Mittwoch, 31. Dezember 2008

jIH jatlh veQ Hoch QaQ lopno'
cha'pagh pagh Hut!
yaj'a'?
tlhIngan Hol vIjatlhlaHbe'


Dienstag, 30. Dezember 2008

Realsatirisches Haushalten!

In seinem Buch «Der Hausmann» schildert Bänz Friedli seit Herbst 2005 Woche für Woche frech, lebensecht und komisch die kleinen und grösseren Dramen des Familienalltags: fliegende Fenchelgratins, Putzsucht, schlaflose Nächte und vermisste Barbie-Schuhe… Der Mann, der Schweizer Frauen aus dem Herzen spricht, liest im Rahmen des Neuhahrsapéro 2009, organisiert von PRO ENDIVELD (jaja, ich wieder) im Staufferhaus Unterentfelden.

Bänz Friedli, 42, Lieblingsfarben Blues und Gelb-Schwarz, möchte am liebsten mit gar niemandem im Lift steckenbleiben, auch nicht mit Julia Roberts, gibt unvernünftig viel Geld für Long-Jing-Tee aus, wollte Pfarrer werden, wurde Fussballreporter und Rock-’n’-Roll-Chronist. Das Studium in Bern brach er ab, kaum hatte es begonnen. Von 1984 bis 1992 war er stellvertretender Sendeleiter von Radio Förderband Bern, danach freier Journalist, Redaktor der „Berner Zeitung“ und als Kulturjournalist im Gründungsteam von „Facts“.

Seit 2005 ist er nun vorwiegend „Hausfrau“, kann es allerdings aber nicht lassen, darüber zu schreiben. Wenn es sein Job als Desperate Househusband zulässt, publiziert Friedli unter anderem in „Das Magazin“, „Rolling Stone“ und „NZZ am Sonntag“. Ebenfalls regelmässig bestreitet er auf Radio DRS1 die Samstagssatire „Zytlupe“.

Klar doch, dass ich mich wiederum freuen würde, mit euch am 2. Januar aufs neue Jahr anzustossen; im Anschluss an die Lesung wird nämlich ein feiner Apéro offeriert.

Neujahrsapéro mit Bänz Friedli alias "der Hausmann", Freitag, 2. Januar 2009, 16.00 Uhr im Staufferhaus Unterentfelden (Karte). Eintritt: CHF 10.- Nichtmitglieder / CHF 5.- Mitglieder, Studenten, Lehrlinge

Freitag, 26. Dezember 2008

Böses Mädchen!

Ganz schön in die Zwickmühle hat mich der liebe Goggimaa gebracht. Wobei wohl eher mein bisher nicht vorhandenes Wettbewerbsglück Schuld daran hat, weswegen ich mich nun in dieser nicht ganz einfachen Situation befinde. Ich habe nämlich den ersten Platz in diesem Wettbewerb gewonnen, worüber ich mich natürlich riesig gefreut habe.

Selbstverständlich spendet man gerne an gemeinnützige Institutionen, zur Weihnachtszeit noch selbstverständlicher. Und obwohl ich bereits Mitglied bei Greenpeace, Caritas und Amnesty International bin, ist die Möglichkeit, CHF 300 an eine eher kleinere Institution zu spenden natürlich grossartig.
Nun ist es aber eben so, dass ich auch ein neues Laptop benötigen würde und CHF 150 mich diesem Kauf ein rechtes Stückchen näher brächten.

Die Tatsache, dass der Goggimaa auf seinem Blog die Entscheidung der GewinnerInnen veröffentlicht, lässt den Spende-Druck schon erheblich zunehmen. Die Entscheidung ist nun aber warscheinlich zu meinen Ungunsten gefallen und ich ego ich schenke die CHF 150, gesponsert von citytrip.ch, mir selbst. Es ist mir schon klar, dass ihr nun entsetzt, bestürzt, erschüttert und fassungslos seid. Ich werde versuchen, dies irgendwie wieder gut zu machen.

*ganzschlechtesgewissenhabmiraberrechtgeschieht*

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Völlerei - die Vierte

Tatort: Wittnau

Sünden: keine Ahnung (bis auf meine mitgebrachten Brownies), allerdings ist jeweils ein sehr reichhaltiges Dessertbuffet vorhanden (Grüsse an die Waage).

Zeugen: meine Eltern, Schwester plus, drei Tanten (plus), ein Onkel (plus), 7 Cousins (drei davon plus), 2 Cousinen, 2 Coucousins, 2 Coucousinen
Beginn: 16 Uhr eintreffen zum Apéro
Stimmung: lustig und gemütlich. Je länger, desto lustiger (was man definitiv der flüssigen Nahrungsaufnahme zuschreiben darf).

