gemeinsames Interesse ist die letzte grosse Show, mit der sie ihrem Publikum den Abgang zu erleichtern gedenken. Zuerst muss jedoch die Bombe zusammengebastelt werden, was Zeit zum lästern gibt: Von der Konsumgesellschaft zur Politik, vom Klimawandel zur Religion. Satirisch, sarkastisch und bitterböse wird symbolisch bis in die tiefsten Abgründe der Menschheit gegraben; sogar noch ein bisschen tiefer, bis zum Teufel nämlich! Und Teufel zu spielen macht Spass, so sehr sogar, dass man vergisst, wie schlecht die Laune ist. Die Beiden entdecken ihre Spielfreude, der Sarkasmus verfliegt, das Stück wird leichter - dafür tickt jetzt die fertige Bombe im Hintergrund...

Pasta del Amore verknüpfen in „Etwas Über Leben“ das Clownsein mit all seinen Feinheiten mit ihrem tatsächlichen Missmut über die gesellschaftlichen Missstände unserer Zeit. Heraus kommt ein schräger, liebevoller, bösartiger, fordender und auf jeden Fall spannender Theaterabend.

Es würde mich ausserordentlich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht in Entfelden zu treffen. Selbstverständlich gäbe es von mir persönlich ein Bierchen (oder Mineral oder was auch immer) überreicht.

Freitag, 23. April 2010, 20.00 Uhr in der Aula Oberstufenschulhaus Oberentfelden (Karte). Kassenöffnung: 19.00 Uhr, Reservationen unter info@proendiveld.ch. Eintrittspreise: Erwachsene CHF 20.00, PRO ENDIVELD-Mitglieder/unter 16jährige CHF 15.00.

Montag, 28. Dezember 2009

Geschafft!

Gestern haben wir die letzte Völlerei hinter uns gebracht - gemütlich, angenehm, schön. Trotzdem bin ich nicht unglücklich, weniger essen zu müssen in den nächsten Tagen. Immerhin, die Hose liess sich heute, knapp zwar, aber dennoch schliessen. Die Ausbeute der letzten Tage lässt sich sehen und Bubi freut sich bereits auf nächste Weihnachten.

Wer sich bereits jetzt Gedanken übers neue Jahr macht, dem kannn ich folgenden Event ans Herz legen: Neujahrsapéro mit Tinu Heiniger in Oberentfelden. Nachdem Tinu Heiniger im vergangenen Jahr mit einem Kammerorchester auf Tournee war und grosse Säle, wie das Kultur-Casino in Bern bis fast auf den letzten Platz füllte, tritt er bei PRO ENIVDELD zum Beginn des neuen Jahres wieder solo auf. Der bekannte Liedermacher aus dem Emmental wohnt seit einigen Jahren im Suhrental. Sein Werdegang führte ihn vom Handwerk als Möbelschreiner, über den Lehrerberuf zum Liedermacher.

Als Sänger, Gitarrist und Klarinettist komponiert er gesellschaftskritische, poetische und humorvolle Mundartlieder. Darin wird auch erkennbar, dass er nicht nur mit seiner Heimat, den „Högern“ und Tälern des Emmentals, stark verbunden ist, sondern mit einem weltoffenen Blick verschiedene Regionen der Schweiz erkundete. Mittlerweile hat er 14 Tonträger veröffentlicht und arbeitet mit verschiedenen Musikern, wie Stefan Eicher und Büne Huber zusammen.

Zum anschliessenden Apéro, der durch den Verein Staufferhaus offeriert wird, seid ihr alle herzlich eingeladen.

Neujahrsapéro mit Tinu Heiniger am 2. Januar 2010. Kassenöffnung: 15.30h, Beginn: 16h, Aula der Oberstufe in Oberentfelden

Mittwoch, 25. November 2009

Der Notenständer lacht dämonisch!

Der Notenständer hat genug. Er sehnt sich danach, sich von der ewigen Last der Noten befreien zu können. Aus dem starren Gestänge entstehen unerwartet Fratzen.

