Dienstag, 30. Juni 2009

Es ist vorbei, bye bye...

Nein, nicht nur der Junimond ist bereits vorbei, gleich der ganze Juni und noch viel mehr. Am meisten trauere ich selbstverständlich den bereits schon wieder vergangenen Ferien nach, natürlich auch mit dem Wissen, dass diese den meisten von euch noch bevorstehen. Seit gestern hat uns leider der Alltag wieder, aber wenigstens zeigt das Wetter Erbarmen und somit steigt die Hoffnung, dass auch die hereingebrochene Kältewelle nun endlich für ein paar Wochen vorbei ist.

Letzter Tag im Süden Frankreichs *sniff*


Vorbei ist es auch mit diesem da. Der schwarze Kafka hat wieder einmal Organisationstalent bewiesen und musste durfte deswegen gestern mit Bubi eine Blätterkette basteln. Jedes Kind der Waldspielgruppe hat ein Blatt gestaltet und heute Nachmittag übergeben wir dies den beiden Leiterinnen. Irgendwie schon Wahnsinn, dass diese Äera bereits hinter Bubi liegt und eine weitere, Bedeutende vor ihm.

Vorbei ist es aber glücklicherweise auch mit der Fussballpause. Am Samstag bestreitet der FC Aarau sein letztes Testspiel gegen niemand Geringeres als den aktuellen UEFA-Cupsieger Schachtjor Donezk. Eine Woche später startet dann ja bereits die Fussballsaison 2009/2010 mit einem Heimspiel gegen die Grashüpfer.

Ebenfalls vorbei ist mit dem "nur" Hausfrauenalltag, obwohl der natürlich bestehen bleibt - zusätzlich gibts nun aber für gewisse Arbeiten auch Knete in die Haushaltskasse. Bereits letzte Woche durfte ich die erste, offizielle Rechnung schreiben und am Freitag wird endlich mein neues Baby geliefert: ein Schneideplotter! Da kommt definitiv Freude auf. In dem Sinne: Juli, du bist willkommen!


Junimond von Rio Reiser (leider ohne Videon)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Sie sind da!

Juhuii, sie sind angekommen und warten nun darauf, dass ich sie heute Nachmittag abhole. Die Rede ist von meiner Ferienlektüre! Vor einem Jahr - ebenfalls in den Ferien - habe ich mit dem Lesen von Terry Pratchetts Scheibenwelt begonnen. Scheibenwelt sagt euch nichts?

Nun, die Scheibenwelt ist eine scheiben(!)förmige Welt mit einem Umfang von etwa 48'000 km, welche auf den Rücken von Berilia, Tubul, Gross-T'Phon und Jerakeen getragen wird. Diese 4 Elefanten wiederum stehen auf dem Rücken der Riesenschildkröte Gross-A'Tuin, die durch den Weltraum "schwimmt".

Die Scheibenwelt selber ist ein zauberhafter Ort, an dem die Zahnfeen, der Weihnachtsmann, Götter noch real sind. Alles wird Wirklichkeit in der Scheibenwelt, wenn man sie glaubt. Aufgegriffen werden klassische Motive des Humors (von einer durch eine Explosion weggefegten Person bleiben einzig die rauchenden Schuhe stehen oder bei einer Kutschensprengung rollt ein brennendes Rad aus den Trümmern) aber selbstverständlich werden auch alltägliche Themen wie Rock'n'Roll, Filme, Wirtschaft, Glaubwürdigkeit der Presse, Politik, Krieg und vieles mehr ironisch thematisiert.

Terry Pratchett ahmt das Genre der Fantasy zwar nach, gleichzeitig lässt er aber eine eigene Welt entstehen, in welcher mit tiefschwarzem Humor ernsthafte Themen behandelt werden. Zum Einsatz kommt das gesamte, gängige Fantasypersonal: Zauberer (übrigens ständig am Rauchen und deswegen kurzatmig), weibliche Zwerge (diese werden von den traditionellen Zwergen diskriminiert, welche darauf beharren, es gäbe nur männliche Zwerge), abstinente Vampire, eine Polizeitruppe (multi-ethnisch), Hexen, Kobolde, Trolle, Elfen und, und, und.

