Donnerstag, 29. Januar 2009

Social Networking auf den Punkt gebracht.

Wie wunderschön real "social networking" sein kannt, erfuhr ich gestern; ich wurde nämlich überfallen. Also jetzt nicht mit Einbruch, Bedrohung oder Diebstahl.

Aber der Reihe nach: Mittwochs ist Kegeltraining, welches ich (im Gegensatz zum werten Herrn Gemahl) in regelmässigen Abstände schwänze, da ich den Abend für mich zu Hause dann so richtig geniessen kann, meistens mit Deppen-TV und irgendwelcher Arbeit am Computer. Oder mit einem Buch natürlich!

Den Wein eingefüllt, die bequemen Schlabberklamoten angezogen und Bubi ins Bett verfrachtet, machte ich es mir nun auf dem Sofa bequem. Dann folgte ein verwirrendes Telefongespräch mit Frau Lila. Zehn Minuten später steht sie mit dem Hasen vor der Tür, um Flüssignahrung bittend. Angenehme Gespräche mit sympathischen Menschen über nicht stattfindende Konzerte, verlorenen Kilos und Eishockey versüssten mir die nächsten Stunden.

Hat Spass gemacht, so spontan. Ihr dürft also gerne wieder einmal kommen, auch wenn das Pöröm geöffnet hat.

Dienstag, 27. Januar 2009

Sch.... die Wand an!

Musste das sein? Kleine Vorgeschichte: Letzten Freitag musste unser Auto von zu Hause abgeschleppt werden, da es am Donnerstagabend seinen Geist aufgegeben hat. Einfach abgestellt, die Karre, auf dem Weg nach Hause, diesen aber mit Müh und Mannskraft doch noch geschafft. Nun, glücklicherweise konnte mein werter Herr Gemahl das Geschäftsauto über das Wochenende ausborgen, da wir am Samstag an einen Ort eingeladen waren, welcher mit den ÖV nicht wirklich erreichbar war bzw. wir nach acht Uhr Abends keine Chancen mehr gehabt hätten, ins Bettchen zu kommen.


Dies alles hält sich ja noch im Rahmen, wäre nicht weiter schlimm, hätte sich heute nicht die Garage mit einer Schreckensinformation gemeldet: Die Ölpumpe sei defekt und da mit dem Auto noch gefahren wurde, obwohl das "Öl-Lämpchen" geleuchtet habe, könnte es gut sein, dass der Motor ebenfalls beschädigt sei. Kostenpunkt ohne Motor: CHF 1500.--, mit Motor: CHF 5000.-- bis CHF 6000.-- (in Euro: 980 im besten, 4000 im schlimmsten Fall).

Na Dankeschön, für die Reparatur in etwa so viel bezahlen, wie der Wert des Autos in drei Jahren noch hätte. Neuer Schlitten? Occasion-Kiste? Jetzt, so auf die Schnelle? Das nervt definitiv ziemlich arg. Zum Glück haben wir letzten Samstag noch den Weinkeller aufgefüllt, so müssen wir wenigstens am nächsten Samstag nach dem Wochenendeinkauf keine Kisten schleppen und ich kann die Hiobsbotschaft heute ordentlich runterspülen.


Ach ja, so ganz nebenbei und uneigennützig: etwaige Garagisten oder Autohändler unter euch?

Montag, 26. Januar 2009

Argumente?

Tja, Argumente gegen Kinder gibt es bekanntlich viele (siehe Filme unten). Überzeugen könnte mich vielleicht manches, wäre es nicht bereits zu spät. Selbstverständlich stelle ich Bubi nicht ins Ricardo, aber ich muss mit ihm definitiv noch über seine Geburtstagswünsche sprechen; will heissen, ich werde ihm Einiges ausschlagen müssen.

Angefangen mit der Anzahl Gäste, welche er an seine Geburriparty nächste Woche einladen möchte. Nicht, dass mich ein volles Haus ein paar Mal im Jahr stören würde - es geht mir vielmehr um die Bastelei der Einladungskarten, welche ich heute Abend beenden möchte.

