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Donnerstag, 15. Mai 2014

Typisch Frau? Ja, nein... ich meine jein!


Nun, viele Menschen, welche den schwarzen Kafka im sogenannten Reallife kennen, würden ihm wohl eine gewisse physische Stärke nachsagen. Da ist definitiv etwas Wahres dran. Nie wäre körperliche Arbeit etwas, dem er aus dem Wege gehen würde. Und spätestens seit er alleinerziehende Mutter mit Haus und Garten ist, wäre dies eher suboptimal, täte er es. Gartenplatten verlegen, schwere Dinge aufhängen, gedübelt versteht sich, oder ähnliche Schrammenarbeiten machen ihm sogar Spass. Das ist aber wahrlich nichts Aussergewöhnliches, schon klar.

Ebenfalls würden mir diese Menschen auch eine psychische Stärke nachsagen. Auch dies wird wohl zum Teil nicht unwahr sein. Man kommt mit einem schulpflichtigen, zunehmend frecher werdenen Mister, einem eigenen Geschäft und vielen ehrenamtlichen Pflichten nicht drumherum,  ein kleines Organisationstalent mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen zu sein. Sein zu müssen. Yep, Eigenlob stinkt. 

Dennoch; ich bin natürlich überglücklich, einen wundervollen Engel zu haben. Einen Engel, welcher die starke Schulter hinhält, seine warmen, schützenden Arme um mich legt und mich schwach sein lässt. Und immer und immer wieder stärkt. Mich mich sein lässt ohne scheinen zu müssen.

Alles hat jedoch seine Grenzen! Definitiv! Und deswegen gibt es Situationen, in welchen ich mich ganz typisch, schubladenhaft weibisch verhalte. Logisch. Wie zum Beispiel vorgestern Nachmittag, als der eine meiner beiden Kater ein kleines, piepsendes Mäuschen unter mein Sofa gejagt hat. Wegen meinem hysterischen Gekreische und Gefuchtel hat sich der Kater subito aus dem Staub gemacht. Die Maus nicht. Und tja, seitdem wohnt dieses kleine graue Ding unter meinem Sofa. Welches ich selbstverständlich nicht mehr benutze. Und heute hat es wieder gepiepst unter diesem meinem Sofa. HYSTERISCH KREISCH. Typisch Frau also.

Nun, lange Rede, kurzer Sinn: ich erwarte von meinen beiden Liebsten, dass sie dieses Problem heute Abend lösen. Aus meiner Welt schaffen. Wie auch immer. Während ich mit meinen Kumpels im Fussballstadion ein Bier trinke. Typisch Frau also!


Donnerstag, 26. Juli 2012

Perfect Day!

Es gibt wohl unzählige perfekte Momente in einem Leben. Oder solche, welche einen ganzen Tag zu einem "perfect Day" machen. Gestern war einer dieser Tage. Obwohl er emsig startete, standen doch noch zwei, drei zu erledigende Dinge auf meiner Pendenzenliste, bevor ich mich auf einen Engelsüberraschungstag freuen konnte. Nicht, dass ich mich nicht auf jeden Engelstag freuen würde... Nur das dies auch erwähnt sei!

Nun, als erstes ging es nach Zürich Stadelhofen, wo ich mich plötzlich in einem Hörgerätgeschäft wiederfand, was eigentlich das Abstellen der Karre auf dem Behindertenparkplaz rechtfertigen würde. Irgendwie. Für meinen zukünftig gesundheitsschonenderen Livemusikgenuss wurden Silikonabdrücke gemacht. Eine definitiv empfehlenswerte Sache, für alle fleissigen Konzertgänger – und besser spät als nie, im Sinne: retten was zu retten ist. (mehr Informationen über die Dinger findet ihr hier). Danke zum Ersten.

Anschliessend, ein paar Schritte weiter, direkt ins Dress in Black. Mannmannmann, ihr solltet den schwarzen Kafka, welcher beinahe zu 100% Onlineshopper ist, mal sehen in einem solchen Geschäft. Völlig überfordert von einem Gestell zum Anderen stolpernd... die Augen kugelrund und der Speichel tropft und zieht eine Spur (dank welcher mich der Engel auch immer wiederfindet in solchen Geschäften. Schwarz, Lack, Schuhe – genau nach meinem Geschmack... alles schnell anfassen. Alles mein!!! "Ohhhhhh... so viele schöne Dinge". Alles mein!