Noch zu erledigen: nix, nada, niente!!!

Stressfaktor: nullkommanull
Fazit: man muss ja nicht gleich mit jedem oder jeder einen auf beste Freunde machen, Bluts wegen. Allerdings: jedes Jahr finden sich meine Lieblingsverwandten und ich uns im Verlaufe der Feier an einem Tisch - und auf das freue ich mich wieder sehr.

Völlerei - die Dritte

Tatort: Bei uns zu Hause

Sünden: Reichhaltiges Brunchbuffet

Zeugen: Schwiegermutter, schwierige Schwägerin, Schwager inkl. zwei Kinder (6 & 4 Jahre)
Beginn: 09.30 Uhr
Stimmung: Naja, durch den im Vorfeld stattgefundenen, mühsamen Dialog und der daraus entstandenen Diskrepanz eher negativ belastet.

Noch zu erledigen: Tisch fertig decken, Birchermüesli zubereiten, mich vorher betrinken

Stressfaktor: physisch nicht vorhanden
Fazit: Keep smiling... dem Bubi zuliebe. Und dem werten Herrn Gemahl.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Völlerei - die Zweite

Tatort: Lenzburg

Sünden: keine Ahnung, aber mit Bestimmtheit sehr gut und zuviel des Guten

Zeugen: meine Eltern und Schwester plus
Beginn: ca. 17 Uhr eintreffen zum Apéro
Stimmung: schöööön und gemütlich. Viele Geschenke, obwohl wir uns ja eigentlich seit Jahren nichts mehr schenken...

Noch zu erledigen: Dieses blöde Bügeln steht immer noch auf der Pendenzenliste. Ebenfalls die Völlerei morgen so gut wie möglich vorbereiten. Ach ja, als Quartierchristkindl bin ich heute auch noch unterwegs.

Stressfaktor: Scheissbügelei eigentlich nicht vorhanden...
Fazit: Weihnachten ohne diese heutige Völlerei wären keine Weihnachten. Mein liebster "Termin" um diese Zeit. Ich freue mich sehr.

Türchen 24

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16 - T17 - T18 - T19 - T20 - T21 - T22 - T23
Nach vielen Jahren im Arbeits- und Familienleben zogen sich Vera und Jakob Jakob nach Slowenien zurück und wurden zu Gängern. Sie gingen durch den hellen Karst und gehen weiter durch den hellen Karst, stets begleitet von ihrem Raben, und manchmal leuchten ihre Gesichter, als hätten sie Fieber.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Völlerei - die Erste

Tatort: Bei uns zu Hause

Sünden: Mozzarelline, Feta, Pomodori marinati, Olive all'aglio, Olive Kalamata con limone
Schweinsfilet mit Morcheln
Gebratener Chili-Reis
Kaffee, Mailänderli, Orangentaler, Brunsli, Zitronenmöndchen

Zeugen: befreundetes Paar
Treffen ein um: ca. 17 Uhr
Stimmung: locker, ungezwungen

Noch zu erledigen: viel zu vieles um aufzulisten; unter Anderem die Nasszellen säubern und meine Schuhe auf der Post abholen. Und Bubi baden, Böden aufnehmen und Betten frisch beziehen. Ach ja, und Bier einkaufen. Undsoweiter.

Stressfaktor: bis 17 Uhr relativ hoch, danach faktisch bei Null!
Fazit: Ich freue mich auf einen gemütlichen Abend.

Türchen 23

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16 - T17 - T18 - T19 - T20 - T21 - T22
Ludovic und Marlene schmückten den Baum. Zu Weihnachten schenkten sie ihren Eltern einen Raben und eine Geschichte. Ich fahre mit dir über die Grenze - ins helle Land, fing Ludovic an. Halt, stopp, rief Vera, wir kennen die Geschichte, lies nur den Schluss!
Et voilà, sagte Marlene:

Montag, 22. Dezember 2008

Auf den letzten Drücker!

Wieder einmal mehr bleibt sich der schwarze Kafka treu und erledigt gewisse Dinge erst auf den letzten Drücker. Dauergast auf meiner Pendenzenliste ist die Teilnahme an einem Wettbewerb, welcher der Goggimaa ins Leben gerufen hat.