Ganz, ganz fest fies finde ich allerdings, dass diese Party genau auf das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde fällt. Dies wäre beinahe ein Argument für Ricardo. Ich ruf dann mal wieder verzweifelt auf!



Donnerstag, 22. Januar 2009

Soll ich oder soll ich nicht?

Da ich mit ihnen vom kleinen zum grossen Mädchen geworden bin, sollte ich eigentlich; und trotzdem bin ich mir nicht ganz sicher, gopf!


Sisters of Mercy, live am 6. April live im X-tra in Zürich.

Dienstag, 20. Januar 2009

Nicht witzig!

Das Protokoll einer GV vom Februar 2008, das an der GV im Februar 2009 aufliegen muss, welches vom Jahr 2007 handelt und man zur Vorlage nur ein Protokoll aus dem Jahre 2005 zur Hand hat, zu schreiben, gehört nicht gerade zu meiner bevorzugten Beschäftigung am Abend. Wenn dann noch dazu kommt, dass ich das ganze 2007 und 2008 die Protokolle der monatlichen Vorstandssitzungen desselben Vereins geschrieben habe, kann da, trotz SchluderNotizen, im Kopf schon mal was durcheinander geraten.

Aber ich muss das selbstverständlich auf meine Kappe nehmen. Wie hiess schon wieder dieses dämliche Sprichwort mit dem Etwas verschieben auf irgendwann? Tja, zum Glück bin ich mit nicht ganz wenig Phantasie ausgestattet, damit fülle ich die Lücken nun auf. Genau. Nämlich!

Mit Bauchgefühl zum neuen Job.

[Trigami-Review]

Auf Jobsuche sein, hiess bisher Zeitungen und Onlinestellenbörsen durchforsten und sich mit viel Phantasie eine wage Vorstellung zu machen, wie das Arbeitsklima beim potentiellen neuen Arbeitgeber wohl sei. Dies wird sicherlich auch in Zukunft noch so sein, allerdings geht es auch anders, wie Livejobs.ch beweist.

Livejobs.ch ist ein junges Onlineportal (seit Oktober 2008), auf welchem Firmen ihre Stellenangeboten in einem kurzen Film vorstellen können. Als Stellensuchende werden mir somit reale Einblicke ins Unternehmen geboten. Ebenfalls kann ich mir ein Bild vom möglichen Vorgesetzten und den zukünftigen Arbeitskollegen machen. In einigen Videos bekomme ich auch bereits Informationen, wie der Arbeitsort am Besten erreichbar ist (zum Beispiel ÖV) oder was für Vorzüge mir der Arbeitgeber bietet (zum Beispiel Lunch Checks). Als viel wichtiger empfinde ich allerdings, dass mein Bauch bei diesen Stellenangeboten noch vor einem Vorstellungsgespräch mitentscheiden kann und darf. Die Qualität der Videos ist durchwegs sehr gut.

Hier einige Beispiele von Stellenvideos:
Ingenieur/Fachspezialist Polymer ausgeschrieben von Maag Pump System AG
Entwicklungsingenieur Mikroelektronik ausgeschrieben von Pelikan Hardcopy
Fachleiter Normenstelle ausgeschrieben von MAAG Gear AG

Selbstverständlich sind diese Videos auch für die Unternehmen lukrativ, bekommen sie doch eine Gelegenheit, sich als Firma mit einem zusätzlichen Companyvideo zu präsentieren.

Das Stellenportal LiveJobs ist sehr übersichtlich gegliedert. Angezeigt werden die Videos in einem eigenen Player. Die Filmchen kann man bewerten und somit die Gesamtbewertung beeinflussen. Ein grosser Pluspunkt ist, wie ich finde, auch die Tatsache, dass man sich nicht registrieren muss, um Videos vorzumerken (dies wird mittels Cookie gespeichert). Ich habe ebenso die Auswahl, eine ausgeschriebene Arbeitsstelle nach den neusten, besten oder meist angesehenen Jobvideos zu suchen. Sehr praktisch finde ich ebenfalls, dass ich als Stellensuchende die Möglichkeit habe, die Jobvideos mittels Podcastfunktionen herunterzuladen. Praktischerweise kann ich mir auch gleich den RSS-Feed abonnieren.