Kleines Beispiel? Engel fragt: "Was möchtest du denn am liebsten? Vielleicht wäre dieser Gedanke hilfreich... Eher Schuhe? Oder ein Kleid? Oder eine Jacke?" Schwarzer Kafkas Antwort: "Alles". Der Engel: "Dazu reicht der Gutschein wohl nicht...!" Schwarzer Kafka: "Nicht? Ohhh... Dann wird’s wohl länger gehen." Nun... Schuhe, ein Oberteil, eine Tasche, eine Hose und ein Mini waren die erbeuteten Stücke - und der Gutschein hat noch einen Restbetrag!!! Ausverkauf rules! Aber sowas von! Danke zum Zweiten.

Unsinnigerweise gingen wir dann die Parkuhr füttern, damit wir am Seeufer gemütlich einen Salat essen konnten… Eigentlich wüsste ich ja, dass Nachzahlen verboten ist und sich die Uhr wieder auf Null zurücksetzt, sobald man Münzen nachschiebt. Jännu. Schön wars trotzdem am See… Danke zum Dritten.

Die folgende Fahrt ins nirgendwo (ich wusste noch immer nicht, was mir bevorsteht) war ein kleinesbisschen ermüdend. Mein Dacialein wollte keine Klimaanlage haben. Darauf habe ich beim Kauf Rücksicht genommen. Aber, ich schwör, geschlafen habe ich nicht. Nur mit geschlossenen Augen die Fahrt genossen ;-)

Ausgestiegen sind wir schlussendlich im österreichischen Feldkirch. Immerhin wusste ich mittlerweilen, dass wir das Poolbar-Festival besuchen würden... Wen ich auf der Bühne zu sehen kriegen würde, hingegen noch immer nicht. Und glaubt mir, meine Adleraugen suchten sämtliche Wände und Türen nach Plakaten mit Hinweisen ab.

Da noch Zeit war, laut Engel, bis zum Konzertbeginn, schlenderten wir gemütlich durch die Gassen, ein Aperto hier, ein Aperto dort, einen kleinen Imbiss nebenan... und dann gings übers Brückelein zur Konzertlocation. Welche übrigens Hammer war. Ein definitiv innovatives Städtchen, dieses Feldkirch. Danke zum Vierten.

Und dann geschah es. An der Bar entdeckte der schwarze Kafka ein Plakat. Die Luft blieb kurz weg, das Herz klopfte und die Augen glänzten. Neeee nä? Ein ungläubiger Blick in Engelsaugen, dessen Glänzen die Bestätigung waren. Ich würde sie also sehen? Live? In echt? Diese Mannen?

Von den nächsten zwei Stunden weiss ich nur, dass ich hypnotisiert und verzaubert vor der Bühne stand. Falsch. Verzaubert hat mich ein Engel. Dies allerdings schon vor längerer Zeit. 

Danke. Das es dich gibt. In meinem Herzen. Und in meinem Leben. Wundervoll.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Scheiss-Leben isse schön!

In diesem nun langsam aber sicher zu Ende gehenden Jahr... gut, langsam ist ein bisschen untertrieben. In diesem in zwei Tagen zu Ende gehenden Jahr ist die Wärme eingezogen. Die Einsamkeit dafür aus.

Es gab natürlich auch im 2011 Menschen, welche vorbei rauschten, ohne Spuren zu hinterlassen. Wie eine Windböe. Und einige raubten enorm viel Kraft und klauten mir Energie, noch und nöcher. Es gab auch solche, welche tief verletzten. Aber... jetzt kommts:

Es gab eben auch diejenige, welche mich tief in meinem Inneren berührten. Diese Menschen kamen ganz leise und ich möchte und könnte sie nicht mehr missen. Wichtige, schöne Menschen. Einer dieser Menschen küsste sogar ganz zärtlich mein Herz und stellte sich als Engel vor.

Reines Vertrauen, tiefe Zuneigung, gestillte Sehnsucht und eine gestreichelte Seele. Sich selber wieder spüren. Und sich fühlen und fallen lassen, ohne Angst. Das Leben ist manchmal wirklich doch schön und wundervoll!