Ankh-Morport ist die wichtigste und grösste Stadt der Scheibenwelt. Sie besteht aus zwei zusammengewachsenen Einzelstädten: Dem herrschaftlichen Ankh mit der Unsichtbaren Universität und dem Palast des Patriziers, sowie dem heruntergekommenen Morpork, mit dem Stadtviertel Schatten, einem hochgefährlichen Stadtteil, in dem sich die dunkleren Gestalten der Grossstadt tummeln. Die Stadt entspricht in etwa einer Mischung aus dem antiken Rom und dem modernen London.

Wappen von Ankh-Morpork. Text: Was kostet das Hündchen da im Fenster?


Bisher sind von Terry Pratchett 36 Romane zur Scheibenwelt erschienen, welche alle ins Deutsche übersetzt wurden. Die einzelnen Romane erzählen teilweise zusammenhängende Geschichten, sie können aber - theoretisch - in einer beliebigen Reihenfolge gelesen werden. Theoretisch weil einige Geschichten, die Personen und Orte deutlich besser zu verstehen sind, wenn man andere Romane schon gelesen hat. Es gibt Running-Gags, welche sich durch viele Bücher zieht, wie zum Beispiel der Geschäftsmann mit dem wunderbaren Namen "Treibe-Mich-Selbst-In-Den-Ruin" Schnapper. Er ist berüchtigt wegen seinen ausgefallenen Geschäftsideen. Nach jedem Bankrott verkauft er grässliche Würstchen, um seine Schulden zu tilgen. Dieser Charakter taucht in allen Gegenden der Scheibenwelt immer wieder auf.

Wie Anfangs erwähnt habe ich letztes Jahr in den Ferien mit den ersten drei Scheibenwelt-Romane begonnen.

1. Die Farben der Magie: Dieses Buch handelt von dem magisch unbegabten Zauberer Rincewind, der auf den ersten Touristen der Scheibenwelt namens Zweiblum stößt. Gemeinsam geraten sie in unzählige brenzlige Situationen, so treffen sie beispielsweise auf den Barbaren Hrun und gelangen zum gefährlichen Wyrmberg. Am Schluss fällt Rincewind schließlich über den Rand der Scheibenwelt.

2. Das Licht der Phantasie:
Dieses Buch greift die offenen Fragen am Ende von "Die Farben der Magie" auf und erzählt die Geschichte der Reise von Rincewind und Zweiblum zu Ende. Gleichzeitig rettet Rincewind hier zum ersten Mal die Scheibenwelt vor dem Untergang, des Weiteren thematisiert dieses Buch auch erstmals die Unsichtbare Universität an sich.

3. Das Erbe des Zauberers:
Auf der Scheibenwelt herrscht bei der Magie eine klare Geschlechtertrennung: Männer werden Zauberer und Frauen werden Hexen. Trotz völlig anderer Sichtweisen und scheinbar sogar verschiedener Arten von Magie haben jedoch sowohl Hexen als auch Zauberer eines gemeinsam: Sie wissen, wann sie sterben werden. Ein Zauberer entschließt sich daher kurz vor seinem Tod, seine Zauberkraft und seinen Stab an den achten Sohn eines achten Sohnes weiterzugeben. Leider achtet er dabei nicht auf das Geschlecht des Kindes und legt somit die Magie eines Zauberers in die Hände eines Mädchens namens Eskarina Schmied.
Die Örtliche Hexe Esme „Oma“ Wetterwachs versucht, als ein paar Jahre später die magische Begabung des Mädchens offensichtlich wird, Eskarina zu einer Hexe auszubilden. Nach ein paar Vorfällen sieht sie jedoch ein, dass Eskarina einen Platz an der Unsichtbaren Universität in Ankh-Morpork braucht. Dort werden aber leider keine Mädchen zugelassen.

Nun werden mich dieses Jahr 4. "Gevatter Tod" (eine wunderbare Gestalt, welche ich in den letzten drei Bücher schon kennengelernt habe), 5. "Der Zauberhut" und 6. "MacBest" in die Ferien begleiten. Ich freue mich riesig auf "die Flucht" in die Scheibenwelt.

Noch vier Mal schlafen...

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ferien nötig wegen Ferien!