Es kann einen urplötzlich überfallen: das unbändige Verlangen nach Süssigkeiten, nach einem Glas Wein oder... nach einer Zigarette; aber wo sind die Zündhölzer? So geschehen dem rauchenden Umblätterer eines Chopin spielenden Pianist.

Bahnhof? Die Rede ist von zwei der acht Sketche à jeweils 5 bis 10 Minuten, welche thomas und lorenzo alias "Teatro del Chiodo" in ihrem neuen Stück "Smoking Chopin" vorführen. Sie haben dafür acht Theaterpersönlichkeiten eingeladen, eine Nummer zu kreiren. Dabei entstand ein musikalisch-theatralisches Kaleidoskop, welches durch die thematische und persönliche Prägnanz der jeweiligen Autoren und deren unverkennbaren Humor besticht. Thomas & Lorenzo passen sich den jeweiligen Stilen instrumental (Violine und Klavier), akrobatisch und mimisch an. Neben einer hohen Musikalität ist dieses Theaterstück geprägt von der Beobachtungsgabe der beiden Schauspieler und ihrer Fähigkeit, menschliche Unzulänglichkeiten liebevoll in Situationskomik umzusetzen.

Geschrieben haben die acht Stücke Franz Hohler, Philippe Cohen, Alessandro Marchetti (Commedia dell'arte), Christian Mattis, Barbara Schlumpf, Richard Weber, Bernie Schuerch (Mummenschanz) und Dimitri. Das Programm bietet somit, neben einem vergnüglichen Theaterabend natürlich, auch einen spannenden Einblick in die aktuelle Theaterlandschaft.

Der schwarze Kafka freut sich, dass es PRO ENDIVELD gelungen ist, dieses Stück nach Entfelden zu holen. Aufgeführt wird "Smoking Chopin" am Freitag, 12. Dezember 2009, 20.00 Uhr (Kassenöffnung: 19.30 Uhr) in der Aula der Oberstufe Oberentfelden. Es würde mich natürlich sehr freuen, einige bekannte Gesichter zu sehen und beim anschliessenden Apéro mit ihnen anzustossen. Also nicht mit den Gesichtern, mit euch natürlich.

Mehr Informationen: hier
Aula Oberstufen, Oberentfelden, Isegüetlistr. 8
Eintritt: Erwachsene CHF 20.00 Uhr, unter 16 Jahre CHF 15.00

Freitag, 7. August 2009

Rock'n'Roll and many more!

Am Samstag, 8. August 2009 findet im Freibad Entfelden ein Rock’n’Roll-Barbeque mit den Live-Bands „The Rewinders“ und „The Starliters“ statt. Zusätzlich wird ein riesiges Rahmenprogramm geboten.

PRO ENDIVELD möchte die Besucher einmal mehr verführen – und zwar zu rockigen Rhythmen, heissen Cars und Bikes, leckerem Food und einer verlockenden Abkühlung im coolen Pool. Einen passenderen Abschluss zur wunderschönen Ferienzeit kann man sich nicht wirklich vorstellen, oder?

Mit „The Rewinders“ aus der Schweiz und „The Starliters“ aus italien hat PRO ENDIVELD dieses Jahr zwei Rock’n’Roll- bzw. Country-Formationen nach Entfelden eingeladen, welche als absolute Top Acts auf ihrem Gebiet gelten. Man nehme eine Handvoll Rock’n’Roll und Rockabilly, gebe etwas Blues und Westernswing dazu und zum Schluss eine ordentliche Portion Country und Hillbilly Bop obendrauf und schon kann die 50er und 60er Party steigen. Da wird es manchem Besucher schwer fallen, ruhig sitzen zu bleiben.