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Freitag, 23. Dezember 2011

Circles around you...

Vor genau einem Jahr habe ich in der riesengrossen, weiten Welt des Internets folgenden (nicht von mir geschriebenen) Text gelesen... und mich genauso gefreut. Geahnt, was daraus entstehen wird, habe ich allerdings nicht. Höchstens gehofft...!

"Heute ist ein spezieller Tag. Es ist für mich nicht nur der letzte Arbeitstag in diesem Jahr, weil ich am Samstag für eine Woche nach Berlin fliege - sofern das Wetter keine Kapriolen macht. Nein, ich freue mich auf einen besonderen Abend. Einen Abend, den ich geniessen werde, mich gehen lassen werde und wo niemand nach dem Warum fragen wird. Verschwendete Sonnenuntergänge gehören der Vergangenheit an. Das Diesseits liegt im Jetzt, Engelsmacher leben unter uns und deshalb sei so gut und spiel mir das Wiegelied vom Glück."

Danke.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

The leaver leaves, the stayer stays!



There's a time when we try
To begin what is ending
If at first you don't succeed
Then we just end up pretending
If the dream isn't real
Is the lie worth defending?
Close your eyes, cover your ears
Shut your mouth

You can act naive
But I know you're not stupid

You'll wake up when I walk out
Isn't that the way it plays?
The leaver leaves, the stayer stays
You wouldn't make a move, so I made mine
Isn't it a pity?
I wish you were really in it for life
I wish that you were in it for life

What you give is what you get
And what you got's now next to nothing
'Cause the life that you've accepted
Is the one that's least disruptive
Are you aware of the fact
That when I pull, there's no pulling back
You have half the mind, half the heart
Half the will

You can act naive
But I know you're not stupid

You'll wake up when I walk out
Isn't that the way it plays?
The leaver leaves, the stayer stays
You wouldn't make a move, so I made mine
Isn't it a pity?
I wish you were really in it for life
I wish that you were in it for life

Some people talk like they can't hear
Some people walk but get nowhere
And when I'm done with the run I'm going on
I'm sure I'll be
Your biggest regret
You'll never forget

You'll wake up when I walk out
Isn't that the way it plays?
The leaver leaves, the stayer stays
You wouldn't make a move, so I made mine
Isn't it a pity?
I wish you were really in it for life
I wish that you were in it for life

Yeah you can run, but you can't hide
'Cause everything you're running from
Is locked inside
So let it the fuck out!

Bildquelle

Freitag, 5. August 2011

Strange!

Viel zu schnell, wohl auch viel zu oft wird dieser eine aus drei Wörter bestehende Satz ausgesprochen. Gesagt habe ich ihn in meinem jungen (!) Leben bereits zweimal... geschrieben dreimal.

Hhhmm... Wenn man jemanden einfach auf Grund seiner ganzen Persönlichkeit, Aussehen, Verhalten und Berührungen liebt, wirklich, aus tiefstem Herzen, ganz und gar. Den Menschen. Diesen Menschen. Kann einem das wirklich vorgehalten werden? Kann dies zuviel des Guten sein? Den Druckknopf für "aus" habe ich leider noch nicht wirklich gefunden. Hilfe dies betreffend nehme ich, voll in echt jetzt, gerne entgegen. Wo ist er, dieser Schalter?

Nö, Liebe ist. Wo sie hinfällt ect usw. blablabla… aber genau so ist es wohl. Evtl. stösst sie auf Gegenliebe, wenn nicht, Pech gehabt. Spüren tut man sie, auch wenn sie verleugnet wird. Herzen, Augen und Münder lügen schlecht. Und man liebt nie (never), um geliebt zu werden. Man tut es einfach. Das Herz spricht. Sie geschieht einfach, diese blöde, schöne Liebe.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Ferienende...

Ein kleines bisschen tut mir die Vorfreude aufs Konzert am Samstag die Wehmut zum morgigen Ferienende schon verringern... ein ganz kleines bisschen ;-)

Mittwoch, 6. Juli 2011

Küssen!

Wenn man sich mit einem durch und durchgehenden Blick anschaut, die Mauern der Seele am Zerbersten sind und sich die Lippen beinahe unkontrollierbar nähern. Das Herz währenddessen zerspringt. Wenn sie sich dann endlich berühren, die Lippen, und sich ganz sanft und kurz befühlen... immer und immer wieder bis sie nicht mehr voneinander lassen können und ein flammendes Feuer in einem auflodert...: das ist Küssen!