Eine wirklich zukunftsorienterte und gute Idee, wie ich finde, offene Arbeitsstellen auszu"schreiben". Diese Seite werde ich mit Sicherheit besuchen, wenn ich mich das nächste Mal nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen muss.

Montag, 19. Januar 2009

In eine Schlägerei geraten.

Das könnte man offensichtlich denken, sähe man mich im Moment nackig. Dies tun allerdings zum Glück nur ganz, ganz wenige Menschen. Wobei der Eindruck, dass ich Prügel bezogen hätte, wohl auch im Badeanzug entstehen könnte. Dem ist selbstverständlich nicht so. Vielmehr bin ich unter die Kufen gekommen.

Am gestrigen, wettertechnisch sehr unattraktiven Sonntag hatten wir die übermütige Idee, auf die KEBA (Kunsteisbahn Aarau) zu gehen - Bubis Premiere und meine Derniere.

Ich habe mal gehört, dass es gewisse Dinge gibt, welche, wenn man sie einmal erlernt hat, nicht mehr verlernt. Dazu zählt die Allgemeinheit wohl Skifahren, Fahrradfahren und? Genau, die Fortbewegung mit Schlittschuhen, das Schlittschuflaufen. Das ist definitiv eine Lüge! Nach fünf Minuten einer Stunde haben mir die Füsse sowas von weh getan, respektive haben sie das wohl, denn gespürt habe ich sie nicht mehr. Genau so wie vor 20 10 Jahren. Warum sind diese Schuhe, auch drei Nummern grösser, immer zu klein?

Bubi sah übrigens auf dem Eis nach zwei Stunden wohl sicherer aus als ich, vom werten Herrn Gemahl erst gar nicht zu sprechen. Als Bubi nach drei Stunden immer noch nicht vom Eis wollte, war mir augenblicklich klar, dass dies nicht der letzte Besuch auf der KEBA war. Also Bubis nicht.

Alles in Allem ein sehr lustiger, gelungener, wenn auch schmerzhafter Nachmittag. Was übrigens auch an der wirklich lieben Begleitung lag - Gruss nach Küttigen an dieser Stelle.

Sonntag, 18. Januar 2009

Mein neues Baby!

Seit Freitagabend ist es auf der Welt - bzw. bei mir angekommen, mein neuer mobiler Computer. Die Freude ist gross und steigert sich quasi von Stunde zu Stunde. Unglaublich, wie ich mit meinem "Alten" noch arbeiten konnte. Seit Freitag surfe ich nun auch mit Mozilla und auch hier frage ich mich, wie ich solange an dem IE festhalten konnte.

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die seitlichen Anschlüsse und die Position der Delete-Taste, allerdings kann ich damit definitiv gut leben, da es ansonsten ein ganz braves und gutes Baby mit 4GB ist! *gaaanzfestfreudehab*

Technischer Schnick-Schnack

Dienstag, 13. Januar 2009

Wertes ProSieben,

ihr könnt mich mal, ich mach mich nicht noch einmal zum Affen!


Die neue Staffel ab 13.01 2009, jeweils Dienstags um 20.15 Uhr

Montag, 12. Januar 2009

Böse Wellenzwerge!

Grundsätzlich bin ich wieder einmal sehr froh, ist das Wochenende durch. Ja, diesen unglaublichen Satz kriegt man vom schwarzen Kafka immer nach der Wochenendschicht des werten Herrn Gemahls zu hören.

Gestern hatte ich allerdings viel Spass mit Bubi, da wir uns Käpt'n Blaubär - der Film von Walter Moers angeschaut haben (jaja, Bubi darf das zwischendurch). Wellenzwerge und Krokodil-Piraten, Imobilien-Haie und Seeschatten, vieläugige Grauenfelsdämonen und furzende Maulwürfe - ihr versteht?


Vor etlichen Jahren hat Käpt'n Blaubär die Welteroberungspläne seines ehemaligen Sandkastenfreundes Feinfinger (im Film gesprochen von Helge Schneider) zunichte gemacht. Die Zeit der Rache ist nun aber gekommen: Feinfinger, mittlerweile ein verrückter Wissenschaftler und genialer Verbrecher, hat die drei frechen Bärchen entführt. Zusammen mit Hein Blöd sticht Käpt'n Blaubär in See, um seine Enkel zu befreien. Doch die Reise ist mit zahllosen Gefahren gepflastert: Feinfinger schickt nicht nur eine Bande wilder, blutrünstiger Krokodil-Piraten gegen seinen Erzfeind ins Feld, sondern auch noch die gefürchteten Wellenzwerge und Seeschatten.

Viel mehr Informationen zum Käpt'n und seinen Freunden gibts auf dieser genialen Homepage.

Unbedingt empfohlen und geeignet für alle kleinen und grossen Kinder und Kind-gebliebene!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Geschlagen - aber nur vorerst!

Ja, ich mag scharfes Essen sehr - und dies sagen weiss Gott viele, welche unter scharf etwas gaaaanz anderes verstehen als ich. Allerdings gebe ich zu, dass sich der Gaumen bzw. die Geschmacksnerven an Schärfe durchaus gewöhnen können und ich sie daher trainiere. Esssport sozusagen.

An vielen Orten bin ich bereits enttäuscht worden. Hiess es doch schon oft "Achtung, wirklich sehr scharf" und das einzig scharfe beim Essen waren dann wohl meine Stiefel. Nun habe ich aber meinen Meister gefunden - vorerst natürlich nur. Von einem Freund habe ich eine Sauce geschenkt bekommen... aber holla ruft die Waldfee - definitiv zweimal!

Hot Mamas heisst die Serie und die N° 14 (Red Habanero), mit welcher ich nun meine Gerichte würze, hat es wirklich in sich. Nur zu empfehlen für alle, welche es scharf im Sinne von scharf mögen. Immerhin steht auf der Flasche: "Warnung: Augen und Hautkontakt vermeiden. Bei Überdosierung Milch trinken. Von Kinderhänden fernhalten." Was ich zuerst als BlaBla vermutete, stellte sich als gar nicht BlaBla heraus.

Selbstverständlich werde ich mich bis zur N°16 hochtrainieren!

Mittwoch, 7. Januar 2009

Hilfe dankbar angenommen.

Tja, nun ist es also da, das vielgepriesene bzw. befürchtete Wirtschaftskrisenjahr 2009. Alles beim Alten.

Und doch ändern sich gewissen Dinge laufend, klar, für mich in diesem Jahr wohl auch nicht wenig. Bubi wird nämlich ab August in den Kindergarten gehen, was mir Zeit (für was, wird sich zeigen) verschaffen wird. Viel Zeit!

À propos Zeit: wie einige von euch bereits wissen, verkaufe ich ziemlich viel Sinnvolles, manchmal auch Unsinniges, auf Ricardo. Das so eingenommene Geld fliesst leider meistens ebenfalls dorthin zurück. Der Zeitaufwand ist relativ, wie ich finde. Allerdings stehe ich nun vor einem Problem und hoffe, dass sich unter euch Lesenden jemand findet, welcher es lösen kann.

Als Verkäufer versuche ich immer, meine angebotenen Artikel möglichst so zu beschreiben, dass sich für den potentiellen Käufer keine Fragen stellen, klar ist dies nicht immer möglich. Nun hat jemand eine Frage gestellt und ich finde und finde keine Antwort.

Das Produkt:
Der Beschrieb:
Sie bieten hier auf zwei schöne, robuste Kinderstühle in der Farbe rot. Die Sitzfläche der Stühle ist ca. 24 x 29cm und die Beinhöhe beträgt 27cm. Praktischerweise sind die Stühle stapelbar.

Die Frage:
guten abend, können sie mir bitte das rot näher beschreiben? Bl.., we.., aben....? danke und gruss

Wie geschrieben, um jeden Tip dankbar!