Seit über 1 1/2 Jahren bloggt er nun, der liebe Goggi, und jetzt möchte er sich bei seinen über 100'000 Besuchern mit diesem Wettbewerb bedanken. Sein Hauptsponsor bzw. Sponsor in dieser Sache ist citytrip.ch und dank dieser Erwähnung steigere ich meine Chancen auf einen der vier Preise nun ums Doppelte! Zu gewinnen gibts unter anderem Bares oder eine Spende (welche Citytrip verdoppelt) an eine gemeinnützige Institution. Klaro, dass ich da mitmache.

Lieber Goggi, auch wenn das meine Gewinnchancen nicht erhöhen wird, ich möchte dir gratulieren zu deinem Blog, welchen ich definitiv gerne immer und immer wieder besuchen werde. Vielen Dank, dass du noch mindestens tausend Jahre weiterschreiben wirst!

Türchen 22

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Jakob Jakob fuhr nach Hause. Hast du gefunden, wonach du gesucht hast, fragte ihn Vera. Ich habe einen Raben gesehen, sagte Jakob, die ganze Zeit über hat mich ein Rabe begleitet; weisst du, dass der beste Freund, den ich als Kind hatte, ein Rabe war? Nein, sagte Vera, das wusste ich nicht.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Türchen 21

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Der Kaffee im Bahnhofsbuffet von Salzburg roch schwach nach Vanille, und Jakob rief Vera an, um ihr das zu erzählen. Was für ein Zufall, sagte sie, auch ich trinke gerade Kaffee, der nach Vanille riecht, dabei ist es unsere Hausmischung. In drei Tagen ist übrigens Weihnachten.

Türchen 20

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16 - T17 - T18 - T19
Salzburg war die Stadt seiner Kindheit, das allerdings sah Jakob ihr nicht an, als er am Sonntag durch die Gassen der Altstadt schlenderte. Der Nebel hatte sich verzogen, vom Mönchsberg aus hatte er auf ein riesiges weisses Fell geblickt, das die Stadt darunter verbarg.

Freitag, 19. Dezember 2008

Türchen 19

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16 - T17 - T18
Vera blieb zu Hause und kochte einen grossen Topf Tomatensauce. Drei Kilo Tomaten, sechs Zwiebeln, Olivenöl, Pfeffer und Salz. Es war Samstag. Sie liess die Sauce drei Stunden köcheln und hörte dazu den ganzen Don Giovanni. Ludovic und Marlene assen mit Appetit; Vera musste sich zwingen.

Do it yourself!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Türchen 18

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16 - T17
Am Anfang war die Erwartung, rot und prall wie die aufgehende Sonne. Jakob Jakob war 52 Jahre alt, als er diesen Satz notierte. Auf dem Küchentisch lagen noch die Reste vom Abendessen, und er beschloss, am nächsten freien Tag nach Salzburg zu fahren, um dort den Sonnenaufgang zu sehen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Türchen 17

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 - T15 - T16
In 24 Ehejahren hatte Vera fünf Kilo zugenommen, vor allem an den Hüften. Jakob Jakobs Haare waren erst spärlicher, dann grau geworden, und Vera stellte fest, dass sie sich nicht mehr an Jakob Jakob als jungen Mann erinnerte; nur wenn sie alte Fotos betrachtete, fiel es ihr wieder ein.

Qual der Wahl!

Lust auf einen im wahrsten Sinn traumhaften Gewinn? Frau Lila hatte gestern eine geniale Idee und diese auch vortrefflich umgesetzt. Hier gehts zum Wettbewerb. Achtung: Teilnahme nur noch bis heute Abend.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Mit dem Käseschiff unterwegs.

Die Pendenzen sind mehr oder weniger abgeabeitet. Der Rest muss nun einfach warten, schliesslich muss ich mich noch aufbrezeln noch frischmachen, bevor ich mich auf den Weg ins Ausland mache. Wobei in diesem Zusammenhang das Duschen so ziemlich paradox zu sein scheint, denn wir werden nach dieser Schifffahrt wohl alle riechen wie nach einer Doppelschicht in der Käserei .

Du hast ja meine Telefonkoordinaten, falls ich in Zureich umherirre, denn mit seinen Koordinaten ist mir, iPhonlos bzw. GPSlos nicht wirklich geholfen. Ich freue mich!

Türchen 16

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14 -T15
Später sass Vera bis Mitternacht bei Kerzenlicht, sortierte die Erinnerungsbündel zu Paketen, umwickelte sie mit Schnur und beschriftete sie: Schlaf, hiess eines, Sonntage mit Regen ein anderes, 3 Kilo schlechte Laune, Streit und Langeweile ein drittes; Glück das letzte, leicht wie eine Feder.

Montag, 15. Dezember 2008

Türchen 15

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13 - T14
Danke, sagte Vera und lächelte, der Salat schmeckt übrigens ausgezeichnet, und er erinnert mich auch an etwas, ich weiss bloss nicht woran.
Ich hoffe, es ist etwas Schönes, sagte Jakob Jakob, und Vera erschrak und nickte beklommen. An diesem Abend schliefen sie miteinander.

Türchen 14

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12 - T13
Als Ludovic seine Eltern viel später mit seiner Freundin besuchte, suchte er Löwenzahnblätter, Kräuter und Pilze und bereitete daraus einen bunten Salat. Du hast eine Aufmerksamkeit für die alltäglichen Dinge, staunte Vera, woher kommt das nur?
Das habe ich von dir, sagte Ludovic.

Freitag, 12. Dezember 2008

Mit dem Kampfjet auf den Gletscher.

[Trigami-Review]


Das ganze Jahr hindurch überlege ich mir, wem ich was zu Weihnachten schenken werde und schlussendlich fehlen mir im Dezember immer noch für zwei, drei Personen die passende Idee. So war bzw. ist es auch dieses Jahr - dank Osuru.ch nun aber nicht mehr. Mit Osuru verschenkt man nämlich originellen Action. Den Ehemann an Weihnachten mit glänzenden Augen sehen? Kein Problem, der Gutschein für eine Fahrt im F1-Wagen wirds schon richten.


Sämtliche Erlebnisse sind in verschiedene Kategorien wie zum Beispiel "Action & Abenteuer", "Fliegen & Fallen" oder "Wellness & Lifestyle" eingeteilt. Sehr praktisch finde ich ebenfalls das Suchtool auf der Homepage. Einfach auswählen, wen man beschenken möchte (in meinem Fall war dies mein Mami) das Alter des zu Beschenkenden eintragen (wird nicht verraten) und schon hat man eine grosse Auswahl an passende Erlebnisgeschenke.

Für Shoppingmuffel, wie ich einer bin, ist Osuru ebenfalls bestens geeignet. Man hat sogar die Möglichkeit, sich den Gutschein zu Hause auszudrucken, womit man sich die Versandkosten auch gleich spart. Ich habe mich allerdings für die Geschenkbox entschieden, welche prompt am übernächsten Morgen schon geliefert wurde und auch optisch durchaus etwas hergibt.


Ebenfalls begeistert bin ich vom Kundendienst. Fies wie ich bin, hatte ich natürlich eine Frage, welche mir innert 24 Stunden beantwortet wurde. Perfetto!

Es macht wirklich Spass auf der Seite in den über hundert Erlebnissen zu stöbern und vieles würde ich am Liebsten gleich für mich selber kaufen. In der Hoffnung, dass mein werter Herr Gemahl hier mitliest, schreibe ich nun einfach noch, dass ich mich über eine entspannende Massage, ausgeführt von vier aufeinander abgestimmten Massagehänden wirklich sehr freuen würde!

Türchen 13

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11 - T12
Einmal schlief Jakob mit einer anderen Frau; einmal verliebte sich Vera in den Vater eines Schulkameraden von Ludovic. Ludovic war der Einzige, der davon erfuhr; da war er schon erwachsen. Ein Löwenzahnsalat, den Vera für ein Sommerfest bereitet hatte, hatte die beiden zusammengeführt.

Türchen 12

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10 - T11
Sie flogen nach Chicago und reisten mit Greyhound-Bussen nach Green Bay. Jakob Jakob machte viele Fotos, die sie zuhause ins Album klebten.
So sah Vera die Jahre ins Land gehen; eines nach dem anderen legten sie sich aufeinander und schichteten sich zu Bündeln.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Türchen 11

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9 - T10
Ich will auch nach Green Bay, sagte Ludovic und biss in einen Apfel, wo ist das überhaupt? He, protestierte Marlene, du kannst hier nicht alle Äpfel aufessen, ich will auch noch welche!
Zwei Minuten später hielt sie den linken oberen Schneidezahn in der Hand; es war ihr dritter Milchzahn.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Türchen 10

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8 - T9
Die Gewissheit hingegen, meinte Jakob an einem heiteren Sommermorgen, dass es Dinge gibt, die nur einmal, genau jetzt geschehen, dass es Orte gibt, an die ich niemals zurückkehre - einmal war ich an einem Übersetzerkongress in Green Bay - macht mich schon irgendwie traurig.

BR-Wahlen live vom "vor dem TV"!

Der dritte Wahlgang geht wie folgt aus:

244 Zettel ausgeteilt: eingegangen sind 244 - leer 1 - ungültig 0 - absolutes Mehr ist bei 122 Stimmen!

Ueli Maurer: 122
gewählt!
Hansjörg Walter hat 121 Stimmen bekommen.

Ueli macht nun die "Tour de Gratulation" und schreitet zum Rednerpult um die Wahl anzunehmen.

10.05: Ueli bedankt sich zu dieser Wahl der Konkordanz. Er freut sich, dass die SVP nun wieder in der Regierung eingebunden ist. Er ist sich ganz vieles bewusst - und bittet um Unterstützung. Er möchte die Erwartungen erfüllen und erklärt: Annahme der Wahl. Erneut Standing Ovation, zum Teil ein bisschen gequält. Es folgt nun die Vereidigung und ich wünsche euch noch einen schönen Tag! :-)

BR-Wahlen live vom "vor dem TV"!

Der zweite Wahlgang geht wie folgt aus:

244 Zettel ausgeteilt: eingegangen sind 244 - leer 1 - ungültig 1 - absolutes Mehr ist bei 122 Stimmen!

Ueli Maurer: 119
Hansjörg Walter: 121
Diverse: 2

09.45: Die Zettel für den dritten Wahlgang werden ausgeteilt. Zur Wahl stehen nun nur noch Ueli Maurer und Hansjörg Walter, da im dritten Wahlgang nur noch die zwei mit den meisten Stimmen zur Auswahl stehen.

09.50: Erste Stimmen über Mörgelis fehlende Stimme werden laut... Der Fricker Roger nervt sich ziemlich laut über die SP und die Grünen. Er trinkt Mineralwasser.

09.55: Uiii, Oskar Freysinger spricht von Shakespeare. Das Volk werde sich über das Theater wundern. Wahrscheinlich sterbe die Konkordanz heute. Schattenkabinett-Politik werde nun folgen von der SVP...

10.00: Klingeling und ausgezählt.

BR-Wahlen live vom "vor dem TV"!

Der erste Wahlgang geht wie folgt aus:

244 Zettel ausgeteilt: eingegangen sind 244 - leer 2 - ungültig 1 - absolutes Mehr ist bei 121 Stimmen!

Chregu Blocher: 54
Ueli Maurer: 67
Hansjörg Walter: 109
Diverse: 11

09.20: Luc Recordon zieht seine Kandidatur zurück bzw. auf ein nächstes Mal verschoben. Gelächter im Saal. Er bittet, die "grünen" Stimmen an Hansjörg Walter zu geben.

Caspar Baader hält fest, dass, angesichts des ersten Wahlgangs, Christoph Blocher unerwünscht sei. Er bittet nun, im Namen von Herrn Blocher, die Stimmen an Ueli Maurer zu geben - die Kandidatur Blochers sei somit zurückgezogen.

09.22: Die Zettel für den zweiten Wahlgang werden nun ausgeteilt.

09.25: Erste Gedanken ans heutige Mittagessen werden (noch) erfolgreich verdrängt. Bubi ist ein Goldschatz und spielt mit der Brio-Eisenbahn.

09.35: Allgemeines Unverständnis von der FDP und SVP ob der vielen Stimmen, welche Herr Walter bekommen hat. Ebenfalls erstaunt sind die Reporter darüber, das der Grüne Kandidat keine Stimmen erhalten hat.

09.38: Versprecher von Brennwalder: "Ueli Mauler"

09.40: Das Glöcklein klingelingelingt, der zweite Wahlgang ist ausgezählt.

BR-Wahlen live vom "vor dem TV"!

Der Fernseher läuft und das schlechte Gewissen ist ebenfalls vorhanden, da ich heute vor habe, euch auf dem Laufenden zu halten, was in Bern geschieht. Die Live-Sendung hat soeben begonnen und Rolf Brennwalder unterhält sich mit Hanspeter Trütsch über diverse Szenarien. Sein Tipp: Ueli Maurer wird im dritten Wahlgang gewählt sein...

07.40: Gion-Duri Vincenz berichtet vom Hotel Kreuz, in welchem sich viele Maurer-Fans mit Schweizerflaggen eingefunden haben. Nichts zu trinken auf den Tischen, soweit ich sehen kann. Ich lass mir jetzt einen Kaffee heraus.