Natürlich hat man immer Ferien nötig. Der schwarze Kafka hat nun allerdings die Angewohnheit, vor den Ferien eine "To-Do-Liste" zu erstellen und leider ebenfalls die Tendenz, diese zu überfüllen. So kommt es, dass er die Ferien wegen den zwei Wochen vor den Ferien extremst nötiger denn je hat.

Heute noch zu erledigen:
- Getränkekarten für dieses Fest schreiben und ausdrucken.
- Zwei Kleiderkörbe (überhäuft) bügeln
- Bubis und meine Kleidertasche fertig packen
- Protokoll der gestrigen PE-Sitzung schreiben und verschicken

Ach ja, hat der schwarze Kafka übrigens schon erwähnt, dass am Freitag noch Gäste kommen (5 Personen), am Samstag, nach drei Stunden Aufstellarbeit im Wald, eine Einladung bei Mutti und Papi ansteht und er am Sonntag bei ebendiesem Waldfest von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr im Einsatz steht? Der ist ja wirklich selber schuld... *kopfschüttel*

Noch fünf Mal schlafen...

Smörebrod, Smörebrod, Römpömpömpöm...

[Trigami-Review]

Heute make wir die Apfelküchel nach die uralte Rezepten von die Tante Ohsen. Wir nehme die Teigen auf die Fingern für eine Prövening und werfen dieselbigen in die Luften. Dann mit eine mittlere Jagdflinten wir maken die Lochen in den Küchel. Bhum. Bhum! Ja willst du wohl runterkommen, du Küchel .... ah - da ist schon - bitte sehr, Apfelküchel nach die Tante Ohsen.

Nein, ganz so geht es in meiner Küche natürlich nicht zu und her - aber manchmal hält sich die Lust zum Kochen mangelnds Menü-Ideen definitiv in Grenzen, da muss das halt dann ab und an der Pizza-Service übernehmen. Nun gibt es eine viel bessere Alternative: menu2

Auf menu2 werden jeden Tag aktuelle Mittagsmenüs aus der ganzen Schweiz angezeigt. Sehr attraktiv ist der sogenannte Newsletter (Menületter), welcher man abonnieren kann. Auf einer Karte kann man die Auswahl der Region frei bestimmen, dann die E-Mail-Adresse eingeben und schon erhält man täglich die Menüs der gewählten Region, inklusive Kartenausschnitt.


Dass der Service von menu2 für beide Seiten (also für die Restaurants, welche ihre Mittagsmenü eintragen, sowie für mich als Kunde) kostenlos ist, macht die ganze Sache doch sehr sympathisch.

Da die Plattform noch nicht sehr lange aufgeschaltet ist, gibt es gewisse Regionen, in welcher noch nicht so viele Restaurants online sind (Aarau ist zum Beispiel so ein Fall), aber natürlich kommen ständig neue dazu. Damit dies auch so bleibt, folgen nun noch ein paar interessante Funktionen für die Restaurantbesitzer unter euch.

Präsentieren Sie Ihr Restaurant: Auf menu2 können Sie ein komplettes Portrait über Ihr Restaurant erfassen - Adresse, Lageplan, Öffnungszeiten, Fotos und vieles mehr.
Menüplan drucken: Erzeugen Sie PDF-Dokumente von Ihren Mittagsmenüs - mit nur wenigen Klicks haben Sie Ihre Mittagskarte gedruckt.
RSS-Feeds: Ihre Gäste können die aktuellen Menüs als RSS-Feed abonnieren - den selben Feed können Sie selbstverständlich auch auf Ihrer Website anbieten.
Mittagsmenüs auf Ihrer Website: Erfassen Sie die Menüs auf menu2 und Sie erscheinen auch auf Ihrer Website - einfach eingebaut und erspart Ihnen viel Aufwand.
Menületter - täglich die aktuellen Mittagsmenüs per E-Mail: Erreichen Sie neue Gäste und treue Stammkunden - Ihre Mittagsmenüs erscheinen in unserem täglichen Newsletter.

Die Idee von menu2 kam den Machern übrigens beim Mittagessen. Dem Gedanke "das wäre noch cool, wenn es so einen Service geben würde und man nicht immer überlegen müsste, wie und wo man seine Mittagspause am besten nutzt" folgte die Umsetzung, welche ich als wirklich gelungen empfinde.

In diesem Sinne: En guete Mitenand!