Sonntag, 28. September 2008

Schiller - Liebeschmerz!

Weit im Nebel grauer Ferne liegt mir das vergangene Glück. Nur an einem schönen Sterne hängt mit Liebe noch der Blick - aber wehe des Sternes Pracht, ist es nur ein Schein der Nacht? Die Liebe kann alles verlangen, doch auch vergänglich kann sie sein.
Was dahin ist und vergangen, kann es denn die Liebe sein? Wenn das Liebesglück auch flieht, der Liebesschmerz wird nie vergehen.

Dienstag, 16. September 2008

Wissenschaftlich bestätigte Landung...

...eines unbekannten Flugobjektes in einem Garten einer Aargauer Gemeinde. Wissenschaftler haben die Landestelle identifiziert und Spuren von Ausserirdischen gefunden, welche einen kleinen Spaziergang im Garten einer Familie, welche lieber anonym bleiben möchte, unternommen haben.


Ausserirdische besuchten diese Stelle mindestens drei Mal, jeweils nach Einbruch der Dunkelheit, erklärte N.B., die Hausbesitzerin. Ihr Ehemann, S.B. bestätigte dies sehr überzeugend. Ebenfalls meldeten sich Bürger aus U. im Aargau, welche eine grosse, glänzende Kugel über dem Garten erblickten. Den Augenzeugen zufolge ist das UFO gelandet, eine Tür öffnete sich und ein, zwei oder drei menschenähnliche Wesen und ein kleiner Roboter kamen heraus.

Die Ausserirdischen waren vier oder sogar fünf Meter gross, mit sehr kleinen Köpfen, berichtet Familie B. Sie spazierten nahe der Kugel (oder Scheibe, da gehen die Meinungen auseinander) und verschwanden dann wieder darin.

N. und S.B. beklagen sich nun, dass ihr gemeinsamer Sohn D.B. Abends nicht mehr ins Bett gehen möchte und erwartungsvoll und voller Vorfreude auf einen erneuten Besuch des UFOs wartet.
Exklusiv hier ein erstes Beweisfoto der Landestelle!

Freitag, 12. September 2008

Hin- und hergerissen!

Keinen wirklich erkennbaren Zusammenhang und definitiv auch nicht so schlimm, wie es scheinen könnte. Dennoch sind es meine gerade-jetzt-Favoriten, welche sich in der Endlosschlaufe befinden... Tag und Nacht!


Jaja, ich weiss, alt aber gut! DEFINITIV sehr gut! (Animotion mit I Engineer)


Und ja, auch mich nervt dieses klägliche Geschrei manchmal, aber momentan definitiv NICHT! (Sehnsucht von Purple Schulz)

Mittwoch, 10. September 2008

Erstens kommt es anders!

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle meine Vorfreude auf das heutige zweite Qualispiel der Schweiz zum Ausdruck bringen. Ebenfalls hätte ich geschrieben, wie ich Bubi um spätestens halb neun ins Land der Träume geschickt hätte, ich kenne da nämlich mittlerweilen sehr gute Tricks. Aber eben...

Bubi schläft jetzt schon und der Grund ist kein schöner. Heute hat er seinen besten Freund Gianluca, welcher in den Ferien war, endlich wieder gesehen. Die Übermut war also schon vorhanden, als die Beiden mit ihren Fahrrädern Rennen fuhren ums Quartier. Wobei, am Rande sei erwähnt, dass sie eigentlich immer rasen. Bei einem wohl eher üblich riskantem Überholmanöver ist es dann geschehen. Bubi ist gestürzt.

Ist er natürlich schon oft, aber heute fand ich ihn zum ersten Mal mit offener Lippe, ziemlich tiefen Schürfungen zwischen Mund und Nase, plus abgebrochenem Zahn vor. Selbstverständlich war ich panisch die Ruhe selbst (mir ist jetzt noch flau).

Nun wird Bubi morgen also seine Zahnarztpremiere "feiern". Das Spiel schaue ich mir aber trotzdem an! In dem Sinne: armes Bubi und Hopp Schwitz!

Montag, 8. September 2008

Stimmungstief beim schwarzen Kafka!



Traurigkeit, die jeder kennt

Man weiss von vornherein, wie es verläuft.
Vor morgen früh wird man bestimmt nicht munter.
Und wenn man sich auch noch so sehr besäuft,
die Bitterkeit, die spült man nicht hinunter.

Die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund.
Und man ist angefüllt mit nicht als Leere.
Man ist nicht krank. Und ist auch nicht gesund.
Es ist, als ob die Seele unwohl wäre.

Man will allein sein. Und auch wieder nicht.
Man hebt die Hand und möchte sich verprügeln.
Vorm Spiegel denkt man: „Das ist dein Gesicht ?“
Ach, solche Falten kann kein Schneider bügeln!