07.50: Liveschaltung in den Hirschen (Hinwil), in welchem bereits ca. 10 Gäste eingetroffen sind. Die Einschätzungen reichen von Zweifel bis klare Wahl. Ach ja, der Ueli ist aus Hinwil! Geld für eine Wahlfeier wurde vom Hinwiler Gemeinderat bereits ausgegeben.

08.00: Bubi gesellt sich nun zu mir aufs Sofa. Das Interesse hält sich in Grenzen, allerdings bleibt er, da er heute ausnahmsweise sein Morgenessen, welches ich natürlich bereits vorbereitet habe, vor dem TV einnehmen darf.

08.05: Das Glöckchen hat geläutet - die Bundesratswahl beginnt. Frau Simoneschi eröffnet die Sitzung und verkündet, dass das absolute Mehr der National- und Ständeräte anwesend ist. Der Generalsekretär liest das Rücktrittsschreiben von Sämi vor. Es folgt eine Zusammenfassung seiner Politkarriere, da er ja heute auch offiziell verabschiedet wird.

08.15: Standing Ovation für einen sichtlich gerührten Sämi. Nun spricht er selber noch zur schweizerischen Bundesversammlung. Er bedankt sich für die Würdigung und sagt jetzt selber noch ein paar Worte zu seiner Zeit als Bundesrat.

08.30: Die Bundesräte verlassen nun den Saal. Die Chiara erklärt nun das weitere Vorgehen. Zur Wahl vorgeschlagen sind Ueli Mauerer und Chregu Blocher von der SVP, ebenfalls tritt Luc Recordon von den Grünen an. Es folgen nun die Fraktionserklärungen.

08.35: Urs Schwaller von der CVP: nach einer Huldigung der Konkordanz folgt das "aber". Blocher ist nicht wählbar für die CVP, eine knappe Mehrheit (23:22) der Partei spricht sich für Ueli Maurer aus.

08.40: Ursula Wyss, Fraktionspräsidentin der SP, macht sich ebenfalls für die Konkordanz stark. Sie bestätigt, dass die SVP Anspruch auf den freigewordenen Sitz hat. Christoph Blocher sei allerdings eine Scheinkandidatur (Belästigung des Parlaments). Einstimmig ist die SP zum Schluss gekommen, dass Ueli Maurer nicht als Bundesrat in Frage komme - sie stehe aber trotzdem zur Konkordanz und werde sich an der Wahl auch so verhalten.

Therese Frösch von den Grünen erinnert an das "Schafsplakat" und andere Verunglimpflichungen von Maurer. Ihn selbst und den Toni amüsierts sichtlich. Die Grünen wollen Luc Recordon als Bundesrat.

Frau Huber von der FDP: KOOONKOOORDAAAANZ ist GUUUT! Sie unterstützt Ueli Maurer!

07.50: Nun spricht "Sprengkadidat" Hansjörg Walter zur Versammlung. Er unterstreicht, dass er nicht als Bundesrat zur Verfügung steht und eine allfällige Wahl nicht annehmen würde. Dies sei sein eigener Wille.

Der erste Wahlgang beginnt: das absolutes Mehr wäre bei 123 Stimmen, wenn alle (bis auf Mörgeli) Anwesend sind.

Oha, im Hinwiler-Hirschen hat sich der Saal gefüllt. Es gibt Wein und es darf geraucht werden (Ziggipäckli auf den Tischen)...

Spekulationen über Spekulationen von SPler und den Grünen... die sollen mal vorwärts machen mit dem Zählen.

09.10: Luzi Stamm ist Zuversichtlich, lässt aber nicht durchblicken, ob die Stimmen der SVP im ersten Wahlgang an Blocher oder Maurer gehen.

09.15: Das Glöcklein klingelingelingt, der erste Wahlgang ist ausgezählt.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Türchen 9

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7 - T8
Jeden Herbst fuhren sie nach Piran und liessen sich vom roten Haus bezaubern, das ein Piraner Geschäftsmann für sich und seine Venezianische Geliebte erbaut hatte. Das Meer war noch warm genug, um darin zu baden. Die Wiederholung wurde zum Hauptbestandteil ihres Lebens und es gefiel ihnen.

Fotogeschenke mit noch mehr Pfiff!

Selbstgestrickte Wollsocken, dick machende Pralinen, unpassende Krawatten - wollen Sie an Weihnachten lange Gesichter vermeiden? Dann sind die neuen, pfiffigen Fotogeschenke des Online-Fotoversandhandels ExtraFilm eine echte Alternative zu unspektakulären und unpersönlichen Weihnachtsgeschenken.

ExtraFilm bietet pünktlich zu den Festtagen ganz neue Präsente mit persönlichen Fotos und Texten an. Egal, ob kuschelige Kissen, Lätzchen für die Kinder oder Klassiker wie Tassen, Mausmatten und T-Shirts, auf der Webseite http://www.extrafilm.ch/fotoprodukte/fotogeschenke/ findet jeder Ideen für das passende Geschenke. Dank einfacher und klarer Navigation ist das perfekte Präsent im Nu gestaltet und bestellt. Wer es eher schlicht mag, der verziert die Zaubertasse oder das Handtuch mit einem schönen, selbst aufgenommenen Foto. Aber auch Designfreunde kommen nicht zu kurz: Per Mausklick kann aus zahlreichen Mustervorlagen ausgewählt werden. In Kombination mit dem eigenen Foto entsteht ein attraktives und individuelles Geschenk. Den letzten Schliff geben dann ein Name, ein origineller Spruch oder ein netter Gruss an die Lieben direkt auf dem Fotoprodukt. "ExtraFilm war es wichtig den Kunden grafische Vorlagen anzubieten, ohne die individuellen Gestaltungswünsche einzuschränken. Das ist in diesem Produktsegment einzigartig auf dem Markt", berichtet René Baumann, Marketmanager für ExtraFilm Schweiz.

Natürlich bietet das Unternehmen seinen Kunden noch viel mehr: Wie wär's mit einem Fotobuch für die Bilder der Weihnachtsfeier oder einem individuellen Kalender mit den eigenen Fotos für das Jahr 2009? Wer jetzt noch bestellt profitiert vom 25% Rabattangebot zu Weihnachten. Alle bis 14. Dezember eingehenden Bestellungen werden bis Weihnachten direkt nach Hause geliefert. Die Lieferanschrift ist frei wählbar, so kann man seine Kreationen direkt an seine Freunde versenden.

ExtraFilm Fotogeschenke

Über Extra Film:

Die ExtraFilm AG ist seit 1995 auf dem Markt tätig und innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten im Versandhandel tätigen Fotolabore avanciert. Als ein Tochterunternehmen der Spector Photo Group, hat ExtraFilm als erfolgreiche nationale Marke einen starken internationalen Hintergrund. Seit 2000 bietet ExtraFilm auf der Webseite www.extrafilm.ch einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Digitale Fotoaufträge können auch offline, durch Einsenden von Datenträgern in einer Fototasche, erteilt werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.

Montag, 8. Dezember 2008

Vom dunklen Wald, da kommt er her!

Nun ist er zwar schon seit zwei Tagen wieder im tiefen Wald, mit vielen Kindern, welche ihm helfen, im nächsten Jahr wieder bereit zu sein. Mein Bubi übrigens nicht. Wie schon im letzten Jahr gingen wir mit Freunden und deren Kindern in den Wald, da ich den Samichlaus dorthin bestellt habe.

Trotz des sehr schlechten Wetters am Samstagmorgen, machten sich unsere werten Herren Gemahlen um 10.30 Uhr auf den Weg, um ein grosses, wärmendes Feuer vorzubereiten. Als wir Mädels uns mit unseren Bubis dann um 13 Uhr auch dort einfanden, waren wir doch sehr erfreut, da die Männer alles genauso vorbereitet hatten, wie wir es ihnen aufgetragen hatten. Die Tische waren wunderschön dekoriert mit Kerzen, Nüssli, Mandarinen & Schöggeli ein stattliches Feuer für unser Mittagessen hingekriegt hatten.
Der Glühwein mundete sehr, der Früchtepunch ebenfalls, nehme ich zumindest an.

Was mich auch dieses Jahr sehr amüsiert hat, ist, wie ruhig Bubis sein könnnen, wie kleinlaut und schüchtern, wenn ein Chlaus inkl. Begleiter vor ihnen steht! Wirklich erstaunlich. Bubi hat auch dieses Jahr sein Versli fehlerfrei und voller Stolz aufgesagt, ohne meine Hilfe - was mich wiederum mindestens einen Meter grösser werden liess.

Es war ein wunderschöner, toller Nachmittag mit noch tolleren Menschen. Vielen Dank.

Türchen 8

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6 - T7
Zwischen Vera und Jakob war jetzt seltener die Rede von grossen Gefühlen; ihre Blicke trafen sich in den vertrauensvollen Augen ihrer Kinder, auf den blank polierten Kleiderschranktüren, auf den Hinweistafeln der Autobahnen, wenn sie sonntags zu Veras Eltern nach Frauenfeld fuhren.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Türchen 7

T1 - T2 - T3 - T4 - T5 - T6
Vera und Jakob machten das, was man eine bescheidene Karriere nennt. Sprosse um Sprosse stiegen sie auf, immer darauf bedacht, den Anschluss an sich selbst nicht zu verlieren. Nebenbei wurden die Weihnachtsgeschenke, die sie einander machten, Jahr für Jahr teurer. Die Kinder wuchsen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Türchen 6

T1 - T2 - T3 - T4 - T5
Einer alten Sehnsucht nachgebend, begann Jakob Jakob Slowenisch zu lernen. Er übersetzte Gedichte, Vera beriet Menschen in schwierigen Lebensumständen, Ludovic spielte Fussball und Gitarre, Marlene summte vor sich hin, hatte drei beste Freundinnen und liebte mathematische Aufgaben.

Freitag, 5. Dezember 2008

Türchen 5

T1 - T2 - T3 - T4
Sie zogen nach Zürich, wo Vera studiert hatte; sie kauften ein Ehebett und bekamen zwei Kinder: Ludwig, den sie, einem gemeinsamen Impuls folgend, Ludovic nannten, und Marlene, die ein energisches Kinn hatte. Wenn eins der Kinder krank war, kochte Vera Kamillentee.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Türchen 4

T1 - T2 - T3
Worüber sie sonst noch sprachen, haben sie beide vergessen; nachts lauschten sie dem Klang, den ihre Organe erzeugten, wenn ihre Körper sich aneinander schmiegten. Jakob Jakob war Übersetzer, Vera hatte Psychologie und Archäologie studiert; sie glaubten sich gerüstet.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Unheimliches Holzscheit.

Die liebe Frau Unheimlich wirft mit Holz für den Kamin um sich. Obwohl mein werter Herr Gemahl nun gerade Heizöl bestellt hat, ziehe ich das Feuer im Schwedenofen vor, von dem her: Danke Frau Unheimlich.

Es geht um Musik, was ebenfalls ein Grund ist, dass ich es aufgefangen habe. Zuerst soll ich eine Band wählen, um anschliessend einige Fragen zu beantworten, wobei die Antworten jeweils aus Songtitel der vorher gewählten Band bestehen müssen. Schlussendlich soll ich sechs Weitere damit bewerfen, welche ich darüber (übers Beworfenwerden) informieren soll. Keine Angst Falki.

Die Band: Pop Will Eat Itself

1. Are you male or female?
"Get The Girl + Kill The Baddies"

2. Describe yourself.
"Eat Me Drink Me Love Me Kill Me"

3. What do people feel when they're around you?
"Sixteen Different Flavours Of Hell*

4. How would you describe your previous relationship?
"Kick To Kill"

5. Describe your current relationship.
"Bulletproof"

6. Where would you want to be now?
"England's Finest"

7. How do you feel about love?
"Token Drug Song"

8. What's your life like?
"Ich bin ein Auslander"



9. What would you ask for if you had only one wish?
"Wake Up! Time To Die"

10. Say something wise.
"Pwei Is A Four Letter Word"

Weiterwerfen tu ich es: der Rockgöre, der rennenden Miene, dem Goggimaa, der lieben Nie, dem Schneeflöckchen und der fleissigen Hausfrau.

Türchen 3

T1 - T2
Drei Jahre später waren sie verheiratet. Über Triest, wo die Versicherungsgesellschaft Generali gegründet worden war, reisten sie nach Piran. Jakob Jakobs Vater hatte bei Generali gearbeitet und hätte seinen Sohn gern als Kaufmann gesehen; darüber sprachen sie auf der Hochzeitsreise.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Türchen 2

Es war ein herber Vorfrühlingstag; überall lag noch schmutziger Schnee. Einmal sah sie einen Raben. Ich habe mich verliebt, sagte Vera zu ihren Eltern und der kleinen Schwester. Zieh erst mal deine Schuhe aus, sagte die Mutter, das gibt sonst Flecken auf dem Parkett, die kaum mehr weggehen.

Montag, 1. Dezember 2008

Türchen 1

Ich fahre mit dir über die Grenze - ins helle Land, schrieb Vera an Jakob Jakob, als der Zug die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz passierte. Es war 10.44 Uhr, und Veras Körpertemperatur war seit 19 Stunden um 0,8 Grad erhöht. So lange schon wussten sie voneinander.