Leidenschaftlich berühren sich die Zungen, erforschen das Gegenüber, der Atem des anderen glüht im eigenen Mund. Die Sinne springen zügellos umher. Zärtlicher, lustvoller Hunger und aufrichtige Hingabe übernimmt das Geschehen. Nie enden soll er, dieser Moment...: das ist Küssen!

Die Hände, welche nun zusätzlich ins Spiel kommen, die Erotik nicht mehr zu überbieten ist, da sie ohne Worte auskommt (die Zungen, Lippen und Hände sprechen zueinander) und man nur noch das Verlangen auf das Gegenüber fühlt, nur noch ausgetrunken und verzehrt werden möchte von ihm...: das ist Küssen!

Nun, es gibt selbstverständlich unzählbar viele Arten des Küssens… darunter auch freundschaftliche Begrüssungsbussis.

Zum heutigen internationalen Tag des Kusses wünsche ich euch ganz, ganz viele Küsse, egal welcher, aber auch vor allem solche der himmlischen, wundervollen und unbeschreiblichen Art.

Habe ich übrigens hier irgendwann schon einmal erwähnt, dass ich leidenschaftlich gerne küsse? Nicht? Tja, dem ist definitiv so!

Dienstag, 21. Juni 2011

Einfach fort.

Sie waren mir definitiv stets ein Trost, wenn es mir gerade nicht sehr gut ging, was durchaus mal vorkommen konnte (und kann). Sie brachten mich zum Schmunzeln oder sogar Lachen, eine zeitlang zum Weinen aber viel, viel öfters auch mal zum Träumen, Mitfühlen und Erinnern.

Lehrreich, nachdenklich, treffend, musikalisch, interessant, nachwirkend, wütend, witzig, phantasiereich und wundervoll. Manchmal geschichtenartig, dann wieder unglaublich lyrisch. Es gäbe noch tausende von Adjektive, welche ich aufzählen könnte... Aber alle haben sie Eines gemeinsam. Es waren deine.

Es waren sie, welche mich zuerst berührt haben, mitten ins Herz und meine Seele zielend, getroffen und geblieben... Sie waren der Anfang eines wundervollen Etwas. Nur sie haben es möglich gemacht, waren fähig, dieses Warme und Nahe entstehen und wachsen zu lassen...

Montag, 20. Juni 2011

Was für ein Sonntag!

Melodic Rock – nun, einige von euch wissen, was ich von solchen Kategorien bzw. solchen Schubladendingens halte. Egal, wie der Sound vom gestrigen Spirit of Rock sich nennen mag, wo auch immer er eingeordnet wird: Es war schlicht und einfach toll!

Die Musik war von ging gerade noch bis oberhammer (eine viel kompetentere, fachkundigere Analyse zur Musik gibts hier), auf alle Fälle wurde zeitloser Rock gespielt, die Stimmung war heiss und das rundherum das sogenannte iTüpfelchen zum Perfekten. Nein, das Rundherum war sogar mehr als nur ein Tüpfelchen.

Ein "Who is Who" der ganzen schweizer Rockszene. Die Bar-Crew vom Abart, das Team vom Rockcity in Uster, oder Rock N Rolla vom Rocksender Rockstation, (um nur einige aufzuzählen) wurden gesichtet und man wechselte ein paar Worte über die schlechte Organisation der Veranstalter (nur ein Bier-/Foodstand draussen, zwei TOI TOI usw.) oder über die schlechte Akustik in der Halle. Oder über Saga und das allgemeine Rockwetter.

Dank der coolen lieben very important Rockgöre kamen wir sogar in den Genuss eines VIP-Bändel, welchen wir uns dann teilen konnten. Schon nur wegen den Toiletten ein äusserst wertvolles Teil. Aber natürlich durfte man sich im VIP-Bereich auch unentgeltlich verpflegen und sich mit Bier eindecken – wenn man sich dann trauen würde, täte tun. Nun, dank dem galant charmanten Falki (erfolgreicher Stammgast im VIP-Bereich) kamen wir dann doch ab und an in den Genuss eines Freibiers.