Vielleicht hat man sich das Gemüt verrenkt ?
Die Sterne ähneln plötzlich Sommersprossen.
Man ist nicht krank. Man fühlt sich nur gekränkt.
Und hält, was es auch sei, für ausgeschlossen.

Man möchte fort und findet kein Versteck.
Es wäre denn, man liesse sich begraben.
Wohin man blickt, entsteht ein dunkler Fleck.
Man möchte tot sein. Oder Urlaub haben.

Man weiss, die Trauer ist sehr bald behoben.
Sie schwand noch jedes Mal, so oft sie kam.
Mal ist man unten, und mal ist man oben.
Die Seelen werden immer wieder zahm.

Der eine nickt und sagt: „So ist das Leben.“
Der andere schüttelt seinen Kopf und weint.
Die Welt ist rund, und wir sind schlank daneben.
Ist das ein Trost ? So war es nicht gemeint.

Erich Kästner

Donnerstag, 4. September 2008

Begleitung gesucht!

Aber in echt jetzt! Ich bin stolze und glückliche Besitzerin von zwei Tickets für das Konzert des Meisters! Nun ist es aber leider so, dass mein werter Herr Gemahl mit Leonard Cohen nicht wirklich viel anfangen kann, was ich natürlich wusste aber irgendwie doch auf seine Begleitung spekulierte. Aber sogar mir leuchtet ein, dass es nicht wirklich viel Sinn macht, mit jemandem an sein Konzert zu gehen, welcher ihn nicht zu würdigen und schätzen vermag.

Somit ist dies also eine offizielle Anfrage an alle hier Lesenden: Wer begleitet mich an dieses Konzert?


Leonard Cohen, Samstag, 25. Oktober 2008, Hallenstadion Zürich, Sektor U1 (Reihe 11), CHF 120.--

Dienstag, 2. September 2008

Ein (fast) neuer Mann in meinem Leben!

Oder besser geschrieben, er ist ein fester Bestandteil meines Montagabens geworden: Michael C. Hall alias Dexter Morgan! Natürlich mochte ich Michael Hall bereits schon in "Six Feet Under"... Aber als Dexter Morgan - unwiderstehlich!

Herr Morgan ist Forensiker, spezifischer, ein Blutspritzeranalyst und arbeitet für das Miami Police Department. Sein Geld verdient er sich mit Blut. Er liebt Blut. In etwa gleich, wie er es liebt, Menschen umzubringen.


Intro der ersten Staffel


In der Nacht lebt Dexter nämlich seine Mordlust aus. Er bringt allerdings nicht wahllos Menschen um, im Gegenteil: Er tötet diejenige, welche es "verdient" haben. Mörder, welche von der Justiz nicht belangt werden können. Sein Ziehvater Harry, welcher selber Polizist war, bildete Dexter aus, wie er töten kann, ohne Spuren zu hinterlassen.

Kleines Zückerchen am Rande: Dexters Tarnname in der Datenbank der Drogenbekämpfungsbehörde zur Beschaffung des Betäubungsmittels Etorphin, mit dem er seine Opfer vor dem Zerschneiden jeweils lähmt, lautet Dr. Patrick Bateman!

An der moralischen Seite dieser Serie (welche zu Recht erst ab 18 Jahren freigegeben ist) scheiden sich selbstverständlich die Geister, da es unter anderem ja um eine ziemlich blutige Art von Selbstjustiz geht. Wer allerdings makaberen Zynismus mag, bzw. wer schwarzen Humor nicht ungern hat, dem empfehle ich, sich Dexter einmal anzutun. Sehr spannend finde ich die immer wiederkehrende Selbstbespiegelung von Dexter. Er weiss, dass er eine Art Ungeheuer ist, bemhüht sich allerdings, wie ein Mensch zu wirken. Einfach ist dies definitiv nicht.

Eine faszinierende Auseinandersetzung mit den sonst üblichen Vorstellungen von Normalität, Gerechtigkeit und Einfühlungsvermögen.

Szene aus der gestern auf SF2 erstmals gezeigten 1. Folge
Dexter jeweils Montags auf SF2 um 22.50 Uhr (ab 29. September auch auf RTL2 und ORF zu sehen).

Montag, 1. September 2008

Drahtseilakt des Vertrauens!

Auf einer ziemlich schmalen Mauer balanciere ich mich sachte vorwärts und winke dir zu. Nein, vielmehr, ich versuche dich herbeizuwinken. Allerdings: haste nicht zu sehr, ich könnte mich erschrecken, das Gleichgewicht erneut verlieren und herunterfallen. Allzu viel Zeit solltest du dir jedoch auch nicht lassen, denn wenn mich die Kraft verlässt, werde ich auch stürzen. Zurück in die Zweifel und Unsicherheit!