Gemeinsam mit der Schwimmbadorganisation hat PRO ENDIVELD zusätzlich ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Eine Cars- and Bike-Show (Besucher, die mit einem Auto oder Motorrad anreisen, welches älter als Jahrgang 1960 ist, erhalten 50% Eintrittsermässigung) fehlt ebenso wenig wie ein Barbeque, eine Disco und Synchronschwimmen. Selbstverständlich kann man sich jederzeit Abkülung im erfrischenden Pool verschaffen. PRO ENDIVELD freut sich auf eine heisse Nacht mit heisser Stimmung.

Bei zweifelhafter Witterung gibt die Telefonnummer 1600 Auskunft über den Durchführungsort. Falls das Open Air nicht stattfinden kann, werden die Konzerte in den Gasthof Engel, Oberentfelden, verlegt.

Würde mich natürlich - wie immer - über bekannte Gesichter sehr freuen!

Eintrittspreise: bis 16 Jahre und PRO ENDIVELD-Mitglieder: CHF 15.00, ab 16 Jahre: CHF 20.00

Dienstag, 21. Juli 2009

Jetzt knallts dann bald!

Nein, ich bin keineswegs aggressivo, noch bin ich ein Befürworter von Schnellfeuerwaffen geworden. Aber, dies muss ich zugeben, am ersten August kann ich meine Neigung zur Pyromanie ein bisschen ausleben. Bevor ich nun überhäuft werde mit Vorwürfen zur Ozonschädigung, Tierquälerei, Umwelt- bzw. Lichtverschmutzung und Lärmbelästigung, unterlasse ich es definitiv nicht zu erwähnen, dass ich das Geknalle vor und nach dem 1. August gänzlichst verabscheue und absolut primitiv finde. In echt jetzt, schliesslich liebe ich meine beiden Raubtiere auch! Aber...

Am schweizer Nationalfeiertag freue ich mich allerdings leider über jeden qualitativ hochstehende Vulkane und Raketen (nichts gegen die billige Chinaware, aber das ist etwas für... lassen wir das). Sehr beliebt sind bei mir zugegebenermassen auch die Rauchbomben, Frauenfürze (öhhm, Chinaware?), Thunders und: HORROR-KNALLER! Dieses sind Raketen und geben einen wunderbaren dunklen, dumpfen Knall wieder, welchen man - dies wurde vor ein paar Jahren getestet - gut drei bis vier Dörfer weiter hört.

Bevor ich gelyncht werde, leite ich ganz galant zur Einladung einer offiziellen Bundesfeier über. Wer am Morgen bzw. Mittag des ersten August noch nichts vor hat, dem würde ich unbedingt einen Ausflug nach Oberentfelden empfehlen. Da hält nämlich der Bänz Friedli, besser bekannt als "der Hausmann", die Festrede. Natürlich organisiert PRO ENDIVELD diesen Event!

Ab 11.00 Uhr wird allen Besuchern einen Apéro offeriert, selbstverständlich mit lustiger und lüpfiger musikalischer Unterhaltung vom Duo Peter & Peter. Für die kleinen Festbesucher steht ein Karussell bereit, welches gratis (!) benutzt werden kann. Die Festwirtschaft wird vom FC Entfelden betreut und die machen das wirklich gut!

Ich würde mich definitiv freuen, euch ein Gläschen Weisswein bzw. was auch immer ins Händchen drücken zu dürfen und mit euch auf einen schönen, ersten August anzustossen!

Bundesfeier beider Entfelden, 1. August 2009, 11:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr, Schulareal Oberentfelden

Samstag, 16. Mai 2009

Flizzige Tiger!

Wieder einmal steht ein Anlass von PRO ENDIVELD vor der Tür, für welchen ich hier natürlich ein bisschen Werbung machen tu (natürlich steht heute Nachmittag zuerst das Spiel FC Aarau gegen YB an!).

"Hüt gang ich nöd is Bett"; diesen Satz kennen wohl alle Eltern, ebenso wie "Ouu, ich wetti, s'gäb jede Tag Spaghetti" ist dies aber auch ein Songtitel von den "Tiger Flizzer". Es sind Lieder, welche nicht nur beim Hören Freude bereiten, nein - sie animieren so richtig zum Mitsingen und zwar Jung und Alt.

Claudia Wyss entführt die kleinen und grossen Konzertbesucher mit ihren originellen Eigenkompositionen mit viel Gespür und Witz in die farbenfrohe und flizzige Kinderwelt, inspiriert von ihrem eigenen Familienalltag mit zwei Kindern. Begleitet wird sie dabei von Elsbeth Staub und der Livezeichnerin Alice Hausschild.

In der Pause offerieren wir von PRO ENDIVELD jedem Kind ein feines Zvieri, natürlich ist auch für die Stärkung der Erwachsenen gesort. Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 5.- pro Kind, die Erwachsenen sind gratis.

Natürlich würde es mich sehr freuen, den Einen oder die Andere mit ihren Bubis und Girlies zu sehen.

Kinderkonzert mit den Tiger Flizzer, Sonntag, 17. Mai 2009 (Kassenöffnung 14.30 Uhr, Konzertbeginn 15.00 Uhr), in der Aula der Bezirksschule in Oberentfelden.

Dienstag, 10. Februar 2009

Melanchonie und Lebensfreude

Es freut mich unbeschreiblich, in diesem Jahr einen ganz besonderen Anlass zu organisieren. In echt, diese Arbeit macht mir grosse Freude. Er ist sozusagen ein Muss für alle Freunde der irischen und schottischen Kultur. Am Samstag, 28. März 2009 habt ihr die Gelegenheit, einen gemütlichen Abend mit Musik, welche die Melanchonie der nebelverhangenen schottischen Highlands ebenso zu Gehör bringt, wie die pulsierende Lebensfreude in den irischen Pubs.

Stattfinden tut das ganze in einem Restaurant mit irischen und schottischen Spezialitäten in Oberentfelden, dem Angels Share. Die Bedeutung des Namens ist wundervoll: Seit dem Mittelalter bezeichnet man den Teil der hochprozentigen Destillate, welcher bei der langjährigen Lagerung in Eichenfässern durch das Holz verdunstet (im Jahr ist das ca. 1,5 bis 2% des Inhaltes eines Fasses), als den Anteil für die Engel, eben dem Angels Share.

Gast im Angels Share ist an diesem Abend die junge Band "MoneyPennySixPenny" aus Winterthur. Sie widmet sich voll und ganz der Musik aus Jigs, Reels und Tunes. Ihr Repertoir umfasst wunderschöne Songs aus Irland und Schottland (Hörbeispiele gibts auf der Homepage hier). Mit Fiddle, Whistle, Gitarre, Drums, Bass, Akkordeon und Gesang unterhält euch die Band mitt ihren irish und scottish Favourites. Aber nicht nur Genuss für die Ohren und das Herz ist angesagt an diesem Samstag. Neben der Musik gibt es ein feines, irisch angehauchtes 3-Gang-Menü, irische Biere (Guiness und Murphy's) und ausgesuchte, irische Whiskeys.

Wenn ich nun jemanden "gluschtig" gemacht habe, rate ich zur schnellen Anmeldung, da die Platzzahl beschränkt ist und die Reservationen in der Reihenfolge des Einganges berücksichtigt werden.

Lasst euch vom Hauch der irischen und schottischen Seele einen Abend lang verzaubern. Selbstverständlich ist der schwarze Kafka auch vor Ort, als Organisatorin leider wohl eher am Arbeiten.

Anmeldungen können direkt im Angels Share oder unter der Telefonnummer 062/724 83 73 gemacht werden. Der Preis für den Abend beträgt CHF 80.- (inbegriffen sind ein Apéro, das 3-Gang-Menü und die musikalische Unterhaltung).
Bildquellen: hier und hier.

Dienstag, 20. Januar 2009

Nicht witzig!

Das Protokoll einer GV vom Februar 2008, das an der GV im Februar 2009 aufliegen muss, welches vom Jahr 2007 handelt und man zur Vorlage nur ein Protokoll aus dem Jahre 2005 zur Hand hat, zu schreiben, gehört nicht gerade zu meiner bevorzugten Beschäftigung am Abend. Wenn dann noch dazu kommt, dass ich das ganze 2007 und 2008 die Protokolle der monatlichen Vorstandssitzungen desselben Vereins geschrieben habe, kann da, trotz SchluderNotizen, im Kopf schon mal was durcheinander geraten.

Aber ich muss das selbstverständlich auf meine Kappe nehmen. Wie hiess schon wieder dieses dämliche Sprichwort mit dem Etwas verschieben auf irgendwann? Tja, zum Glück bin ich mit nicht ganz wenig Phantasie ausgestattet, damit fülle ich die Lücken nun auf. Genau. Nämlich!

Dienstag, 30. Dezember 2008

Realsatirisches Haushalten!

In seinem Buch «Der Hausmann» schildert Bänz Friedli seit Herbst 2005 Woche für Woche frech, lebensecht und komisch die kleinen und grösseren Dramen des Familienalltags: fliegende Fenchelgratins, Putzsucht, schlaflose Nächte und vermisste Barbie-Schuhe… Der Mann, der Schweizer Frauen aus dem Herzen spricht, liest im Rahmen des Neuhahrsapéro 2009, organisiert von PRO ENDIVELD (jaja, ich wieder) im Staufferhaus Unterentfelden.

Bänz Friedli, 42, Lieblingsfarben Blues und Gelb-Schwarz, möchte am liebsten mit gar niemandem im Lift steckenbleiben, auch nicht mit Julia Roberts, gibt unvernünftig viel Geld für Long-Jing-Tee aus, wollte Pfarrer werden, wurde Fussballreporter und Rock-’n’-Roll-Chronist. Das Studium in Bern brach er ab, kaum hatte es begonnen. Von 1984 bis 1992 war er stellvertretender Sendeleiter von Radio Förderband Bern, danach freier Journalist, Redaktor der „Berner Zeitung“ und als Kulturjournalist im Gründungsteam von „Facts“.

Seit 2005 ist er nun vorwiegend „Hausfrau“, kann es allerdings aber nicht lassen, darüber zu schreiben. Wenn es sein Job als Desperate Househusband zulässt, publiziert Friedli unter anderem in „Das Magazin“, „Rolling Stone“ und „NZZ am Sonntag“. Ebenfalls regelmässig bestreitet er auf Radio DRS1 die Samstagssatire „Zytlupe“.

Klar doch, dass ich mich wiederum freuen würde, mit euch am 2. Januar aufs neue Jahr anzustossen; im Anschluss an die Lesung wird nämlich ein feiner Apéro offeriert.

Neujahrsapéro mit Bänz Friedli alias "der Hausmann", Freitag, 2. Januar 2009, 16.00 Uhr im Staufferhaus Unterentfelden (Karte). Eintritt: CHF 10.- Nichtmitglieder / CHF 5.- Mitglieder, Studenten, Lehrlinge

Montag, 17. November 2008

Von Begehren und Verführung im Zirkel der Erotik.

Ein bisschen stolz bin ich schon, für folgenden Veranstaltungshinweis werben zu dürfen. Der nächste Programmpunkt von PRO ENDIVELD hat es nämlich in sich.

Wegen "Unsittlichkeit" wurde der Reigen von Arthur Schnitzler zensuriert, dann aus Mutlosigkeit nicht verlegt. In den zwanziger Jahren wurden Aufführungen durch Gewalt beendet, und Skandale begleiteten dieses Stück, bis es vom Autor selbst abgesetzt wurde – stattliche Beweise für die Gewagtheit, die das Theaterstück bereit hält.

Mit Leichtigkeit werden alle möglichen Spielarten der Verführung und des Flirts, der Nähe und Distanz, der Treue und des Betrugs vorgeführt, und trotz des hundertjährigen Jubiläums der ersten Auflage hat das Stück nichts von seiner grossen Ironie und dem Witz verloren.

Die Inszenierung des Theaterpack Oberentfelden changiert zwischen Lesung und Spiel, die Rollen der Mitwirkenden ändern sich permanent und unmerklich. Im labilen Gleichgewicht zwischen Darstellung und Darbietung lösen sich klare Zuschreibungen auf – im gleichen Halbschatten, in dem Erotik gedeiht, findet sich auch das Publikum wieder.

Schnitzler (1862-1931) gilt als einer der bedeutendsten Erzähler und Dramatiker der Moderne.

Es würde mich natürlich, wie immer, sehr freuen, den Einen oder die Andere an diesem Abend begrüssen zu dürfen. Vor und nach dem Theater hätten wir die Möglichkeit, bei einem Glas Wein ein bisschen zu flirten, ganz dem Stück entsprechend!

Reigen. Ein Lesetheater von Arthur Schnitzler. Freitag, 28. November 2008, 20.00 Uhr (Türöffnung: 19.00 Uhr) im Mehrzweckraum der Bezirksschule Oberentfelden.

Dienstag, 4. November 2008

Kulturstreit!

Wie ich hier schon öfters erwähnt habe, gehöre ich der kulturellen Vereinigung beider Entfelden, der PRO ENDIVELD an. In diesem Verein ging es in den letzten paar Wochen ziemlich unschön zu und her, intern allerdings nur. Grundsätzlich läuft der Karren jetzt wieder; mit der Folge allerdings, dass ich diesen Verein führen muss darf bis zur nächsten GV im März 2009. Sozusagen Präsidentin bin. Auch diese Tatsache wäre an und für sich keine schlimme Sache, wäre da nicht der Punkt drei auf der Aufgabenliste eines Präsidenten: Führen Leiten der Vorstandssitzungen. Und genau eine Solche steht mir nun heute Abend bevor...


An der letzten Sitzung ist übrigens die Ex-Präsidentin fluchend davongelaufen. Obwohl die blöde Nuss ja selber schuld war. Drückt mir die Daumen...

Mittwoch, 27. August 2008

Temperament und Gefühl!

Nein, es geht nicht um mich, zumindest nicht konkret, obwohl es irgendwie noch pässlich wäre! Aber es ist ganz unspektakulär: ich serviere ich wieder einmal einen Apéro im Auftrag von PRO ENDIVELD (kulturelle Vereinigung beider Entfelden). Dieses Mal im Rahmen eines südamerikanischen Harfenkonzerts.

Das Trio "Verena y sus compañeros del Paraguay" tritt am kommenden Freitag, 29. August 2008 um 20.00 Uhr in Oberentfelden auf. Verena hat sich vor Jahren von ihrer Violine getrennt, um sich ganz der südamerikanischen Harfe zu widmen. Ihr Flair für Harmonie und Rhythmus fand in diesem Instrument ungeahnte Möglichkeiten und im Verlaufe der Jahre ist es zu ihrer Passion geworden.

Die beiden Canteros Javier Miers und Juan Aguilera aus Paraguay - beide anerkannte Musiker mit Leib und Seele - inspirieren Verena mit ihren tragenden Stimmen und der nachsaglich sichtbaren Spielfreude zum Fingertanz auf 37. Saiten.

Das Repertoire des Trios besticht anscheinend durch rassige, melancholische und schmeichelnde Klänge. Ich bin auf alle Fälle gespannt, da sich meine Erfahrungen in solchen Musikgefilden definitiv sehr in Grenzen hält. Vielleicht wagt sich ja jemand von euch auch in die "Höhle des Löwen". Anschliessend an das zirka einstündige Konzert gibt es eben diesen von mir servierten Apéro mit südamerikanischen Spezialitäten.

Würde mich, wie stets, freuen :-)

Südamerikanisches Harfenkonzert, Freitag, 29. August 2008, 20.00 Uhr (Kassenöffnung 19.30 Uhr), im Mehrzweckraum der Bezirksschule Oberentfelden (gelbes Gebäude).