Und ja, genau so war es und nein, hier folgt keine weitere Verlinkung. ;-)

Fazit: Ein absolut genialer, toller Rock-Sonntag, ohne Rollatoren und Krücken überstanden und alte Mannen rocken definitiv nicht nur gut, sondern hammerhart!!!

Samstag, 18. Juni 2011

Place to be!

Warnung: der nachfolgende Text könnte schnulzig-ähnliche Elemente aufweisen. Im Zweifelsfalle der (V)Erträglichkeit bitte nicht weiterlesen und/oder subito die nächste Bar konsultieren, um dort mächtig einen auf harten Max zu machen.

Bereits nach dem ersten Ton spüre ich deine Hände auf meinem Bauch. Du ziehst mich näher zu dir, so nah, dass kein Blatt Papier mehr Platz zwischen uns hätte, auch kein weisses. Deine Körperwärme zu spüren ist unbeschreiblich angenehm, dein Atem kitzelt. Ich spüre, wie du an meinen Haaren riechst, ein wohliger Schauer durchfliesst meinen Körper dabei.

I've gotta take a little time, a little time to think things over
I'd better read between the lines in case I need it when I'm older

Der Song ist kitschig schön, aber nicht minder wundervoll. Meine Augen schliesse ich voller Vertrauen, geniesse die Musik und deine zärtlichen Berührungen. Du drückst mich noch fester an dich, obwohl das eigentlich beinahe unmöglich ist, so nahe sind wir uns. Nicht nur unsere Körper, das ist das - nach Wörter suchend, nicht findend - Schönste. Man fühlt sich.

I'm gonna take a little time, a little time to look around me
I've got nowhere left to hide, it looks like love has finally found me.



Soll mir ja jetzt aber sowas von niemand kommen, von wegen, ich hätte nicht eindrücklichst gewarnt!

Samstag, 11. Juni 2011

Untertauchen!

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
und darüber thront das Schweigen
und der Winterhimmel nur.

Alles still! vergeblich lauschet
man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! die Dorfeshütten
sind wie Gräber anzusehn,
die, von Schnee bedeckt, inmitten
eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! nichts hör ich klopfen
als mein Herze durch die Nacht -
heiße Tränen niedertropfen
auf die kalte Sommernacht.
Theodor Fontane

Sonntag, 5. Juni 2011

Lächelnde Herzen.

Sie lächelten sich an und ihre Gedanken überschlugen sich. Sie schauten sich voller Wärme und Aufrichtigkeit in die Augen, ihre Herzen klopften lauter und auch diese lächelten sich an. Und genau dieses Lächeln gab den Ausschlag und besiegte alle Zweifel, denn die Arme sind definitiv nicht wirklich kälter geworden, im Gegenteil. Die Tränen sind weggeküsst worden und falls erforderlich, werden sie das wohl immer und immer wieder.

Sie sind angekommen, zumindest für ein paar Stunden. Dort, wo Ehrlichkeit, Respekt, Achtung, Rücksicht und Anteilnahme nicht nur leere Worthülsen sind…

Sonntag, 29. Mai 2011

Vertrauen.

Dieser eine Mensch, der dir, ohne mit dir zu sprechen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann und dich, ohne dich zu berühren wärmt, sollte der sein, welchem du dein Herz schenkst.

Schenke und vertraue allerdings erst, wenn du bereit bist, verletzt zu werden!

Samstag, 28. Mai 2011

Hat was.


"Einen Gescheiten kann man überzeugen,
einen Dummen überreden."


Curt Goetz

Dienstag, 29. März 2011

Aussen vor!

Es gibt Menschen, welche sich im Verlaufe der gemeinsamen Geschichte einen Platz im Herzen sichern - nicht alle auf immer natürlich - , oder aber sie ziehen diretto dort ein. Einfach durch ihre liebevolle Art und weil sie schöne Menschen sind. Sie berühren einen an einem sehr schwierig erreichbaren Ort, aber sie haben die Fähigkeit, die Betonmauer einfach so zu durchstupsen, einstürzen lassen zu können, beinahe beim ersten Augenschein schon. Was eigentlich definitiv relativ unverschämt ist!

Diese Menschen spüren auf hunderttausend und immer eins mehr Kilometer, wenn es einem eher schwarz als dunkelgrau geht, ohne Worte; nur durch Blicke und zuhören. Oder sogar ohne Blicke und zuhören. Solch schöne Menschen gibt es in meinem Leben wahrlich nicht viele, vermissen und benötigen tu ich sie allerdings nicht wirklich, in der Masse, meine ich. Eine kleine Handvoll reicht ausreichend. Lieber eher weniger. Mehr könnte ich nicht ertragen und zulassen. Die Mauer ist zu wichtig. Aber eine kleine Handvoll habe ich zum Hellgrauen oder noch blendender.

Schon so oft hat mich genau einer dieser kleinen Handvoll zum Lächeln gebracht. Mit einem Satz, einer Geste, einer Berührung, einem Blick, einem Gedanken. Immer im richtigen Augenblick, meistens kurz bevor oder knapp nach dem Kippen ins Schwarze. Dann hat mich diese Hand einfach so erneut ins Dunkel- oder sogar Hellgraue gezogen (oder ins noch Hellere… aber pssst!). Wundervoll!

Wenn ich nun aber einmal ziehen müsste? Bemerkend, wie genau diese Hand des gezauberten Lächelns selber eine bräuchte? Meine Arme scheinen zu kurz, reichen doch nicht bis zum Ort hinter den Mauern. Zu schwach ist sie, meine Hand, und sie hat die Kraft offensichtlich nicht, die Mauer zu durchstossen.

Blutende Fingerknöchel vom Versuch des Durchstossens der Mauer schmerzen nicht. Vielmehr die Erkenntnis, dass ich die Hand des gezauberten Lächelns um so einiges mehr brauche, als sie mich.

Mittwoch, 16. März 2011

WARNUNG: vor dem Lesen bitte den Schuhverkäufer kontaktieren.

Der nun folgende, ganz ehrlich sehr sinnlose Text wird, wissenschaftlich scheint dies bestätigt zu sein, gerade durch ca. 130 Millionen Rezeptoren der Netzhaut wahrgenommen, gescannt und erfasst. Genau diese Zellen der Netzhaut werden durch dieses, eben zur Kenntnis genommene, in einen aufgeregten, kribbeligen Zustand versetzt, welcher sich über den sogenannten Sehnerv im eher hinteren Teil des Gehirns ausbreiten wird.

Von diesem hinteren Teil aus wird sich diese Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Ecken des Grosshirns übertragen. Der Stirnlappen wird auf Grund dieser Vorgänge beflügelt, inspiriert und somit sozusagen in Fahrt gebracht. Und von eben diesem Frontallappen werden nun Willensimpulse verbreitet, welche das böse, zentrale Nervensystem in damit verbundene Handlungen umsetzt: la Testa und das Auge reagieren bereits darauf, denn sie folgen wohl diesem wahrlich und definitiv sinnlosen Text, nehmen die darin nicht vorhandenen Informationen auf. Eines Schwamms ähnlich.

Nicht vorzustellen, was da hätte geschehen können, würden diese absolut no-sense-Zeilen von meinen jetztigen, mich momentan beherrschenden Gedanken und Gefühlen handeln…


Sonntag, 27. Februar 2011

Feuer fangen.

Sie lodert wie die Sonne, dann und wann mit einer beinahe unerträglichen, unwahrscheinlich grossen Hitze, kaum aushaltbar. Sie kleidet dich mit einer tiefen, wohlwollenden Wärme ein. Diese Wärme berührt dein Herz, erleuchtet dich von Innen, so sehr, dass du strahlst, dich wunderschön macht.

Allerdings schenkt sie sich dir nur aus eigenem Willen, ohne Zwang oder Aufforderung. Aber wenn sie dir geschenkt wird, trifft sie dein Ich, dein Innerstes, deine Seele und du kommst nicht gegen sie an... Geniesse sie einfach, sie ist wundervoll.

Samstag, 12. Februar 2011

Schweigen?

Nicht immer ist Schweigen gold. Manchmal ist es definitiv gut, zu reden. Dinge beim Namen zu nennen, die Wahrheit zu sagen, auch wenn diese Konsequenzen mit sich zieht oder man sich in die Zwickmühle bringt. Einfach ehrlich sein tut gut. Zumindest manchmal.

Die Sonne scheint, nicht nur im Herzen. Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch.